es ist lange her, dass ich einen Beitrag verfasst habe. Woran liegt es? Corona, Lock-Down oder einfach die Winter Trägheit. Nichts von all dem.
Die letzten Tage und Wochen durften wir für unser Kunden, welche Hüte im WEB-SHOP http://www.hat-line.com bestellt haben, Hüte bauen und versenden. Außerdem hat mich die Weiterentwicklung der Helmschalen voll in Anspruch genommen. Jetzt ist es soweit. Wir werden die nächsten Wochen, noch vor Ende März 2021, die Hutschalen TÜV zertifizieren lassen, damit wir die EN-Norm Vorgeben erfüllen und damit auch werben können.
Die Pferde habe ich nicht vernachlässigt, nein. Täglich bin ich zum Stall und habe mitKeks und auch Krümel Bodenarbeit gemacht und bin zweimal die Woche, je nach Reitplatz Zustand eines der Pferde geritten.
Zurück zur Bodenarbeit bin ich gekommen, nachdem ich mir das Buch Professionelle Ausbildung am Boden: für jedes Alter, für jede Rasse von Aguilar, Alfonso gekauft habe. Endlich ein Buch, dass es wert ist zu lesen. Leicht verständlich, also für „Dummies“ wie „EINERMEINER“. Interessant ist, dass Keks und Krümel scheinbar Freude an der Bdenarbeit haben und willig die einzelnen Übungen absolvieren. Noch sind wir kein professionelles Team, die Pferde und ich, aber wir lernen.
Endlich Winter
Da ist das Rückwärtsgehen, das seitlich über eine Stange gehen, willig Hindernisse springen ohne Longe, nur auf Kommando und Hand- und Zeichen mit der Peitsche reagieren. Mit Krümel habe ich arbeiten an der Doppellonge geübt. Da war er am Anfang merklich irritier.
Winter, eine Seltenheit hier
Da diese Tage der Pandemie mit einigen Unwegsamkeiten verbunden sind, bin ich froh, dass ich die Pferde vor der Haustür habe und eine sehr schöne reizvolle Aufgabe habe.
Hinweis: Habe Tapaderos im Programm. Die Tapaderos helfen mir, dass meine Füße nicht so schnell auskühlen
Tapaderos handgefertigt von hat-lineGeschlossene Tapaderos
es ist schon eine Weile her, dass ich einen Schwank zum Thema Reiten von mir gegeben habe. Unsere Pferde haben wir bis Anfang Dezember Tag und Nacht auf der Koppel gehalten. Unsere Koppel ist freucht und so stehen unsere Pferde großteils im Matsch. Generell macht Ihnen das nichts.
Keks in StallKoppel mit Freunden
Jedoch wird das Horn relativ weich und das wirkte sich auf unsere Ausritte aus. Warum? Wenn wir in die weitere Umgebung reiten müssen wir teilweise steinigen Boden, Boden mit groben Steinen auf der Oberfläche oder Kopfsteinpflaster benützen bzw. queren. Was passiert? Beide Pferde, speziell Krümel wechsen sobald wie nur irgendwie möglich auch weichen Boden aus. Sei es Gras, Lehmboden, aber nichts wie weg vom harten Untergrund.
Huf von Keks
Das zeigt, dass das Gewicht vom Reiter sich auf die Hornmasse überträgt und der Druck vom Pferd als unangenehm empfunden wird. Um unsere Beiden nicht beschlagen zu müssen haben wir uns schweren herzens entschlossen zurück zur nächtlichen Stallhaltung. Das zeigte nach eingen Tagen bereits eine positive Auswirkung.
Die Hufe sind wieder stabiler und die Flucht vom Harten in weiche wurde reduziert. Somit erübrigt sich das Beschlagen, was uns gut gefällt.
In den letzen Wochen sind wir häufig ins umliegende Gelände und Krümel durfte auf teufel komm raus galoppieren. Speedgalopp, welch Freude. Da ich das Gefühl hatte Krümel mag seine Metallstange im Maul nicht, habe ich angefangen auf Hackamore umzustellen. Siehe da, er genießt es, auch wenn er nach wie vor versucht seinen Dickschädel durchzusetzen, aber er gehorcht williger auf Hilfen.
Großer Stadtspaziergang
Ob ich nun besser reite, dass glaube ich nicht. Daran hat sich nichts geändert. Nun trage ich mich mit dem Gedanken auf ein Bosal umzusteigen. Jedoch steht zuerst langsames „ruckelfreies“ Traben zu erlernen.
Pferde sind Fluchttiere und leben im Freien. Warum sperren wir sie dann bei sinkenden Temperaturen in den Stall in Einzelhaft. Bei uns im Stall kam die Ansage, dass mit der Zeitumstellung die Pferde ab 16 Uhr in den Stall in Einzelhaft müssen. Dagegen habe ich mich verwehrt und unsere Pferde stehen noch immer im Freien. Tag und Nacht bei jedem Wetter. Schadet das? Nein, Keks und Krümel haben ein Winterfell angezogen, turnen und toben freiwillig auf dem großen Reitplatz. Sie sind quicklebendig. Kein Anzeichen von Wintermüdigkeit. Die letzten Wochenenden sind wir regelmäßig bis zu vier Stunden durch die schöne Umgebung gestreift. Einmal in die Stadt und zurück über Feldwege und durch den Wald mit zwei Straßenquerungen. Nichts aufregendes. Distanzen 15 bis 20 km sind aktuell unsere Wochenendreittouren. Dabei ist uns aufgefallen, dass Keks und Krümel, beide laufen Barfuß, immer den Grasboden suchen um auf weichen Untergrund laufen zu können. Ich habe dann überlegt ob es vielleicht notwendig wird den Beiden Kunststoffschuhe aufnageln zu lassen. Wir sind dann der Frage warum beide viel lieber auf Gras gehen und haben dazu die Erklärung gefunden. Auf unserer Koppel stehn die Beiden aktuell viel im aufgeweichten Boden. Der Huf ist somit sehr weich und bei Belastung mit einem Reiter suchen die Beiden weichen Untergrund zum Laufen. Was tun? Eisen? Nein, wir lassen seit 15.11.2020 Keks und Krümel für einige Tage abends in den Stall bringen, mit der Hoffnung, dass die Hufe wieder aushärten. Mal sehen ob das hilft.
