Mit Keks und Krümel, den beiden Angsthasen, zu den Rindern
Warum zum Rindertraining mit Keks und Krümel, wo ich mit den Beiden nur Wanderreittouren mache. Nun, der Grund ist einfach. Wann immer wir auf unseren Touren bei Rinderherden welche im Gatter stehen, vorbei mussten, haben die Beiden beinahe immer verrückt gespielt und so war es naheliegend, das Rindertraining zu absolvieren.

Es war ein erlebnisreicher Tag, startete 10 Uhr, fremde Pferde und ich hatte Keks vorbereitet. Krümel stand ca. 120 Meter entfernt auf der Weide. Was für ein Theater. Im Viereck konnte sich Keks nicht beruhigen und musste ständig nach seinen Freund rufe. Stillstehen war nicht. Gehen mit gesenktem Kopf, ein no go. Ständig am tänzeln und aktive. Das Rinder separieren hat dann erstaunlich gut geklappt, Keks hat sich vor den Rindviechern nicht gefürchtet. Jedoch in der Gruppe der Pferde still stehen war nicht. Ständig musste er wiehern und dass so stark, dass es mich im Sattel ganz schön durchschüttelte. Zwölf Uhr war die erste Lernphase zu ende.

Für den Nachmittags, es ging um 14 Uhr weiter, habe ich Krümel gesattelt und Keks gleich nebenan in den Round-Pen gestellt. So hatten Beide Sichtkontakt und die Rinderarbeit war für mich als Reiter um einiges einfacher. Auch Krümel hat sich vor den Rindviechern gut verhalten und ich als Reiter habe gelernt, Kühe aus der Herde zu separieren, aus einem Gatter zu treiben und wiederum die gesamte Herde in das Gatter mit den Pferden zu bringen. Teamarbeit war gefragt. Mein Resümee ist, es hat sich für mich und meine Pferde gelohnt. Würde ich es wiederum tun? Ja.
Liebe Grüße Kurt
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Für die Bilder möchte ich mich bedanken bei:Dr.-Ing. Christian Borowski
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