In den letzten Wochen stelle ich mir immer wieder die Frage, lebe ich im falschen Film. Im Film wo Höflichkeit nicht nur zur Erziehung der Kleinkinder gehört, bzw. den heranwachsenden Jugendlichen vorgelebt wird. Man lebt nur einmal und Respekt und Höflichkeit gehört für ein gutes Miteinander dazu oder? Warum komme ich auf dieses Thema? Nun, ich bewege mich in einem sehr kleinen Kosmos. Da kommt eine fünfundzwanzig Jährige und benimmt sich wie ein Kleinkind. Drängt den Mitmenschen mit extremer Lautstärke Musik auf, ignoriert Höflichkeits Formen und inspiriert den Nachwuchs zur Nachahmung, anstelle als Vorbild mit gepflegten Manieren aufzutreten. Bei diesen Ereignissen merke ich, dass ich „out-dated“ bin, ein alternder Geist. Aber was solls?
Es hat mich jedoch inspiriert über Dummheit nachzudenken und habe daher Wikipedia bemüht um etwas mehr über Dummheit bzw. dessen Ursprung zu lernen und so steht es im Netz unter Wikipedia.

Beschreibungen Dummheit (Auszug aus Wikipedia)
Im engeren Sinne bezeichnet Dummheit die mangelhafte Fähigkeit, aus Wahrnehmungen angemessene Schlüsse zu ziehen beziehungsweise zu lernen. Dieser Mangel beruhe teils auf Unkenntnis von Tatsachen, die zur Bildung eines Urteils erforderlich sind, teils auf mangelhafter Intelligenz oder Schulung des Geistes oder auf einer gewissen Trägheit und Schwerfälligkeit im Auffassungsvermögen beziehungsweise der Langsamkeit bei der Kombination der zur Verfügung stehenden Fakten (siehe Urteilsvermögen). In diesem Sinne nennt Kant den „Mangel an Urteilskraft“ als „das, was man Dummheit nennt“, und postuliert, dass „einem solchen Gebrechen … gar nicht abzuhelfen“ sei.[3]
Weitere Ursachen liegen im emotionalen Bereich (emotionaler Widerstand gegen Einsichten, Abhängigkeit von Meinungsbildnern) und in der Indoktrination und Manipulation durch andere. Gustave Le Bon hebt in seiner Psychologie der Massen Dummheit und Manipulationsanfälligkeit als Merkmal sich spontan bildender großer Gruppen hervor. Aber auch anspruchsvolle kognitive Programme wie Weltanschauungen und Religionen könnten als „maladaptive Programme“ wirken und so die kluge Bewältigung der realen Anforderungen behindern, so James Welles (1988) in seiner anthropologisch-kulturgeschichtlichen Analyse. Das schließe auch Akte politischer Dummheit wie die Kreuzzüge oder die Schweinebucht-Invasion ein.[4]

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