Ansonsten haben ich unter der Woche Trainingsprogramm mit Krümel und teilweise auch mit Keks. Krümel muss langsames Traben lernen. Keks kann das bereits. Und wie lernt man das? Zuerst das Pferde in den Trab setzen. Um aber das Tempo zu reduzieren reite ich kleiner werdende Kreise und versuche fest im Sattel zu sitzen. Wichtig dabei ist, dass der äußere Zügel ganz locker ist, keine Anlehnung und über den inneren Zügel bekommt das Pferd Impulse (nicht ziehen). Je nach Geschwindigkeit reite ich große kleine Kreis damit er langsamer wird. Wenn das richtige Tempo erreich ist, wird er gelobt, gelobt. Das mag Krümel. Wer nicht?. Das tägliches Training dauert max. 45 Minuten. Mehr würde meinen Krümel überfordern. Pferde sind wie sechs jährige Kinder.
Gelassenheit und Ruhe. Der Ausflug für drei ganze Wochen hat unseren Pferden sichtlich gut getan. Die Pferde sind viel gelassener, also weniger aufgeregt. Beim Verladen einzigartig und artig. Bei der Hufpflege, leicht zu handhaben und auch im gesamten Hufpflegeprozess ruhig.
Schade, dass der Urlaub schon vorbei ist. Dabei gab es so viele schöne Erlebnisse, tolle Menschen, welche uns teilweise beneidet haben, wegen der schönen Pferde. Aktuell sind wir wieder in den heimischen Gefielden und gehen sehr viel ins Gelände. Wochenende für Wochenende gehen wir Samstags für drei bis vier Stunden raus und erkunden alle möglichen Wege rund um den Stall. Es ist schon erstaunlich welche Routen sich auftun. Routen über freie Flächen, durch Waldgebiete, in einen sehr großen Park zwischen zwei Flussläufen.
die Zeit nach dem herrlichen Urlaub habe ich genutzt um den web-shop http://www.hat-line.com auf die Beine zu stellen. Wie dieser aussieht, laßt euch überaschen. Eines steht fest, es ist mehr Aufwand zu leisten als man so denkt. Die folgenden Hutmodelle mit integriertem Kopfschutz wird es ab 19.10.2020 im WEB-SHOP geben, mit allen Details.
VG Kurt
Im nästen Beitrag berichte ich über unseren Video-Dreh vom 3.10.2020 für die Produkte von hat-line.
Als wenn die Beiden es gewußt hätten, dass es nach Hause geht. Wir haben unsere Sachen verstaut und den Pferdeanhänger an den Lastwagen angehängt und die Ladeklappe geöffnet. Siehe da, Keks und Krümel gehen ohne zu zögern in den Anhänger, nach dem Motto, endlich geht es nach Hause und wir haben wieder Ruhe.
Kurzer Weg über die Fähre
Die Fahrt dauerte ca. 90 Minuten und bei der Ankunft gab es großes Gewieher. Ob das eine freudige Begrüßung war, das kann ich nicht sagen. Das Ausladen ging ebenfalls problemlos. Danach habe ich die Beiden auf der großen Koppel toben lassen für 30 Minuten. Interessant war wie Keks und Krümel wieder in der Herde aufgenommen wurden.
Zurück auf den Pferdehof
Sie wurden von allen Pferden bedrängt, wie wenn diese neugierig auf deren Erlebnisse sind. Keks und Krümel mussten sich Platz verschaffen, dass sie ungestört zum Futterplatz gelangen. Im Nachgang betrachtet war es ein spannendes Erlebnis und ein großartiger Urlaub. Ob Keks und Krümel dies auch so gesehen haben, wer weiß!
Von Ahlbeck bis Wernigerode sind es ca. 450 km. Diese Strecke haben wir in knapp 6 Stunden mit Pferdeanhänger geschafft. Wir sind bei Bauer Linde auf Charlottenlust in einer Ferienwohnung einquartiert, neben Biggis Jodlerstübchen.
Die Pferde waren froh aussteigen zu können und haben die neue Umgebung sichtlich genossen. Für Keks und Krümel wurde uns eine große Box zur Verfügung gestellt und reichlich Heu sowie genügend Wasser.
Wir waren bei Bauer Linde und hatten eine Ferienwohnung für eine Woche und Unterkunft für unsere Pferde. Carlottenlust liegt ca. 3 km vom direkten Harzzugang entfernt und führt durch beruhigtes Ortsgebiet. Bauer Linde ist ein klassischer Bauernhof. Linde selbst macht Planwagenfahrten auf den Brocken von Schirke aus und hat eine Anzahl stattlicher Kalblut-Pferde, welche zum Teil auf 2ha und zum Teil in Einzelhaft im Stall stehen.
