„Falleritis“, was ist das?


Es gibt ein neues Phänomen, ich benenne es Falleritis. Egal wo ich hinkomme, auf verschiedenen Reiterhöfen, in der Stadt, an der Bushaltestelle, in die Natur, wo auch immer ich hingehe, begegne ich Falleritis. Was verstehe ich darunter? Falleritis ist die Eigenschaft, etwas in der Hand zu haben und zu dem Moment, wo ich es nicht mehr brauche, einfach fallen zu lassen.

Im Park

Ungeachtet dessen, ob man die Umwelt verschmutzt, ungeachtet dessen, dass es unordentlich ausschaut. Und was mich am Reiterhof und an allen Reiterhöfen stört ist, wenn man auf den Reitplatz geht und jede Menge Pferdeäpfel verteilt sind und wenn man Leute dann darauf anspricht, sagen speziell die Jugendlichen, ja, ich sehe es, aber das war nicht mein Pferd. Und es kann dir passieren, dass du zusiehst, wie ein Pferd äppelt und du sprichst jemand darauf an und trotzdem sagt dir dann die Person, nein, das war doch nicht mein Pferd.

Am Reitplatz. Es war nicht mein Pferd! Oder.

Und die Pferdeäpfel dampfen noch und du stehst nebenan und bist absolut machtlos.

Wenn ich mich jetzt einige Jahre zurückerinnere, an solche Zeiten kann ich mich nicht erinnern. Die generelle Unordnung nimmt überhand. Ordnung zu halten, Sauberkeit zu halten, ist eine Höflichkeit gegenüber den anderen Menschen, die ebenfalls Teil der Gesellschaft sind, die den Pferdehof benutzen, die zum Bushaltestelle gehen, die durch die Stadt wandern. Und deshalb widme ich mich dem Thema Falleritis, weil ich finde es ungeheuerlich, dass ich das Gefühl habe, Falleritis kommt erst jetzt mit der jetzigen Jugend. Wenn ich bei uns am Pferdehof in die Kammer sehe, welche die Jugendlichen bewohnen, bewirtschaften oder wie man es sagen sollte.

Ordnungsliebe?

Also, wenn es meine Kinder wären, würde ich diesen Zustand nicht zulassen. So viel Dreck, so viel Unordnung für mich unvorstellbar. Aber scheinbar ist es Mode und es wird toleriert. Falleritis ist für mich ein neues Phänomen. Ich kenne es nicht aus meiner Jugend, aber man kann ja sagen „Kurt“ du bist halt alt. Danke.

Liebe Grüße von Kurt

Ein DANKE für das tolle Startbild. Leider ist der/die Urheber(in) mir nicht bekannt.

kjelinek@iys.at
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Western-Style Reithelme im Hutlook, hat-line


Vor kurzem war ich auf einem Ranch-Fest bei Nikolei. Was auffällt ist, dass beinahe alle Reiter stolz ihren Westernhut tragen.

Ranch Fest bei Nikolei

Nur eine Reiterin trug einen Reithelm in Schwarz. Ich verstehe, dass es zur Tradition im Westernreiten gehört einen typischen „Westernhut“ zu tragen.  Was hat aber die Tradition mit hat-line zu tun?

Mit hat-line Reithelmen im Hut-Look bekommt der Träger/Inn Sicherheit und Stil. hat-line Produkte gibt es als klassische Westernhüte  mit integriertem Schutz. Maßgefertigt in 300 Varianten. http://www.hat-line.com

hat-line im klassischen Hutlook, sind maßgefertigt von Kopfgröße (Umfang) 52cm bis 63cm in vielen Varianten. Unsere Helme im Hutlook verbinden den eleganten Stil eines Hutes mit der Funktionalität eines modernen Reithelms. Je nach Kopfgröße gibt es drei Varianten, je nach gemessener Kopfform gibt es die Helmschale rund, oval und schmal. Unsere Headline-Modelle basieren auf der Reiternorm und bieten Sicherheit mit Stil. Die Zertifizierung ist aktuell noch ausständig, das Institut tut sich mit der Einordnung schwer, da unsere Helme nicht wie Helme aussehen.

Bild von hat-line

Bei der Zertifizierung sprechen wir von 33 Hutschalen ohne Hut zum Preis von € ca. 4000,00 pro Test (132.000 Euro), welchen wir aktuell nicht stemmen können. Eine Typen Prüfung konnten wir bis jetzt nicht erreichen, aber wir arbeiten an einer Lösung, denn wir sind überzeugt, Eleganz und Sicherheit schließen sich nicht aus.

Besucht doch www-hat-line.com

Liebe Grüße von Kurt

Ein DANKE für das tolle Startbild. Leider ist der/die Urheber(in) mir nicht bekannt.

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Ranch Fest am 23.05.2026 bei Nikolei in Niederorschel


Am 23.05.2026 fand bei Nikolai in Niederorschel ein Ranch-Fest statt. Wir fuhren hin, weil gute Bekannte von uns, nennen wir sie Adi und Ixy, davon geschwärmt haben und eigentlich hinfahren wollten. Naja, einen Tag vor Beginn der Veranstaltung haben die Beiden abgesagt und wir sind dann hingefahren mit einer gewissen Erwartungshaltung. Ich habe erwartet, dass das Ranch-Fest mit Western Livemusik stattfindet, es zusätzlich gute Verpflegung gibt und man nette Leute trifft.

Umso mehr erstaunt war ich, als wir bei Nikolai angekommen sind und 16 Reiter gesehen habe. Und was taten die Reiter beim Ranch-Fest? Sie machten Wettbewerbe in den verschiedensten Formen. Rinder separieren in zweier oder auch dreier Teams, laut angesagter Farbe, welche Rinder in einen Fence zu treiben sind usw. Und das Schöne war, es war alles stinknormal.

