Hi liebe Leser,
wie ihr auf dem Titelbild seht, hatte ich noch immer das Packproblem. Auch bei meiner zweiten größeren Tour in Europa habe ich noch keine Lösung fürs Bepacken gehabt.


Sie wissen es genau, oder? Als Wanderreiter steht man des Öfteren vor der Aufgabe Material mitzunehmen. Das beginnt mit Ersatzkleidung, Sattlernähzeug, unter Umständen sogar ein E-Fence, Seile, Schlafsack, ggf. ein Zelt. Man braucht weniger als man glaubt zu brauchen und trotzdem ist man gewillt mehr mitzunehmen. Ungeachtet dessen, habe ich meine Erfahrungen gemacht. Wenn ich mit Keks und Krümel auf Tour gehe, dann sind die Beiden westerngesattelt. Warum? Ich wechsle täglich mein Reitpferd um die Beiden zu schonen. Daher einen Tag reite ich Krümel, den nächsten Tag Keks. Und wie löse ich den Transport? Ich stellte fest, ein Tragsattel ist nicht praktikabel, denn meine Pferde haben einen für den Körperbau passenden Sattel und mein Ziel war täglich das Reitpferd zu wechseln. Was tun war die Frage, um nicht so unglücklich bepackt zu sein, wie auf meiner Tour Richtung Barcelona i, Mai 2019. Nach einigem Überlegen habe ich ein Gestell gebaut, welches sich bei einem Westernsattel mit Horn bewährt hat.

Das Prinzip ist einfach, es benötigt zwei Stangen, wie beim Fahrradgepäckträger und fertig ist das flexible Transportsystem. Nun noch wasserdichte Fahrradtaschen kaufen und das Packproblem ist gelöst. Der Vorteil dieses Systems ist, das Packen fällt leichter, die Gewichtsverteilung links rechts ist leichter beherrschbar und Zelt, Schlafsack kommen oben auf.

Man kann zwei Fahrradtaschen oder auch vier verwenden. Pro Tasche 25 Liter. Hinweis: Futter nehme ich in Europa keines mit. Wichtig ist eine etwa gleiche Gewichtsverteilung. Die Fahrradtaschen lassen sich nach unten am Sattelgurt befestigen damit sie nicht bei einer Galopp- Passage schlagen. Ja liebe Leser, alles erprobt über eine Distanz von 350km im schönen Mühlviertel Österreich im Grenzland zu Tschechien mit den gutbeschilderten Reitwegen.


Nun kommt ein Gegenargument das lautet, der Sattel wird beschädigt. Das stimmt zum Teil, aber nur dann, wenn an den Auflageflächen die Schienen nicht richtig gepolstert sind.

So Leute auf geht’s zur nächsten Tour. Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, meldet euch bei mir per Mail kjelinek@iys.at oder Telefon 0049173 4781411.
LG Kurt
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Wie man ein Seil oder auch zwei spannt, muss ich wohl nicht erklären. Anschließend wickle ich den Weidezaundraht locker um das gespannte Seil und klemme mein Weidezaungerät an. Wie man ein Weidezaungerät anschließt ist hoffentlich bekannt. Achtung: man sollte sicherstellen, dass die Batterien für das Weidezaungerät neu sind und ggf. noch Reserve dabeihaben. Diese Art Fence hat sich in der Praxis bewährt ist relativ schnell auf- und abgebaut. Nun die Pferde vom Anbinde Platz freimachen und den Beiden die Freiheit des Grasens erlauben. Ich selbst schlafe mit Schlafsack in der Hängematte nebenan.















VG Kurt