Generell ist zu sagen, dass wir schöne Touren gemacht haben, aber ich persönlich den Weg durch die Dörfer als lästig empfunden habe. Wir sind des Öfteren 300 und mehr Höhenmeter aufgestiegen und haben festgestellt, dass Wasser mitnehmen für die Pferde gut gewesen wäre. Wann immer wir oben einen Tümpel erreicht haben wurde gesoffen auf Teufel komm raus. Unsere Pferde sind unbeschlagen. Die Wege sind teilweise sehr rau und es wäre besser die Pferde tragen Duplos oder Eisen. Reiten darf man in Sachsen-Anhalt auf allen Wegen. Ganz wenige Verbotsschilder zu sehen.
Bauer Linde hat 4 Boxen, alter Stil sehr dunkel, wobei eine Box für zwei Pferde ist. Heu war reichlich und ich habe mir erlaubt für die Pferde Auslauf zu gestalten. Ob Bauer Linde eine größere Gruppe mit bis zu 6 Pferden aufnehmen kann konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Zusammengefasst, die Touren welche wir gemacht haben waren schön und erlebnisreich. Leider haben wir im Harzumfeld keinen Reiterhof gefunden der nahe am Harz liegt mit Ferienwohnung.
Biggis Jodlerstübchen bzw. Bauer Dieter Linde; info@bauer-linde.de
Charlottenlust 70
38855 Wernigerode
Tel.: 0 39 43 / 60 85 09
Fax: 0 39 43 / 60 86 125
E-Mail: info@biggis-jodlerstuebchen.de
Zirka 60 km nordwärts von Ramin, Nähe Stettin, liegt die nächste Station Ahlbeck. Die Fahrt war entspannt und mit einer Fahrtdauer von 90 Minuten eher kurz. Nur die letzten 4 Kilometer hatten es in sich. Kopfsteinpflaster in guter alter DDR-Manier. Es rüttelte und schüttelte. Am neuen Standort wurden wir von Eva ihrer Tochter gut empfangen und eingewiesen. Für die Pferde haben wir ein großes Paddock erhalten und das bereitgestellte Heu hat den Pferden extrem gut geschmeckt. Es sieht so aus, dass Heu nicht Heu ist.
Paddock gleich neben dem Bauwagen.
Direkt neben dem Paddock konnten wir den Anhänger und das Fahrzeug parken und mit paar Schritten waren wir im Bauwagen. Der Bauwagen ist nett ausgestattet und wir haben uns umgehend wohl gefühlt. Der Platz liegt idyllisch am Waldrand und die Reitmöglichkeiten waren vielfältig. So sind wir zum Wasser geritten ans Stettiner Haff nach Rieth, haben die Wälder durchstreift auf Großteiles sandigen Boden. Gut für die Hufe, auf alle Fälle besser als grobe Steinböden wie in Thüringen im Wald. Zwischenzeitlich haben wir einige Ausflüge nach Ueckermünde ans Haff gemacht, sind dort an den Strand und haben gebadet, schwimmen wäre übertrieben. In Ueckermünde haben wir auch die Einkäufe getätigt. Obst fürs Frühstück, Wein für den Abend etc.
Einen Tag sind wir mit dem Boot von Ueckermünde nach Kamminke und dem Bus zum Seebad Ahlbeck an die Ostsee gefahren. Ein schöner Ausflug. Ahlbeck bleibt in Erinnerung wegen eines Fischrestaurants. Garnelen vom Feinsten. Seebad Ahlbeck ist ein schöner Ort mit vielen historischen Gebäuden, welche in der Sonne einen hervorragenden Eindruck vermittelten. Der Strand war voll, jedoch nicht überfüllt. Neben den Ausflügen ans Wasser haben wir schöne Touren zu Pferd unternommen, lästig waren nur die großen Pferdebremsen. Auch dieser Ort ist immer wieder eine Reise wert, einfach schön.
H Steinhoff
Ludwigshof 12
17375 Ahlbeck
Telefon: 039775 20560
Hüte mit integriertem Kopfschutz laut EN Norm.
kjelinek-shop.iys.at
Es geht von der Hilly Billy Town Richtung Stettin. Max. 2 Stunden Fahrtzeit. Wir sind bei Dominique einer Niederländerin, diese war mehr als 7000 km mit Pferden Weltweit unterwegs, mit ihren polnischen Partner Andre, für zwei Tage Zwischenstopp angekündigt. Die Reise war unspektakulär, nur die Einfahrt zur Adresse haben wir verpasst. Also einige Meter weiter umkehren und dann bei Schild 12a ca. 300 Meter den Waldweg folgend waren wir am Ziel. Ein eher rustikales Gehöft mit eigenem Charm.
Dominique empfing uns und zeigte uns den Paddock für unsere Tiere. Abladen, Wasser bereitstellen und eine Fuhre Heu in den Paddock und beide waren zufrieden. Krümel hat sich umgehend in die Pony-Damen verliebt, welche nebenan standen. Danach bezogen wir ein großes Zimmer im ersten Stock mit zwei getrennten Betten. Das Haus ist geräumig mit einer großen Gemeinschaftsküche für alle Gäste. Auf dieser Farm leben Araber Hengste, Stuten und Ponys. Die Hunde dürfen nicht unerwähnt bleiben. Es war an diesem Tag extrem heiß und an reiten war nicht zu denken am frühen Nachmittag. Ca. 18 Uhr 30 lud uns Dominique ein mit ihr auszureiten.
Paddock bei Domenique zwischen den Bäumen.Endlose Weiten. Beeindruckend.
Sie führte uns über die nahe Grenze nach Polen, durch die Wälder im Grenzgebiet, erklärte die politischen sowie ökologischen Zusammenhänge. Allesamt ein interessanter Ausritt für 90 Minuten durch tiefe Grenzgräben kurze steile Anstiege, lange Waldpassagen. Eine Herausforderung für die Pferde.
Europa ohne Grenzen.