Es waren einfach angenehme Pferdeleute vom Rest der Welt, manche sogar aus der Nähe Bamberg, mit Anreisezeit von ca. drei Stunden. Es war schön. Und was mir am meisten gefallen hat, diese Bodenständigkeit, dieses Zusammenarbeiten der Teams bei der Ranch-Arbeit und die Hilfe, welche sich die Leute gegenseitig gegeben haben. Es war schön zu sehen, dass Rinder separieren und in Fences treiben nicht so einfach ist und ich zolle allen Teilnehmern großen Respekt für deren Einsatz und Zusammenarbeit. Man sah aber auch, dass diese Aufgaben ihre Tücken hatte und nur einige Teams in Zusammenarbeit die Rinder separieren konnten und in der vorgegebenen Zeit in die Fence bugsierten. Die Bratwürste vom Grill, der Burger, allgemein das Bodenständige, hat uns sehr gefallen. Unsere Beiden Keks und Krümel waren dieses mal nicht dabei, aber was nicht ist kann noch einmal kommen.

Eines steht für mich fest, bei Nikolei macht es Spaß und es schadet nichts ständig dazu zu lernen.

Liebe Grüße von Kurt

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Aladin und ein Märchen


Da mir Nikolei beim Rindertraining erzählt hat, wie toll unser neuer Stallbursche ist, muss ich euch ein Märchen aus vergangener Zeit erzählen. Es war einmal, so beginnt beinahe jedes Märchen. Auch ich möchte damit beginnen, denn es gab einen Pferdehof, welcher im Nachgang gesehen ein märchenhafter Hof war, auch wenn man als Einsteller es erst später begreift. Was war so besonders? Es war gepflegt, aufgeräumt und sehr freundlich.

Es gab keine Müllhalden. Man glaubt es kaum, frühzeitig wurden die Pferde auf den Paddock gestellt, die Futterraufen waren mit bestem Heu bestückt und es gab keinen Streit zwischen den Pferden, weder auf dem Stuten Paddock, noch auf dem Paddock der Wallache. Dadurch gab es auch keine Verletzungen durch Huftritte und Tierarztkosten für die Einsteller. Im Sommer, die Weiden wurden im März bereits gelüftet und auch falls notwendig gekalkt, wurden die Pferde spätestens 6 Uhr morgens auf die Weiden gestellt. Viel beindruckender war aber, dass die Ställe und Freilaufställe bereits 9 Uhr morgens in absolut makellosen Zustand waren und die passende Menge Heu bereits im Stall bereit lag. Dass die Stallgassen säuberlich gefegt waren/sind hat mich Märchenerzähler ständig beeindruckt. Was war sonst noch üblich auf den Märchenhof? Die Paddocks wurden von einem Mitarbeiter ohne das Zutun von vielen Helfern, seien es Einsteller oder begeisterten Mädchen, welche ggf. kostenneutral einmal die Woche reiten durften, von Pferdeäpfel gereinigt. Die Reitplätze wurden einmal pro Woche aufgeraut und dann glattgezogen, wie auf einen Turnierplatz.

War ein Zaun kaputt wurde er umgehend hergerichtet. Der märchenhafte Reitstall, mit moderaten Preisen für die Einsteller war ein Traum, solange ein etwas älterer „Stallbursche“ mit gelegentlicher Hilfen, den Pferden und den Einstellern viel Freude bereitete. Es gab keine Müllhalden, alles war sauber und gemessen am Alter des Stalls in sehr guten Zustand. Was ist aus diesem Märchen geworden? Nun, der besagte Stallbursche wurde durch einen „Aladin“ ersetzt. Man weiß aus den Geschichten von tausend und einer Nacht ein Zauberer war, dass Aladin alles weiß, alles kann und einfach der Größte und Beste ist. Vielleicht missinterpretiere ich die Geschichte. Fakt ist, das Märchen wurde abrupt beendet. Aladin, versteht es trefflich allen glauben zu machen, was er leistet, dabei muss ich als Märchenerzähler einiges relativieren. Seit Aladin am Werk ist, sind die Ställe frühestens am späten Nachmittag fertig, die Paddocks werden von fleißigen Helferlein gesäubert, die Reitplätze von einem Einsteller mit dem Privatfahrzeug hergerichtet. Am Hof sammeln sich Müllhalden und die Weiden sind noch nicht für einen Weidegang hergerichtet. Weidegang wurde für den 1.05.2026 angekündigt.

Aladin versteht es, das muss man neidvoll anerkennen, andere für sich arbeiten zu lassen und das Lob einzelner weiblicher Einsteller für sich in Anspruch zu nehmen. Dass einzelne weibliche Einsteller von Aladin in den höchsten Tönen schwärmen, ist darauf zurückzuführen, dass diese Menschen den Märchenhof nie erlebt haben. Schade, denn der Märchenerzähler lebt nicht in der Vergangenheit, lebt im Jetzt und sieht, wie ein Hof sich verändert und nur deshalb funktioniert, weil engagierte Einsteller viel tun, wegen ein wenig Preisnachlass.

Ja es war einmal.
Liebe Grüße der Märchenerzähler Kurt

Kommentare an: kjelinek@iys.at

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Die Gerüchteküche brodelt


Es ist schon erstaunlich, welche Dynamik man mit Worten erreichen kann. Vor einigen Tagen führte ich ein Gespräch mit einer netten Einsteller-In. Lange Ohren bekam ich, als ich so manches gesagt bekam, was ich als Person nie gesagt und getan habe und vor allem nicht in deutscher Sprache gesagt habe, da ich eine Manie entwickelte, denn zu manchen Menschen spreche ich nur in englischer Sprache. Ich habe dabei gelernt, dass ich am besten nichts sage oder mich komplett aus Allem heraushalte, denn es gibt immer Menschen, welche sogar aus nicht getätigten Gesten ein Gesagtes ableiten. Es ist also so, dass die Medienhoheit immer Recht hat.

