Reiterhöfe, eine besondere Art im Umgang miteinander 8.03.2024

Hi Leute,
wie geht es euch auf eurem Hof mit euren Mitmenschen/Einstellern, mit dem Stallbesitzer und wie funktioniert die Kommunikation untereinander? Dieses Thema interessiert mich brennend. Warum? Wir diskutieren über Klima und Weltfrieden, dabei stelle ich fest, dass auf den Reiterhöfen jede Menge Ressentiments vorherrschen. Kürzlich war ich in Salzburg auf einem Hof und was habe ich erfahren, es gibt CHICKEN-Krieg. Nun, das ist nicht ungewöhnlich. Auch bei den letzten Höfen durfte ich feststellen, dass es die ewigen Besserwisser gibt, die Gruppenbildungen und warum man mit denen ja gar nicht kann. Die Kinder werden bereits zum CHICKEN-Krieg angehalten und wir träumen von Weltfrieden. Dass Stallbesitzer noch dazu beitragen, dass sich der CHICKEN-Krieg verstärkt, erstaunt mich noch immer. Anstelle dafür zu sorgen, dass ein friedliches Miteinander am Hof vorherrscht, wird mit stiller Post die ein oder andere Person noch in den Dreck gezogen. Dass mein Stallbesitzer vergisst welche Abmachungen er mit uns getroffen hat erstaunt mich nicht mehr, denn beim Erstgespräch wird so einiges versprochen und dann still und leise nicht mehr eingehalten. Wie? Habe ich das so zugesagt? Ein Beispiel: meine Abmachung lautet, am Wochenende muss ich meine Pferde Keks und Krümel selbst versorgen. Wohl gemerkt am Wochenende. Ausmisten an Feiertagen unter der Woche wurden vom Personal geleistet und jetzt? Man kann sich nicht mehr erinnern. Gut, dass ich etwas Zeit habe und mir selbst helfen kann. Aber genug vom „Geschreibsel“. Warum geht es eigentlich? Nun, wir träumen von Frieden und schaffen es nicht, dass in einer kleiner Pferdestallgemeinschaft in den wenigsten Ställen ein friedliches Miteinander möglich ist. Schade.
Viele Grüße
Kurt

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Autor: Kurt Jelinek

Hi, ich bin weit gereist. Habe 10 Jahre auf dem afrikanischen Kontinent verbracht. Mein Beruf als Interim-Manager hat mich geprägt und ich durfte für viele große Unternehmungen als R&D und Interim-Manager bei Projekten im IT Umfeld und autonomen Fahren unterstützen.

2 Kommentare zu „Reiterhöfe, eine besondere Art im Umgang miteinander 8.03.2024“

  1. Ich bin selber Stallbetreiberin und muss sagen ich habe eine mega tolle Einstellergemeinschaft. Habe keine Angestellten, mach alles soweit alleine. Am Wochenende und Feiertag müssen die Einsteller die Paddocks abäppeln, das ist einmal, max. zweimal im Monat. Das habe ich beschlossen wegen steigender Kosten. 1 Dame wurde so bösartig mir gegenüber, habe alles offen Kommuniziert, wurde dann gekündigt, das vergiftet das Stallklima. Ein paar Mädels haben sich nach was neuen umgesucht weil sie das nicht wollten, nichts passendes gefunden. Ich würde sagen ich mache sehr viel mehr als andere SB, einfach weil ich Geld verlangen und dafür Service sein muss, das ist vielen SB anscheinend egal, da geht es nur ums Geld. Musste mir aber auch schon anhören das es meine Schuld ist das ich kein Geld nehme für einige Dinge wie Medikamente geben, Eindecken etc.

    Für mich ist es aber einfach ein geben und nehmen.

    LG Katrin

    Hi, schön zu hören. Jedoch Geld verlangen und die Leistung nicht erbringen, das stößt böse auf. Was mich stört ist auch die Tatsache, dass sich im Freizeitbereich die Leute bekriegen.

    LG Kurt

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  2. Na dann Kurt hast Du ja einen geeigneten Stall bei Katrin gefunden…

    Ich wünsche Dir und Deinen Pferden einen Ort an dem es passt-

    Hi Sonja,

    danke für Deinen Kommentar. Es zeigt mir, dass Du den tieferen Sinn nicht begriffen hast. Es geht um Weltfrieden und zeigt auf, dass das Miteinander in kleinen Einheiten nicht funktioniert. Bei uns zuhause fällt Dein Kommentar unter „UNTERBELICHTET“.

    LG Kurt

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