Sonntags sind wir dann früh morgens auf eine Faust raus. An der Deutsch-Polnischen Grenze ca. 6 km in Richtung Osten und zurück. Ich bin immer wieder beeindruck von der unendlichen Weite und Größe der Felder. Getreide- und Maisfelder bis zum Horizont, so hat es den Anschein. Am späten Abend sind wir nach Stettin. Eine sehenswerte Stadt mit ca. 400 tausend Einwohnern. Schöne Restaurants und in einem davon haben wir hervorragend gespeist.
Noch eine Nacht und es geht weiter zum nächsten Ziel in der Nähe vom Stettiner Haff.
Immer eine Reise wert:
Dominique van Eick
Linken 12a
Ramin
Mail: dveick@gmail.com
Donnerstag, Freitag, Samstag waren besondere Tage. Keks und Krümel gehen baden. Donnerstag haben wir die Beiden zu einem Spaziergang eingeladen. Naja, sie mussten mit, wie bei Kleinkindern. Wir sind mit ihnen zur Löschwasser Entnahmestelle, diese ist 1,5 km von Hilly Billy Town entfernt.
Krümel mutig.
Dort ist der Platz wo Pferde baden dürfen. Die Devise war, vielleicht können wir unsere Pferde dazu bewegen ins Wasser zu gehen. Siehe da, es hat geklappt. Zuerst Keks, der ist schon immer mutiger als Krümel und danach noch Krümel. Zwar sind Beide nicht bis zum Bauch im Wasser, aber immerhin mit allen Vieren weit drinnen im Wasser.Zurück auf Hilly-Billy sind wir wiederum eingekehrt um einen speziellen Hollunder-Grapefruitsaft zu genießen. Ein Saft der einzigartig gut schmeckt.
Eine Pracht. Eingang zum Saloon.Viele kluge und schöne, lustige Sprüche kann man entdecken.
Nach unserer gemütlichen Rast im Saloon mussten wir uns ein wenig sputen, denn 16 Uhr 30 ist der Tisch bestellt zum Büffel Essen. Pünktlich sind wir angekommen, haben schöne Vorspeisen genossen und danach Büffel-Entrecotè. Es hat geschmeckt. Wir waren die einzigen Gäste. Manche haben abgesagt und einige sind einfach nicht gekommen. Das finde ich unschön.
Büffel. Gutmütige Riesen.Büffelmozarella als Vorspeise.
Freitag war ein ganz besonderer Tag. Wir sind einige Kilometer geritten und haben den See umrundet und die Löschwasser Entnahmestelle aufgesucht. Keks und Krümel sollen baden. Geht das? Und ob, es war leicht Keks dazu zu bewegen ins Wasser zu gehen, Krümel braucht immer ein wenig länger. Unser Erfolgserlebnis war, dass Keks bewies, dass er schwimmen kann. Krümel tauche im Wasser bis über den Rücken ein. Ein Erfolg, wenn man bedenkt, dass jede kleine Pfütze ein großes Hindernis war.
Platz pflegen gehötz dazu.Füttern ist auch Teil meiner Aufgabe.Fein säuberlich steht Werkzeug zur Verfügung.Wanderung zum See.
Ein schöner Urlaubsort für Mensch und Pferde.
Mit diesem Erfolg können wir Samstags weiter reisen. Das verladen der Pferde geht mittlerweile einfach. Zuerst Keks und dann Krümel. Das nächste Ziel ist ca. 2 Std. Fahrtzeit entfernt.
Immer eine Reise wert:
Hilly Billy Town
Schneidermühle 3
17237 Godendorf
info@hilly-billy-town.de
Sonntag, Montag, Dienstag haben wir die Wälder mit den unzähligen Reitwegen durchstreift. Wunderbar zum Reiten, immer im Schatten, sandige Wege mit teilweise grasbewachsenen Mttelstreifen. Sehr hufschonend, da unser Tiere barfuß laufen. Beinahe täglich haben wir 17 bis 20 Kilometer zurückgelegt, dabei war keine Strecke wie die andere. Zu meinen täglichen Aufgaben morgens und abends gehörte, Spezialfutter für unsere Tiere mischen und die Koppel von Pferdeäpfel säubern sowie Wassernachfüllen.
Offener Unterstand Hilly Billy Town zum Auf- und Absatteln der Pferde.
Auf unseren Reittouren begegneten wir des Öfteren Reitern der geführten Reittour, welche Bernhard als Reitführer der Hilly Billy Town auf deren eignen wohlerzogenen Pferden durchführte. Die Pferde sind so gut geschult, dass Anfänger problemlos mitmachen können.
Montags sind wir noch zum Einkaufen gefahren. Wie sooft hat man an alles Gedacht und trotzdem nich alles dabei. So kauften wir zwei Eimer und Fleischerhaken. Wozu das?
Die Haken verwenden wir im Pferdeanhänger, wo wir Zaumzeug, Regenmäntel, Stallhalfter, Reithut und Reithelm aufbewahren. Die Sättel legen wir auf die Trennwand.
Wozu die Eimer? Die Eimern nehmen wir zum Füttern der Pferde. Diese werden den Tieren mit dem Futter umgehängt und somit können die Beiden nicht ums Futter streiten. Wir haben in diesen Tagen gelernt wie praktisch ein Pferdeanhänger ist. Von Putzzeug, über Sättel, Zaumzeug alles hat einen ordentlichen Platz und bietet zusätzlich eine gute Übersicht wo was ist für welches Pferde.
Eimer für´s Spezialfutter, damit die Beiden nicht streiten.Pferdeanhänger als Sattelkammer.