Bereits Göbbels soll gesagt haben; Wer die Medien kontrolliert, kontrolliert das Volk. Heute weiß ich, dass dieser Spruch nicht nur für das Radio, fürs Fernsehen und moderne Medien gilt, auch der oder die „Tratsch-Verantwortlichen“ in einer kleinen Gesellschaft – so etwas ist z.B. in einen Reitstall mit Einstellern – verbreiten gezielt deren Wahrheit, besser gesagt die Unwahrheiten. Warum machen die „Tratsch-Verantwortlichen“ das? Welche Interessen stehen dahinter? Geht es darum sich Besser darzustellen als man ist? Angabe? Großartig sein? Ich weiß es nicht. Auf Mutmaßungen verbreitete Behauptungen finde ich besonders hinterlistig, da sich der/die Verleumdete(n) nicht zur Wehr setzen kann/können. Wir in unserer kleinen Welt am Reiterhof habe einige Personen, welche deren Interessen mit Mutmaßungen und Behauptungen in Einzelgesprächen den Einstellern schmackhaft machen und was mich betrübt ist, dass die Geschichten einfach als Tatsache angenommen werden. Jetzt werde ich als Geschichten Schreiber böse und frage: sind diese Menschen blind, leichtgläubig oder einfach nur naiv?

Aber wenn ich den Kleinkosmos eines Reiterhofs ansehe, dann wird mir vor Augen geführt, warum ein Trump die Wahl in Amerika gewinnen konnte, es gibt wenige kritische Menschen – sagen wir viele sind irre geleitet– oder haben sie einfach Angst auf einem Pferdehof, dass deren „Sparkasse“ bei einer Widerrede schlecht versorgt wird. Warum „Sparkasse“? Sarkastisch betrachtet ist ein Pferd oder auch mehrere für so manchen Einsteller eine große finanzielle Belastung. Man würde in meiner Sprache sagen, dass viele Menschen leider keinen Arsch in der Hose haben.

Man weiß es nicht.

Liebe Grüße bis dem nächst.

Kurt ein begeisterter Wanderreiter

kjelinek@iys.at

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Rindertraining bei Nikolei in Niederorschel am 10.04.2026


Mit Keks und Krümel, den beiden Angsthasen, zu den Rindern

Warum zum Rindertraining mit Keks und Krümel, wo ich mit den Beiden nur Wanderreittouren mache. Nun, der Grund ist einfach. Wann immer wir auf unseren Touren bei Rinderherden welche im Gatter stehen, vorbeimussten, haben die Beiden beinahe immer verrückt gespielt und so war es naheliegend, das Rindertraining zu absolvieren.

Es war ein erlebnisreicher Tag, startete 10 Uhr, fremde Pferde und ich hatte Keks vorbereitet. Krümel stand ca. 120 Meter entfernt auf der Weide. Was für ein Theater. Im Viereck konnte sich Keks nicht beruhigen und musste ständig nach seinem Freund rufe. Stillstehen war nicht. Gehen mit gesenktem Kopf, ein no go. Ständig am tänzeln und aktive. Die Rinder separieren hat dann erstaunlich gut geklappt, Keks hat sich vor den Rindviechern nicht gefürchtet. Jedoch in der Gruppe der Pferde still stehen war nicht. Ständig musste er wiehern und dass so stark, dass es mich im Sattel ganz schön durchschüttelte. Zwölf Uhr war die erste Lernphase zu ende.

Für den Nachmittag, es ging um 14 Uhr weiter, habe ich Krümel gesattelt und Keks gleich nebenan in den Round-Pen gestellt. So hatten Beide Sichtkontakt und die Rinderarbeit war für mich als Reiter um einiges einfacher. Auch Krümel hat sich vor den Rindviechern gut verhalten und ich als Reiter habe gelernt, Kühe aus der Herde zu separieren, aus einem Gatter zu treiben und wiederum die gesamte Herde in das Gatter mit den Pferden zu bringen. Teamarbeit war gefragt. Mein Resümee ist, es hat sich für mich und meine Pferde gelohnt. Würde ich es wiederum tun? Ja.

Liebe Grüße Kurt
kjelinek@iys.at

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Anmeldung direkt bei Nikolei: Mobil: +49 172 5135-928
E-Mail: qh-horses@web.de

Für die Bilder möchte ich mich bedanken bei:
Dr.-Ing. Christian Borowski
E-Mail: info@borowski-buero.de

Winterreit-Training: Übungen für entspannte Pferde


Aktuell arbeite ich täglich mit meinen Pferden. Es ist kalt, die Beiden stehen im Paddock. Sobald sie mich wahrnehmen, kommen Beide zum Tor. Einerseits um die spärlich gegebenen Leckerlie in Empfang zu nehmen, andererseits – so habe ich den Eindruck – mit der Frage, wer kommt heute zur Arbeit. Morgens, ca. 9Uhr30 komme ich zum Pferdehof und hoffe, dass die Reithalle noch frei ist. Warum? Ist die Reithalle nicht belegt hole ich Keks oder Krümel, täglich wechselnd, putze und sattle das Pferd und reite für ca. 30 bis maximal 45 Minuten in der Halle. Dabei ist mir wichtig, dass Keks aber auch Krümel bei den Übungen ganz entspannt gehen und auf die einhändige Zügelführung sowie auf Gewicht die vorgegebene Richtung gehen oder stehen bleiben. Rückwärts gehen war für Keks lange ein Problem, jedoch hat sich das Üben ausgezahlt, denn mittlerweile geht Keks auf Stimme und Gewicht rückwärts. Was noch nicht funktioniert ist aus dem Sattel seitlich über eine Stange gehen. Diese Übung ist u.a. für spätere Ausritte wichtig, um Gatter zu öffnen und zu schließen. Da aktuell die Landschaft rund um die Lunzberge – Nähe Hale-Saale – weiß angemalt ist, die Temperatur sich ständig im Bereich minus 2 bis minus 4 Grad Celsius bewegt, ist an Ausreiten nicht zu denken. Dabei geht es nicht um die Pferde, nein, es geht um mich, denn bei diesen Temperaturen friert es mich in den Zehenspitzen und ich habe noch keine Lösung gefunden, wie ich die Zehen warm halten kann. Keks und Krümel, mit deren Winterfell lieben diese Temperaturen.