Mittowch legten wir einen Ruhetag ein. Wir sind nicht geritten, haben uns aber einiges angesehen, so saßen wir bei Kaffee, Eis und Kuchen an der Schleuse in Stasen.
Bei der Rückfahrt zur Hilly Billy Town haben wir bei einer Büffel-Ranch halt gemacht, um einen Tisch zum Essen zu reserviert für Donnerstag 16 Uhr30.
Daher Pause muss sein. Es könnte ja sein, dass jemanden der Ar…. schmerzte? Übrigens, man kann auf Hilly Billy Town hervorragend essen,bei gemütlicher Musik. DieInhaberin ist eine Perle.
Kleiner Hofhund!
Ein etwas größerer Hofhund.
LG
Kurt
Immer eine Reise wert:
Hilly Billy Town
Schneidermühle 3
17237 Godendorf
info@hilly-billy-town.de
Ab in den Urlaub mit zwei Anhängsel. Start 1.08.2020 bis 8.08.2020 (Teil 1)
Wir haben für die nächsten drei Wochen Reiturlaub geplant. Wer glaubt es geht zu einem Domizil und von dort machen wir drei Wochen Sternritte, der irrt. Wir haben alles in allem vier Domizile. Das erste Ziel liegt ca. 350 km von Halle entfernt in Brandenburg oder ist es doch shon Mecklenburg vor Pommern. Das erste Ziel ist Hilly Billy Town.
Beide sind verladen.& Uhr 30
Sechuhrdreißig haben wir die Pferde verladen. Keks geht mit etwas Bitten in den Anhänger. Krümel benötigt einige Minuten zum Nachdenken. Geht aber freiwillig in den Anhänger. Innerhalb von 20 Minuten waren beide verladen und wir konnten starten. Um es vorweg zu sagen, etwas Bammel hatte ich vor der langen Fahrt. Heißes Wetter ungefähre prognostizierte Fahrtzeit ca. 4 Stunden. Von Halle aus ging es zügig Richtung Autobahn nach Berlin. Berlin haben wir umfahren. Auf der Strecke gab es nur eine knifflige Situation. Rechts Stau wegen einer Abfahrt. Das habe ich sehr spät gesehen. Linke Seite war frei, so konnte ich ohne häftiges Bremsmanöver die Spur wechseln. Ansonsten lief alles glat und wir erreichten die Hilly Billy Town nach vier Stunden Fahrtzeit ohne Pause.
Hilly Billy Town ist ein toller Platz, idyllisch gelegen, schöne Koppel für Keks und Krümel, suuuper nette Gastgeber. Abladen immer im gleichen Rhythmus. Zuerst Krümel, dann Keks. Beide auf die Koppel getellt, wo Heu und Wasser reichlich vorhanden war.
Ein schöner, idyllischer Platz.
Unsere bescheidene sehr komfortable Hütte. Es war schön.
Unsere „Bungalow“ einfach aber nett hergerichtet, ca. 30 Stufen über der Koppel, stand in Reih und Glied mit anderen Bungalows mit etwa 6 Meter Abstand zwischen den Gebäuden.
Diese Ranch bietet geführte Reitwanderrungen an und so war es nicht verwunderlich, dass viele Jungfamilien auf der Anlage waren um ihren Kindern einen schönen erlebnisreichen Urlaub zu bieten. Die Hilly Billy Town hat ca. 60 Pferde, welche Sommer wie Winter im Freien aufhalten und desshalb kerngesund sind. Natürlich gehen die Pferde barfuss, was sonst. Pferde die sich freuen ins Gelände zu gehen und mit Bernhard als Reitführer, der alle Wege rund um die Anlage kennt. Übrigens, der Saloon ist empfehlenswert.
Gutes Essen, Getränke und leise Musik. Unseren Bioabfall, wurde empfohlen den Schweinen zu geben, meine Frage wo diese sind: Antwort,das sind unsere Hühner, welche riesige Eier legen, dass haben wir später festgestellt.
Pferdeanhänger als Sattelkammer. Praktisch.
Nach Nachmittags, nach 3 Stunden Ruhepause sind wir angekommen. Ich merke, Fahren mit Pferden im Anhänger erfordert vielKonzentration.
Nun geistig und physisch angekommen, haben wir die Gegend erkundet. Wir haben Keks und Krümel zu einem ca.8 Kilometer langem Spaziergang eingeladen. Wir sind durch den Wald zum See gelaufen und haben Keks und Krümel mit Äpfel gelockt, sodass beide, sie sind extrem wasserscheu, einige Schritte ins kühle Nass wagten. Das ist teilweisegelungen.
Am späten Nachmittag haben wir uns in die Ranch-Bar begeben, einige Bier getrunken und den Tag der Anreise ausklingen lassen. Autofahren mit Pferden im Anhänger ist anstrengend.
LG
Kurt
Immer eine Reise wert:
Hilly Billy Town
Schneidermühle 3
17237 Godendorf
info@hilly-billy-town.de
Die Geschichte hinter dem Hut mit integriertem Kopfschutz – von der Idee bis zur Fertigstellung
Ich bin Wanderreiter. Nirgendwo sonst fühle ich mich so ursprünglich und intensiv mit der Natur verbunden wie auf dem Rücken eines Pferdes.
Hingegen: Das größte Glück der Pferde scheint der Reiter auf der Erde. Das galt zumindest für meine beiden, als ich im letzten Jahr (2019) meine Tour von Halle/S. nach Barcelona nach 500 km wegen Satteldrucks abbrechen musste. Mein neuer Hut mit integriertem Kopfschutz dagegen bestand alle Herausforderungen mit Bravour. Das ist wichtig, denn das kannte ich auch anders.