Wie haltet ihr die Zehe/Füße warm?

Bis zum nächsten Mal.

Kurt

Stromausfall: Lehren aus dem Buch Blackout für unsere Gesellschaft


Was im Buch Blackout wortreich beschrieben wurde ist durch einen „Sabotage-Akt“ für tausende Menschen Wirklichkeit geworden.

Kaum jemand hielt es für möglich, dass Ähnliches wie im Buch Blackout von Autor Marc Elsberg ausführlich beschrieben hier in Mitteleuropa passieren kann. Zynisch ausgedrückt hat es „nur“ ca. 25-tauschend Menschen im Süden Berlins getroffen, aber es zeigt deutlich auf, dass ohne Strom nichts mehr geht. Aber es zeigt auch auf, dass man für solche Vorfälle nicht gerüstet ist, denn es dauert ca. eine Woche, um den Schaden zu beheben und den betroffenen Menschen wiederum elektrischen Strom zur Verfügung zu stellen. In diesem Zeitraum müssen viele der davon betroffenen Meschen in Notunterkünften, welche zügig eingerichtet wurden, untergebracht und versorgt werden. Ja, nichts geht mehr ohne Strom. Für Bewohner in Hochhäusern bedeutet es, dass der Weg zum Beispiel in den achten Stock sehr anstrengend ist. Für ältere Menschen nicht machbar. Jedoch die Wohnung nicht zu erreichen ist nicht das größte Problem. Ein Hauptproblem ist, dass egal in welcher Wohnung kein Wasser vorhanden ist, die Toilette nicht mehr funktioniert. Kochen ist unmöglich und was tun mit den Lebensmitteln im Kühlschrank? Vielleicht hat der ein oder andere Bewohner einen Balkon und kann bei dieser Kälte seine Vorräte im Freien deponieren. Was ist mit dem Heizen in den Kalten Jahreszeiten? Kurzum, um es beim Namen zu nennen ohne elektrischen Strom geht heutzutage nichts mehr. Was es aber auch aufzeigt, dass wir als Gesellschaft für solche Störfälle, aus welchem Grund auch immer, nicht gerüstet sind. Daher ist und wird es an der Zeit, dass die Verantwortlichen Stromlieferanten über Notfallpläne und Maßnahmen beraten und Einsatzteams für Notfälle bereitstellen. Außerdem wäre es sinnvoll, das neuralgische Infrastruktur(en) in diesen turbulenten Zeiten aktiv überwacht wird, werden.

Die Rolle des Ombudsmanns im Unternehmen 8. 04. 2025


Vor einigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit einem Ombudsmann – ein Erlebnis, das ich als eher ernüchternd bezeichnen würde. Der Hintergrund: Einer meiner Mitarbeiter befand sich auf Rehabilitationsaufenthalt und sah sich gezwungen, diesen frühzeitig abzubrechen. Der Grund dafür war ein extrem laut schnarchender Zimmerkollege – laut mehreren Apps mit bis zu 65 Dezibel gemessen.

Trotz wiederholter Bitten um ein Einzelzimmer blieb die Klinik tatenlos. Tag für Tag wurde vertröstet, in der Hoffnung, das Problem würde sich „schon legen“. Stattdessen verschlechterte sich der Gesundheitszustand meines Mitarbeiters zusehends, sodass ihm schließlich keine andere Möglichkeit blieb, als die Maßnahme abzubrechen – nicht etwa aus mangelndem Willen, sondern aus gesundheitlicher Notwendigkeit.

Beim Verlassen der Rehaklinik wurde ihm dann ein Revers vorgelegt, in dem ihm die alleinige Verantwortung für das Scheitern der Maßnahme zugeschoben wurde. Ein aus meiner Sicht absolut inakzeptabler Vorgang.

Ich wandte mich an den zuständigen Ombudsmann der SVS – zunächst per E-Mail, ohne Antwort. Erst telefonisch konnte ich ihn erreichen. Leider wurde das Gespräch zur Enttäuschung: Anstatt eine ernsthafte Prüfung des Sachverhalts in Aussicht zu stellen, wurde beschwichtigt, verharmlost und relativiert. Der Eindruck blieb zurück, dass der Ombudsmann eher als Sprachrohr zur Imagepflege des Unternehmens fungiert denn als echte Anlaufstelle für Beschwerden.

Mein Fazit: Die Rolle des Ombudsmannes in diesem Fall wirkte nicht vertrauensbildend, sondern vielmehr beschwichtigend – eine Funktion, die aus meiner Sicht weder hilfreich noch zielführend ist.

Mit besten Grüßen
Kurt Jelinek

Welche Erfahrung habt Ihr?

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Bestohlen vor einem Jahr (23.04.2024) auf dem Hof von Dr. Gretel


Manche Menschen sind an Bösartigkeit nicht zu überbieten. Am 23.04.2024 habe ich den Diebstahl meiner Wild-Kamera bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Die Täterin ist bekannt und nichts ist passiert. Der bösartige WhatsApp Verlauf wurde mir zugespielt. Ein Haufen selbstgerechter „Weiber“ hat sich darüber gefreut. Im WhatsApp sind einige Mutmaßungen  aufgelistet, welche mich zum Staunen brachten. Der Schaden für mich beläuft sich auf €270,- . Die Kamera hat scheinbar deren Privatleben gestört und ich kann nur Mutmaßen, dass diese Personen ungefragt auf meiner Pferdekoppel unterwegs waren. Zu guter Letzt hat mich die „Diebin“ wegen Verleumdung angezeigt. Schön. Meine Erwiderung lautete, sie möge Beweisen, dass sie es nicht war. Danach war Funkstille, die Anzeige wurde zurückgezogen.