2017 hatte ich das Wanderreiten erstmals für mich entdeckt, zuerst noch mit einer organisierten Reitgruppe u.a beim Habereder im Bayrischen Wald.
Im April 2017 war ich in Sizilien. Der 180 km lange Trail führte uns quer durch Sizilien vom Landesinneren bis hin zum Ätna. Ich erinnere mich gut: es war April und es war eiskalt. Alle Teilnehmer trugen ordnungsgemäß ihre Reithelme. (bei Veranstaltern obligatorisch)
Anfangs sah es einfach nur komisch aus, wenn eine Horde Wanderreiter mit kugelrundem Kopf die steilen Hänge queren. Doch nach einem Tag wurden die Reithelme auch unbequem und ausgesprochen unpraktisch. Bei Regen lief einem das Wasser direkt den Rücken hinunter, meistens auch noch durch … und der Sattel quiekte.
Was soll ich sagen? Es war suboptimal. Weder passte der Helm richtig auf meinen Kopf, noch entsprach er der Sicherheitsnorm. Dass der Hut beim Galoppieren aber immer vom Helm flog und sich auch mit einem Band nicht vernünftig fixieren ließ (also ohne mir beim nächsten Windstoß die Luft am Halse abzuschnüren), das war dann doch mehr als nur unangenehm.
Doch das Wanderreiten hatte mich gepackt und ich war nicht gewillt, die Suche nach einem guten Reithelm aufzugeben. Meine Ansprüche waren so groß nicht: Es sollte Helm und Hut in einem sein. Eine gutaussehende, bequeme Kopfbedeckung mit integriertem Kopfschutz. Kann so schwer nicht sein, dachte ich mir. Und doch brachten meine Internetrecherchen zunächst kein Ergebnis.
Monate später habe ich schließlich doch ein amerikanisches Produkt gefunden, das meiner Idee nahekam (https://resistol.com/pages/resistol-ridesafe). Ein Helm mit integriertem Hut. Oder andersherum? Egal. Typisch amerikanisch allemal: groß, mächtig, fast wuchtig. Aus großer Entfernung wirkt das Produkt sehr gutaussehend, perfekt für Westernreiter. Doch schaut man genauer hin, wirken die schwarzen Kinn-Strapse und auch die ausladende Krempe nicht authentisch. Für mich war auch dieses Produkt leider keine echte Alternative.
Ich hatte also die Wahl: aufgeben oder selber machen. Wer mich kennt, weiß, dass ich so schnell nicht den Kopf in den Sand stecke. Also habe ich mich selbst an die Arbeit gemacht. Ich wollte Authentizität pur.
Meine Idee war daher, in Wanderreithüte und Westernhüte bekannter Hutmarken einen Kopfschutz zu integrieren. Gemeinsam mit meinem Partner, einer Manufaktur aus Leipzig, habe ich viele Monate an Konzeption, Design und Umsetzung gearbeitet, bis nach vielen Anläufen schließlich die ersten hochwertigen Hut-Helme fertigstellen konnten. Welche Herausforderungen es auf diesem Weg zu meistern gab, lesen Sie gern hier. (verlinken)
Mein erster Prototyp. Hat spitzenmäßig gedient 500km. Diesen Hut trage ich noch heute
Der erste Westernhut mit integriertem Kopfschutz laut EN
Von der Idee zum Helm: Herausforderung EN-Norm
Auch wenn die Idee eines „Hut-Helms“ für Reiter nicht ganz neu ist, gibt es bislang keine Produkte, die meine Anforderungen überzeugend erfüllen:
Sicherheit, die durch die DIN-Norm für Reithelme vorgegeben ist
authentisches Aussehen
Tragekomfort (Bequemlichkeit und Wetterschutz)
Die ersten Modelle
Kinnriemen offen
Kinnriemen Prototyp
Der Weg von der Idee zum Produkt war lang und lehrreich. Insbesondere die Umsetzung der EN-Norm war eine große Herausforderung. Für Schutzhelme gelten danach folgende Kriterien:
Je nach Sportart muss der Helm eine definierte Festigkeits-Anforderung erfüllen, welche als Schutzklasse bezeichnet wird.
Das verwendete Material muss z.B. bei einem Sturz auf einen Stein gewährleisten, dass die Spitze des jeweiligen Gegenstands das Material nicht durchdringt, so dass der Kopf unverletzt bleibt.
Der Helm muss durch einen Befestigungsmechanismus fest am Kopf befestigt werden können.
Die Lebensdauer des Helms soll bei Unversehrtheit mindestens 48 Monate betragen.
Der Kopfschutz soll leicht sein und den Tragekomfort unterstützen.
Die Fahrradhelm-DIN-Norm war recht einfach zu erfüllen, die schaffte mein Hut-Helm schon im ersten Anlauf.
Mein erster Hut mit integriertem Kopfschutz
Die Hürden für die Reithelm-Norm allerdings lagen etwas höher. So muss beispielsweise der Kinnriemen in allen Lagen mit einer Hand zu öffnen sein. Mir selbst war außerdem wichtig, dass der Riemen einfach verstellbar ist und optisch gut zum Hut passt. So richtig ins Schwitzen kamen wir bei der Ermittlung der passenden Kinnriemenführung. Denn Abgucken war nicht, wir wollten es selbst schaffen und dabei vielleicht ganz neue Wege gehen. Bis der Kinnriemen schließlich saß, wie und wo er sitzen sollte und allen Vorgaben entsprach, haben wir uns unzählige Male getroffen, getüftelt und gewerkelt.