Nun ist beinahe ein Jahr vergangen, der Diebstahl ist erfolgt, der mir zugefügte Schaden nicht behoben. Ist die Justiz überfordert?

VG Kurt

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Urlaub auf der Hilly-Billy-Ranch 30.8.24 bis 5.09.2024


Hi,

wir waren mit unseren Beiden, Keks und Krümel, als Wiederholungstäter in Mecklenburg auf der Hilly-Billy-Ranch. Ein wunderschöner unvergesslicher Urlaub. Beinahe täglich 10 bis 12 km in den umliegenden Wäldern auf herrlichen Waldwegen und Pfaden. Es mach einfach Spaß. Die Pferde stehen im Paddock unterhalb der ehemaligen DDR-Ferienlager-Hütte. Gut die Hütte ist kein Luxus-Resort, jedoch urgemütlich und einem Wanderreiter mehr als gerecht. Die Anreise war unproblematisch von Schurig Pferdehof. Krümel ging sofort in den Hänger, Keks hat sich geziert, jedoch nur für kurze Zeit. Nach vier Stunden haben wir das Ziel erreicht.

LG Kurt

Co-Autor wanted: Pferdehof der Adeligen; 06120 Lettin, Schiepziger Str. 35 (21.08.2024)


Hi Leute,

Das ist kein Odel, nur Gerümpel mit Schrott-Eisen und Asbest

aktuell überlege ich einen Reiterhof-Krimi zu schreiben. Dabei stehen mir folgende Figuren zur Seite. Auf dem schlossähnlichen Gelände auf diesem Reiterhof, man sieht sich die Müllhalden an, wimmelt es von Adeligen. Adel leitet sich vom Stallgeruch „Odel“ ab.

Zur Info: Odel ist der österreichische Ausdruck für Gülle, Jauche.

Die handelnden Personen werden sein:

    1. Sylvia von den Wissenden; eine Adelige deren Wissen allumfänglich ist. Niemand kann ihrem Wissen das Wasser reichen
    2. Antje von Fürstlich eine unerschrockene randalierende Diebin, welche wissentlich Unrecht in kauf nimmt und darauf auch noch stolz ist
    3. Susi von Briefbeschwerer, eine arme Kranke, welche die verschiedensten Leiden hat, welche daraus begründet sind, dass Susi ihre Fresssucht nicht in den Griff bekommt und der Körper von Arthrose nur so strotzt
    4. Va-Ronika von Sinnbefreit, eine Lebenskünstlerin, welche auf Kosten ihrer Mutter lebt, Bürgergeld als selbstverständlich ansieht und mit Gelegenheit-Jobs und Schwarzarbeit ihr bescheidenes Leben fristet
    5. Ulli von Meschugge ist eine besondere Adelige, denn Uli von Meschugge hat das Problem, Reales von Fantasien zu unterscheiden. Ihr Pferdeverstand ist umwerfend und ihre Hilfsbereitschaft, indem sie sich über andere erhebt, ist erbauend
    6. Sonja von Unterbelichtet ist nett und manchmal schwer von Begriff. Liegt es daran, dass sie mit Behinderten arbeitet oder ist das ein Schutzmechanismus, denn nichts hören und sehen schützt von den Attacken der anderen Adeliegen
    7. Dr. J. Gretel von Manipulator ist der Dirigent, weiß alles, kann alles verspricht alles. Seine Verschlagenheit sucht seines Gleichen, denn er spielt Alle gegeneinander aus.
    8. Rike von Nimm ist die begnadete Reitlehrerin, welche Tag ein Tag aus sich mit den Nachwuchsreitern und deren Eltern abgibt, dabei in den Genuss kommt, dass sie die Pferde von Dr. J. Gretel von Manipulator ihrem Vater verwenden kann und die Einnahmen in ihre eigene Tasche stecken darf ob mit Rechnung oder an der Finanz vorbei wird sich noch finden

Als Nebendarsteller werden auftreten …

    • Simone die Gutmütige und
    • Ronny der Knecht

Dass bei diesem Krimi die Pferde im Mittelpunkt stehen werden ist selbst redend.

Wer hilft mir, wer möchte Co-Autor werden? Meldet euch bei mir. Ich denke es wird ein spannendes Projekt.

Bis zu nächsten Mal

Gruß Kurt

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Keks und Krümel im täglichen Training am Hof bei Schurig (5.08.2024)


Hi zusammen,

seit 1.05.2024 sind Keks und Krümel wiederum im Stall bei Schurig (Schurig Reiterhof Lettin). Die Beiden haben sich bestens eingelebt. Beinahe täglich arbeite ich mit Keks und Krümel. Das geht gut da zwei Reitplätze verfügbar sind. An der Longe geht bzw. trabt sowohl Keks und auch Krümel ca. 1200 Meter. Manchmal etwas weniger oder auch mehr. Das Ziel ist die Kondition zu stärken aber auch um eine stärkere Bindung an mich zu erreichen.

Lunzberge, eine schöne Reitlandschaft

Ein bis zweimal pro Woche reiten wir in die Lunzberge. Ein sehr, sehr schönes Reitgebiet, welches hinter jeden Grashalm Spannung pur verspricht. Zumindest sehen die Beiden immer wieder Geister und Dämonen, aber es wird besser.
Außerdem reite ich Keks ein bis zweimal pro Woche am Reitplatz, dabei geht es darum, dass er ohne Zügelhilfe die Richtung verändert, in den Trab geht und auch auf Stimmkommando stehenbleibt.

Kekes entspannt und Krümel im Schlepptau am Stallhalfter

Mit der „Arschbacke“ reiten, so hat es zumindest Alex Madl (https://www.matthiasl.de/) seinen Reitschülern vermittelt und es funktioniert bereits sehr gut. Es ist erstaunlich, wie geringe Gewichtsveränderung bereits dem Pferd signalisiert, was man will, vorausgesetzt man „spricht/äußert“ immer mit gleicher Gewichtshilfe einen Wunsch. Dabei ist es wichtig, dass der Wunsch immer gleich ausgeführt wird.

Alex Madl (https://www.matthiasl.de/)

Nicht wie in der menschlichen Sprache: „Ich will“, ich möchte, könntest du, etc. Die ständig wechselnde Anforderung verwirrt das Pferd. Daher, immer eine klare „Ansage“ ob LINKS oder RECHTS oder Trab.

Es ist ja nicht so, dass Pferde mit 14 Jahren nicht lernfähig sind,nur muss man konsequent daran arbeiten. Das gilt nicht nur für die Pferde, das gilt auch für mich, dabei kann ich feststellen, dass das tägliche Training nicht nur den Pferden gut tut, auch ich als Person profitiere davon und halte meine Fitness aufrecht.

 

Es war eine gute Entscheidung den Stall zu wechseln, mir und meinen Pferden geht es beim Schurig ausgezeichnet.

Bis zu nächsten Mal

Gruß Kurt

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Bestohlen am Hof von Dr. Jürgen Hensel 26.07.2024


„Der Grapscher“ so wird ein Mitbürger in Lettin landläufig bezeichnet. Woher dieser unrühmliche Spitzname „Der Grapscher“ kommt, weiß ich nicht. Jedoch hat der Volksmund schon seine Gründe um jemanden einen solchen Spitznamen zu geben.

Dr. Jürgen Hensel

Der Pferdehof/Stall Dr. Jürgen Hensel bedarf einiger klärender Darstellungen. Die Aufstellung/Auflistung erfolgt auf Basis der ehemaligen IST-Situation, zu den Zeiten da Keks und Krümel noch dort eingestellt waren. Beinahe jedes Mal, wenn ich – gilt auch für meine Partnerin- Samstags die Ställe für Kekes und Krümel machten, fehlte Heu und auch Stroh, sodass ich am Vormittag die Ställe nicht fertig machen konnte. Das bedeutete, dass ich nachmittags komme musste und hoffte, dass ich den Stall für Keks und Krümel fertig stellen kann. Keks und Krümel benötigen nur Wasser, Heu und Stroh als Einstreu. Keinen Hafer vom Stall, keine Rüben etc.

Unordnung war Programm

Am Schrottplatz

Ggf kann man noch Teile brauchen?

Vieles Unnützes. Mit kaputten Holz könnte man noch heizen.

Man beachte, Teile von Kleinanhänger am Schrott.

Zusammenfassung:

  • Dr. Jürgen Hensel hatte im Mai 2024 11 Pferde und einen Esel
  • wir waren 6 Einsteller mit 6 Pferden und einem Esel
  • die Tochter nimmt die Pferde von Dr. Jürgen Hensel für den Reitbetrieb; dafür mach sie den Hengst-Stall Montag bis Donnerstag
  • wir/die Einsteller betreuten zusätzlich neben Dr. Jürgen Hensel Angestellten regelmäßig die Tiere (Wasser geben, Heu verteilen, Einstreuen)

Bezeichnen für den Stall ist, dass es einige besserwissende „Damen von Adel“ gibt, welche meinen alles zu Wissen und einzelne Personen mobben.

Es hätte mich zu meiner Zeit riesig gefreut, wenn Dr. Jürgen Hensel…

  • endlich den Hoffrieden hergestellt hätte! (was schuldest er der Susi, dem Briefbeschwerer? )
  • den Weg zu den Koppeln begehbar gemacht hättest, wie angekündigt
  • vorm Frost den Weg eingeebnet hättest, um die Unfallgefahr für die Fesseln der Pferde zu minimieren

Zu Schluss, meine Wildkamera wurde – so vermute ich – mit dem Wissen von Dr. vor ca. 8 Wochen gestohlen.

Ich wünsche dir/euch weiterhin viel Spaß.

Gruß Kurt

Kommentare erlaubt.

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Urlaub auf der M-Ranch 22.06.2024 bis 6.07.2024 (12.07.2024)


Hi Ihr Lieben,

wir waren im Bayrischen Wald bei Alex Madl auf der M-Ranch auf ca. 1000 Meter Seehöhe nahe der Tschechischen Grenze .

Am Reistall

Ein schönes Erlebnis in entspannter Atmosphäre, nette Reiter von Lernenden bis Könner.  Wir waren mit Keks und Krümel, beide sind unbeschlagen, deshalb mussten wir unsere Touren sorgfältig planen, es ist sehr steinig in der Gegend viele Wege sind geschottert.

Conny auf Krümel

Meine Partnerin hat es geschaft, Wegstrecken zu finden, welche schonend für die Barhufer waren. Die Unterbringung und das Essen war für uns sehr gut. Ich hätte täglich LADO essen können.

 

Pferdefrisur an einem Kaltblut

Für uns war es besonders spannend Alex bei seinen Erklärungen an die Lernenden zu beobachten und zuzuhören. Es war viel nützliches dabei, was wir auf den sehr großen schön gelegenen Reitplatz mit Keks und Krümel erprobten.

Ein besonderes Erlebnis war der Rinderkurs, denn Keks und Krümel, beide sind Angsthasen, haben innerhalb von 30 Minuten die Scheu und Angst gegenüber den Rindern verloren. Speziell Krümel nahm dieses Experiment besonders gelassen. Rund um die Herde, mittel durch. Alles hat bestens funktioniert.

Krümel und Keks auf der zugeteilten Wiede

Rinderherde am Reitplatz Vorbereitung Rinderkurs

Auch der Bosal-Kurs hat mir sehr gut gefallen, denn er zeigte mir worauf ich achten Muss um ein Bosal zu erwerben und wie die Mecate zu knüpfen ist. Klar habe ich an Keks ein Bosal mit Mecate ausprobiert. Keks hat es verstanden und sofort umgesetzt. Ob ich auf Bosal umsteige wird sich weisen, jedoch war es eine lehrreiche Erfahrung und zumindest weiß ich worauf ich achten muss/soll.