Doch schließlich hat sich die Arbeit gelohnt. Denn neben der Umsetzung der DIN-Norm ist uns das Wichtigste wirklich gut gelungen: man sieht dem Hut nicht an, dass er eigentlich ein Helm ist. Erkennungsmerkmal ist einzig der Kinnriemen. Wanderreiter, Westernreiter, Freizeitreiter: alle können nun einen authentischen Reiterhut mit verlässlichem Kopfschutz tragen. Und darauf bin ich schon ein bisschen stolz.
wir bereiten uns akribisch auf unseren Urlaub vor. Dazu zählt Pferde verladen, Hänger fahren, den Hänger rückwärts in die Lücke parken und Pferde ausladen. An dieser Ecke mussten wir bereits einige Erfahrungen sammeln.
Krümel will es wissen
Wer steigt wo ein, also wer steht links und wer ist der Erste. Es hat sich herausgestellt, dass Keks in Fahrtrichtung links steht und Keks derjenige ist, welcher sich mit wenig Aufwand verladen lässt. Daher reinführen und hintere Stange einsetzen, danach vorne anbinden. Mit Krümel verhält es sich anders, Diesen müssen wir regelrecht bitten, Gut zureden, eine Möhre versprechen, kurz am Strick ziehen, und dass solange, bis sich Krümel in den Hänger bewegt. Hintere Stange einsetzen und vorne anbinden. Es klappt schon ganz gut. Was auffällt nach 30 bis 50 Minuten Fahrt, Krümel schwitzt als wäre er 10 km in vollem Galopp über die Stoppelfelder gerast. Krümel hat Angst. Beim Ausladen machten wir so manche neue Erfahrung. Bei der letzten Ausfahret am 11.07.2020 hat sich Krümel verselbständigt. Was heißt das? Ich habe zuerst die hintere Stange entfernt und Krümel war noch angebunden. Er drängte so schnell nach draußen, dass das Führseil riss und schon stand er im Freien. So war es nicht gewollt. Jedoch ist Krümel mächtig verfressen, sodass er sich umgehend neben dem Hänger über das frische Gras hermachte. So ist er eben.
Auf der FähreKrümel bei seiner Lieblingsbeschäftigung
Mit Keks geht es einfacher. Keks ist gelassener. Wir haben beide gesattelt, sind ins Wirtshaus geritten, haben dort gut gegessen und sind zurück zu Hänger. Einladen war einfach, nach dem Motto, wir fahren nach Hause. Zuhause angekommen haben wir, mit unseren Erfahrungen im Gepäck, das Entladen souverän gemeistert.
Was zeigt uns das? Man muss mit den Pferden diese Situationen üben.
Hallo liebe Freunde,
es muss nicht immer auf dem Rücken der Pferde sein.
Freiberger auf der Alm
Wobei, ich muss gestehen, so manche Wanderung wäre mir zu Pferd lieber gewesen. Wanderungen, welche einiges an Überraschungen brachte.
Wir lernten eine Sennerin kennen, welche eigentlich eine Sattlermeisterin ist, was bei mir sofort die Augen aufblitzen ließ. Warum? Kinnriemen für die Hüte mit integriertem Kopfschutz.
Kinnriemen geschlossenZeller SeeToller Zufall. Zusätzlich eine Idee für das Innenleben vom Hut. Ungeachtet dieser schönen Zufälle sind wir einige Höhenmeter pro Tag aufgestiegen und natürlich auch wieder ins Tal gegangen.
Alles in allem, schöne Wandertag und meine Sehnsucht die Wanderungen in den Bergen mit den Pferden zu absolvieren.
Bis zum nächsten Mal.
VG
Kurt
Zum neuen Thema: Wenn Keks und Krümmel toben, geht der Rauch auf! Oder durch die Trockenheit am Plaz wirbeln beide mächtig viel Staub aus. Bei jeder Gelegenheit lasse ich die Beiden toben. Sie zeigen das mit freudigen Sprüngen, Wettläufen im Speed-Galopp und den Erinnerungen an deren Männlichkeit.
Krümel hat es eilig.Wer ist schneller?
Nach ca. 20 bis 30 Minuten kommen sie von selbst angetrabt und verlangen, wie könnte es anders sein, nach Streicheleinheiten und Leckerli. Was den sonnst. Das ist die eine Seite, die andere ist, dass ich täglich mit Keks und Krümel arbeite. Nicht mit klassischem Longieren, nein, beide laufen ca. 3km an der Longe im Kreis. Zwischendurch übe ich mit beiden quer über eine Stange zu gehen. Nach diesen Übungen reite ich Keks oder Krümel für 20 Minuten. Dabei übe ich mit den Pferden ans Gatter zureiten, das Gatter aufmachen und zumachen. Mit Keks klappt es gut, Krümel hat ein wenig Angst sich parallel zum Gatter zu stellen und seitwärts zu gehen. Ich denke es wird. Vor einigen Tagen haben wir die Hotties wieder verladen und sind an einen See gefahren. n dort sind es ca. 20km bis zum Stall. Kaum Straßenquerungen, schöne Feld und Wiesenwege.
Keks, aufgesatteltZugfahrzeug und HängerKrümel ungeduldig. Scharrt mit dem Huf.Für das Aufsatteln muss ich noch üben.
Aber nun zum Verladen. Zuerst haben wir Beide gestriegelt. Danach haben wir gesetzeskonform nun Sägespäne Anstelle von Stroh in den Wagen gestreut, zusätzlich habe ich den Heusack um einiges höher gehängt. Beim Verladen haben wir festgestellt, zuerst muss Keks hinein. Das ist problemlos. Er vertraut uns. Anders ist es mit Krümel, denn er lässt sich Bitten. Es dauerte ca. 5 Minuten mit mehrmaligem Ansteuern der Rampe und einer Möhre vor der Nase. Dann hat es geklappt. Anfangs fahre ich sehr vorsichtig, denn ich will erreichen, dass die Beiden anhängerfahren als angenehm empfinden. Am Parkplatz angekommen habe ich zuerst Krümel entladen, dann Keks. Schön ist, dass beide Pferde sehr gerade nach hinten gehen, sodass ein Danebentreten an der Rampe kaum passiert.