 

Keks vorm Reitplatz

Würden wir nochmal zur M-Ranch fahren? Ja, ungeachtet der 500km Anfahrt. Es war allemal die Reise wert. Probiert es aus!

Bis zum nächsten Mal.

LG Kurt

 

Alexander Madl
Unteres Dorf 17
D-94145 Bischofsreut

E-Mail: info@matthiasl.de

www.https://www.matthiasl.de/

Telefon: 08550 – 245
Mobil: 0175 – 4517380

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Warum ein Stallwechsel manchmal notwendig ist? (20.06.2024)


Es ist erstaunlich. Am 1.05.2024 haben Keks und Krümel den Stall gewechselt. Keine zwei km weiter, dort standen die Beiden am Anfang nach der Ankunft aus Mallorca. Die Beiden sind nicht wieder zu erkennen. Gelassenheit, keine Hektik?

Bei Schurig. Freilaufen am Platz mit Spielchen.

Was ist geschehen? Eigentlich nichts, das Pferde Leben ist wie immer, Stall, Weide mit den anderen Wallachen. Was ist es? Bin ich derjenige der seine Laune, sein Verhalten auf die Pferde überträgt, bin ich derjenige, welcher den Pferden Unruhe vermittelte? Es könnte sein.

Keks und Krümel in alter gewohnter Umgebung

Lunzberge. Ein wunderschönes Reitgelände.

Seit ich wiederum mit den Beiden bei Schurig bin, bin ich selbst entspannter, gelassener, umgänglicher. Zugegeben, der Hof Dr. Hensel hat mir Stress bereitet. „Weiberleut“, welche dir erklären, dass du für die etwas günstigere Stallmiete Wasser machen musst – zumindest zweimal pro Woche, mithelfen musst um Gras und Luzerne zu holen etc. Wobei eine Miete € 100,- günstiger in keinem Verhältnis zum Stundenaufwand steht, welcher sich pro Woche auf 20 bis 24 Arbeitsstunden  für Dr. Jürgen summierte. Für Wochenende wenn wir verreisen wollten, musste ich jemand gegen Bares finden, der meine Pferde und Ställe betreut.

Es hat lange gedauert bis ich dieser

Vielleicht hat mich diese Unordnung bei Dr. Jürgen Hensel so „KRANK“ gemacht.

Milchmädchenrechnung ein Ende gesetzt habe. Der ständige Unfrieden, das Bestohlen werden. Seit 1.05.2024 habe ich meine innere Ruhe wieder und dass, so glaube ich,  färbt auf Keks und Krümel ab.

LG bis zum nächsten Mal.

Kurt

Teilt mir Eure Erfahrung mit.

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Wanderreiten Transportsystem(e) 14.06.2024


Hi liebe Leser,

wie ihr auf dem Titelbild seht, hatte ich noch immer das Packproblem. Auch bei meiner zweiten größeren Tour in Europa habe ich noch keine Lösung fürs Bepacken gehabt.

So sah es 2019 aus!

Links Krümel mit leichtem Gepäck. Reitbar.

 

 

 

 

 

Sie wissen es genau, oder? Als Wanderreiter steht man des Öfteren vor der Aufgabe Material mitzunehmen. Das beginnt mit Ersatzkleidung, Sattlernähzeug, unter Umständen sogar ein E-Fence, Seile, Schlafsack, ggf. ein Zelt. Man braucht weniger als man glaubt zu brauchen und trotzdem ist man gewillt mehr mitzunehmen.  Ungeachtet dessen, habe ich meine Erfahrungen gemacht. Wenn ich mit Keks und Krümel auf Tour gehe, dann sind die Beiden westerngesattelt. Warum? Ich wechsle täglich mein Reitpferd um die Beiden zu schonen. Daher einen Tag reite ich Krümel, den nächsten Tag Keks. Und wie löse ich den Transport? Ich stellte fest, ein Tragsattel ist nicht praktikabel, denn meine Pferde haben einen für den Körperbau passenden Sattel und mein Ziel war täglich das Reitpferd zu wechseln. Was tun war die Frage, um nicht so unglücklich bepackt zu sein, wie auf meiner Tour Richtung Barcelona i, Mai 2019. Nach einigem Überlegen habe ich ein Gestell gebaut, welches sich bei einem Westernsattel mit Horn bewährt hat.

Einfaches Gestell. © Kurt Jelinek

Das Prinzip ist einfach, es benötigt zwei Stangen, wie beim Fahrradgepäckträger und fertig ist das flexible Transportsystem. Nun noch wasserdichte Fahrradtaschen kaufen und das Packproblem ist gelöst. Der Vorteil dieses Systems ist, das Packen fällt leichter, die Gewichtsverteilung links rechts ist leichter beherrschbar und Zelt, Schlafsack kommen oben auf.

Schiene auf beiden Seiten

Man kann zwei Fahrradtaschen oder auch vier verwenden. Pro Tasche 25 Liter. Hinweis: Futter nehme ich in Europa keines mit. Wichtig ist eine etwa gleiche Gewichtsverteilung. Die Fahrradtaschen lassen sich nach unten am Sattelgurt befestigen damit sie nicht bei einer Galopp- Passage schlagen. Ja liebe Leser, alles erprobt über eine Distanz von 350km im schönen Mühlviertel Österreich im Grenzland zu Tschechien mit den gutbeschilderten Reitwegen.

Rechts die grüne Tasche

Links die rote Tasche

 

 

 

 

Nun kommt ein Gegenargument das lautet, der Sattel wird beschädigt. Das stimmt zum Teil, aber nur dann, wenn an den Auflageflächen die Schienen nicht richtig gepolstert sind.

Krümel bereit, gesattelt mit Reithelm im Hut-Look am Horn. Auf geht’s

So Leute auf geht’s zur nächsten Tour. Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, meldet euch bei mir per Mail kjelinek@iys.at oder Telefon 0049173 4781411.

LG Kurt

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Pferdehof Dr. J. Hensel 07.06.2024


Die gute alte Handschlagqualität, wo ist sie geblieben.

Dr. J. Hensel

Ein Einstellervertrag per Handschlag, davor muss ich mittlerweile abraten, denn manche Menschen hatten nie Handschlagqualität, jedoch lernt man das erst mit der Zeit. Vor einigen Tagen habe ich Leute aus meinem ehemaligen Umfeld von Lettin getroffen. Man plaudert und man erfährt einiges, was man besser vorher gewusst hätte. Ich war erstaunt, was man sich so über Dr. J. Hensel hinter vorgehaltener Hand erzählt. So sagte man mir, dass Dr. J. teileweise auf fremden Wiesen Gras für seine Pferde gemäht und geholt hat. Außerdem trug er oder trägt er beiden Einheimischen den Spitznamen der „Grapscher“. Wie kommt das? Belästigt er etwa das weibliche Geschlecht, nicht umsonst bekommt man den Beinamen „Grapscher“. Jedoch kann ich mir das nicht vorstellen, denn aktuell gibt es am Hof nur Trauerweiden“. Vielleicht war das einmal anders?

So manches hätte ich gerne früher gewusst. Das Thema Ordnung war ebenfalls Gespräch und man meinte es hat sich über die Jahre nur verschlimmert.

Wie kommen ansonsten solche Müllhalden zustande.

Ob da noch Strom auf den Leitungen ist, ich habe es nicht probiert.

VG

Kurt

Im nächsten Beitrag stelle ich Euch mein persönliches Transportsystem für meine Wanderreit-Touren vor.

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Müllhalde Pferdehof Dr. J. Hensel. Ohne Rücksicht auf Sicherheit und die Natur! (5.06.2024)


Liebe Leser,

vor einiger Zeit bin ich mit Keks und Krümel auf den Hof von Dr. J. Hensel umgezogen. Die Rahmenbedingungen waren klar und somit war der Umzug perfekt. Dass sich besagter Dr. J. Hensel nicht an die Abmachungen hielt und für nicht erbrachte Leistungen € 700,- als Einstellgebühr verlangte, war unverschämt. Zeitweise habe ich wegen nicht erbrachter Leistungen die Stallmiete um 100,- Euro gekürzt. Wie wir eingezogen sind, ist uns der eher unordentliche Hof auf aufgefallen, jedoch waren wir der Meinung mit etwas Zusammenhalt und Arbeit kann man schrittweise etwas Sauberkeit auf den Hof bringen.

Leider war es nur Anfangsfeuer, welches schnell verebbte. Anstatt dass die Müllhalde kleiner wurde wuchs diese kontinuierlich. Dass wir keinen begehbaren Weg zur Koppel bekommen haben, wie mehrmals besprochen, sei hier erwähnt.

Gruß Kurt

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Ist Selbstjustiz eine Alternative? (20.05.2024)


Liebe Leser,

bestohlen und keine Reaktion der örtlichen Polizei. Man könnte sagen: „Ist ja nur eine Wild-Kamera eines Ausländers!“. Warum ärgere ich mich? Ganz einfach, am 22.04.2024 wurde meine Wild-Kamera von meiner Koppel demontiert und ist seitdem nicht mehr auffindbar. € 270,- kostete das gute Ding mit Fernsteuerung. Am 25.04.2024 habe ich den Diebstahl gemeldet, am 29.04.2024 den Namen der Person an die Polizei übergeben, welche die Kamera abmontiert hat. Ist die hiesige Polizei überfordert?

Bild aus einer Face-Book Veröffentlichung. Autor unbekannt.

Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Antje Fürst mit besonderer Aktion auffällt. Da war der Vandalismus, denn „das ist meine Koppel“ und das Schloss ist geknackt.

Schloss demoliert in Beisein von Susanne Winkler!

 

 

 

 

 

Antje Fürst erfuhr von Dr. J. Hänsel, dass auf meiner Koppel eine Wildkamera angebracht ist, welche dazu da war, die nächtlichen Besucher an der Tränke zu fotografieren. Klar hätte ich auf der Koppel ein Schild anbringen müssen: Achtung Wild-Kamera, das habe ich nicht getan. Wer rechnet in einer Stallgemeinschaft mit dieser Art von Böswilligkeit. Jedoch hat Antje Fürst entschieden, das darf nicht sein. Intelligente Menschen hätten den Besitzer informiert, gefragt warum die Kamera dort installiert ist und gebeten die Kamera abzumontieren, weil man sich beobachtet fühlt.

Keks und Krümel Richtung Koppel unterwegs.

Nein, Selbstjustiz ist angesagt, das Ding muss weg. Besagte Antje Fürst aus Lettin hat aus meiner Sicht keinen Respekt vor fremden Eigentum. Schräg dabei ist, dass Antje Fürst wusste, dass es Unrecht ist, das geht aus einem WhatsApp Chat hervor. Man munkelt hinter vorgehaltener Hand, dass es Ungereimtheiten auch außerhalb des Pferdehofes gab. Interessant ist, dass es auch Spekulationen im Chat über mögliche „Schwarzarbeiten/Schwarzarbeiter“ am Pferdehof gibt bei Dr. J. Hänsel. Dass Dr. J. Hänsel der eigentliche Initiator war wurde mir erst später bewusst. Soviel Falschheit, wie hier erlebt, traute man nur bestimmten Mitarbeitern der DDR Regierung zu.

Keks und Krümel

Fest steht, ich habe diesen Hof , wie auch eine Mieterin zuvor, mit meinen Pferden verlassen. Innerhalb nur von 3 Wochen ca. € 1000,- weniger Einnahmen. Es bleiben 6 Pferde von Einstellern und elf vom Besitzer. Wie sich das rechnet?

LG bis zum nächsten Mal.

Kurt

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