Der Ritt über 20 km war erholsam, angenehm. Insgesamt waren wir mit Rast 5 Stunden draußen. Dass sich die Hotties vor Rehen oder anderen Tieren im Gebüsch fürchten hat sich bislang nicht gelegt. Sie schrecken noch immer auf.
Unterwegs mit Anhänger ins Gelände. Wir gehen regelmäßig ins Gelände. Es ist schön, wir haben großartige Reitwege.
Auf ins Gelände.
Ungeachtet dessen müssen sich Keks und Krümel ans Einsteigen in den Pferdeanhänger wieder gewöhnen. Es muss für Beide ganz normal sein. So nach dem Motto, wenn ich da drinnen stehe geht es ins Gelände und ich muss nicht laufen. Ob man Pferde dazu bringt es so zu sehen, ich kann es nicht sagen. Sicher ist, es war nicht selbstverständlich, dass Keks und Krümel einsteigen. Hier eine Situation welche ein Lerneffekt auslöste. Keks steht im Fahrzeug, meine Partnerin nähert sich mit einer Möhre sagt aber kein Wort bzw. spricht das Pferd an. Keks hat sich so erschreckt, dass er nach hinten raus geflüchtet ist. Nichts passiert, aber wir haben gelernt, spreche dein Pferd an, auch wenn es dich nicht sieht, das gibt dem Tier Sicherheit.
Im Weinanbaugebiet.Seltene Gebilde an der Saale.
Wir haben dann beide in den Hänger gepackt und sind ca. 35 km gefahren auf einen Parkplatz, welcher ideal zum Parken und Ausladen ist. Von dort haben wir eine Runde gestartet ca.20 km in fremden Geländen. Es war schön. Klar haben die Tiere neue Gefahren gesehen, welche ich als Reiter nicht erkannt habe. Ist mal so. Dann springt ein Reh noch aus dem Getreidefeld und die Beiden erschrecken sich. Und da kommt unser weiser Pferdeflüsterer ins Spiel: Nicht an beiden Zügeln ziehen, das erzeugt Schmerzen im Maul und Stress. Da heißt, egal wie die Situation ist, Ruhe bewahren, festsitzen und das Pferd über einen Zügel ggf. in einen Kreisschicken bis es sich beruhigt hat. Das bringt mich zu einem weiteren Spruch: Macht das Pferd nicht was du als Reiter von ihm willst, bleibe gelassen und lass es arbeiten. Das heißt, schicke es in einen Kreis, einmal, zweimal solange bis es funktioniert.
Mittlerweile gehen wir alle zwei Tage ins Gelände. Jeden zweiten Tag lasse ich Keks und dann Krümel ca. 3km im Kreislaufen am Platz. Klar mit Richtungswechsel.
Hier ein Hinweis: besucht diese Seite. Es gibt Neus erfreuliches.
Unser Thema im letzten Beitrag war richtig sitzen. Eine eher schwierige Übung, da man sich selbst nicht sieht. Das Gefühl sagt: Ich sitze mittig. Der Mister Pferd sagt: Du hängst nach rechts. Stimmt das?
Ungeachtet dessen haben wir wie verrückt trainiert und unsre Pferde durch das Gelände geritten. Immer der Situation angepasst. Galopp bergauf, Trab auf dem weichen sandigen Boden. Schritt, speziell auf dem Nachhauseweg. Ja, die Tipps von Mister Pferd sind einfach und helfen enorm. In den letzten Wochen sind wir ständig vom Pferdehof ins Umland geritten.
Durchschnittlich pro Ausritt ca. 15 km auf tollem Boden, in einem anspruchsvollen Gelände. Mit wenig Aufwand kann man interessante Ruten wählen ohne Strecken zweifach nehmen zu müssen. Wir haben viele Hügel, welche mit sanften Grasstrecken verbunden sind. Die Aufstiege sind teileweise sehr steil und der Abstieg ist das ein oder andere Mal für die Pferde eine Herausforderung.
Die anderen Tage habe ich auf der Galoppstrecke meine Brille verloren. Schlecht, denn nun musste ich absteigen. Nach kurzen Suchen habe ich die Brille gefunden und wollte wieder aufsteigen. Krümel der Schlaumeier hat in diesem etwas steileren Gelände sofort herausgefunden wie er sich stellen muss damit ich nicht in den Steigbügel komme. Leckerli konnten Krümel nicht dazu bewegen in der Senke stehen zu bleiben. Zwischenzeitlich ist meine Partnerin mit Keks gemütlich durch das Gelände geritten und hat aus der Ferne meine Bemühungen belächelt. Nachdem ich Krümel ins Gewissen geredet habe, fragt nicht wie das geht, blieb er passend stehen. Schwups, war ich im Sattel.
Krümel der Macho
Wir haben noch einige Runden im Gelände geritten, weg vom Hof, damit nachhause reiten nicht zur Gewohnheit wird. Hier noch ein Tipp von Mr. Pferd: Nicht an beiden Zügeln ziehen, das erzeugt Schmerzen im Maul und Stress. Stimmt. Lehne einen Zügel an, und benütze den anderen Zügel mit sanften Impulsen. Es ist schön, wie das Pferd reagiert. Übrigens, ich war am Springreiter Trainingsplatz letztes Wochenende. Da geht es rau zu.