Pferde für den Trail über ca 2500 km gefunden

Liebe Freunde,


Biskuit

da ich einen Trail über ca 2500km  plane, habe ich mich nach geeigneten Pferden umgesehen. Meine Freunde in Mallorca, Nathalie und Jörg, haben mir tatkräftig geholfen passende Pferde zu finden. Das erste Pferd stand schon bei Nathalie an meinem Ankunftstag, dem 22.03.2018. So hatte ich gleich die ersten Tage Zeit Bodenarbeit mit Biskuit zu machen. Etwas scheu am Anfang jedoch sehr willig.  Bereits am 23.03.2018 sind wir für zwei Stunden ausgeritten. Schritt, Trab noch kein Galopp. Biskuit schreitet toll aus und ist bereits sehr ruhig.

Am 25.03.2018 haben wir bei winterlichen Temperaturen dann zwei weitere Pferde angesehen und probegeritten.


Torat

Einen Friesenmischling und anschließend in einer anderen Lokation einen Spanier. Klar alles Wallache.

Der Friesenmischling, Torat, hat durch seine Bodenstämmigkeit einen tollen Eindruck gemacht und war im Viereck schon gut zu reiten. Wegen des schlechten Wetters war nicht mehr zu machen. Eine Entscheidung gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Im Anschluss, einige Kilometer weiter, haben wir einen  Andalusier getestet. „Hugo“, ja so wurde das Pferd genannt, ist ein absoluter Schmuser. Schön anzusehen und auch gut zu reiten. Doch hat sich beim Reiten herausgestellt, dass dieser Wallach in „Schönheit“ mit andalusischem Schritt für mein Vorhaben nicht wirklich brauchbar ist. Schade. Dieser Wallach liefert die perfekte Show, wenn man in ein Dorf einreitet. Übrigens, Hugo sucht einen neuen Besitzer.


Hugo

Nachdem wir die Besitzerin mit diesem schmusigen „Hugo“ verlassen hatten, habe ich mich für den bodenständigen Torat entschieden. Jetzt geht es darum, Torat und Biskuit miteinander anzufreunden, zu trainieren, aufeinander abzustimmen.

Bei Interesse an Hugo: kjelinek@iys.at oder Nathalie anrufen: 0034635810383

Bis zum nächsten Mal.

Viele Grüße

Kurt (kjelinek@iys.at)

Bilder:©️Kurt Jelinek

Mallorca Reiten am Strand (Januar 2018)

Hallo liebe Freizeitreiter,

Mallorca im Spätherbst und Winter hat ebenfalls reizvolle Seiten. Die Landschaft ist grün, das Klima verträglich, auch wenn die dort lebenden Menschen sich darüber beschweren, dass es zu kalt ist. Nun, im Sommer beschwert man sich, es ist zu heiß. So ist es eben, man beschwert sich über alles und jeden.

Dabei gibt es viele schöne Plätze zu entdecken, frei von Massentourismus. Außerdem hat es den Vorteil, dass Hotelzimmer oder Apartments günstig zu haben sind. Nachteil, wenige Restaurants haben auf. Aber auch daran kann man sich gewöhnen und vielleicht auch erfreuen. Ich für meinen Teil fliege zum Reiten hin, was im Übrigen auch so manch andere Menschen regelmäßig tun. Am letzten Trip war eine Schweizerin mit, welche im Jahr ca. 7 mal zum Reiten einfliegt.

Daher, wenn Ihr mit toll ausgebildeten Pferden nach der Saison am Strand entlang galoppieren wollt, dann ruft doch mal bei Nathalie an. 0034635810383

Übrigens: bei Nathalie und Jörg kann man gegen Voranmeldung eine tolle Kutschenfahrt machen.

Sattel: Westernsattel

LG Kurt

 

 

Tarifa bei Klaartje (2017/2018)

Liebe Freizeitreiter,

manche Plätze sind so schön, dass man diese öfters besuchen muss. So auch Tarifa bei Klaartje und dem Hotel Hurricane. Silvester in Spanien ist für uns etwas besonderes, denn keine oder nur wenige Feuerwerkskörper, kein Knallen, sondern gepflegtes Abendessen und die berühmten 12 Weintrauben und der Gong zum Wechsel auf einer großen Paella Pfanne.

Eine gepflegte Anlage

auf geht’s

Im Hinterland

Hotel Hurricane, am Strand und beim Reitstall

 

Reiten am Strand: einfach schön.

Sattel: Westernsattel und Andalusier Sattel

Reiten bei Klaartje:
Hurricane Hipica
CN340, Km 78
11380 Tarifa
hipica@tarifahip.com
Tel. +34/956 689 092

Bilder: ©️Klaartje und Kurt Jelinek

Keks und Krümmel in guten Händen (1.10. bis 10.10.2018)

Die beiden Hotties haben sich sichtlich eingelebt und werden von jungen Mädchen gepflegt und umhegt. Das beginnt mit regelmäßiger Hufpflege, striegeln und verabreichen von Streicheleinheiten.

Die Ernährung passt, und das Team am Stall stellt sicher, dass beide die passende Ration Kraftfutter täglich in der richtigen Zusammensetzung erhalten.

Viele liebe Grüße. Kurt

Krümel
Krümel im Element!

Toller großer Reitplatz, welcher sichtlich Freude bereitet.

Individualpflege. Beinahe täglich.

Pferdeflüsterer oder möchte Krümel nur schmusen?

Pferdeschlittenfahrt in Riezlern

Liebe Pferdefreunde,
es muss nicht immer reiten sein, es geht auch per Kutsche die beschauliche Reise durch den Schnee. Die Norika Pferde – der Name geht zurück auf das Noricum (Römerzeit) – sind starke, kraftvolle Pferde, welche riesige Freude haben sich zu bewegen.

Bei herrlicher Schneelage im Dezember 2017 hatten wir das Glück mit dem Hammerer und seinen Norikern über tiefverschneite Wege und durch Waldpassagen zu traben aber auch im zügigen Galopp durch die Landschaft zu fahren. Es war eine schöne Stunde in der frischen Luft und der in weiß gebetteten Natur.

Viele Grüße
Kurt
Hammerer
Wäldelestrasse 17
 6992 Hirschegg, AT

Mallorca Ende Oktober 2017

Hallo Freunde,

der Ballermann im Oktober 2017.

Von wegen Ballermann, es gibt schöne ruhige Ecken und Reiten vom Feinsten. Man muss nur wissen wo. Auf der Finca von Nathalie und Jörg lässt es sich aushalten. Die Finca liegt in der Nähe vom Strand, der Weg dorthin sind ca. 15 Reitminuten im Schritt. Wenn man im November hinkommt, dann steht einem Strandritt nichts im Wege. Glauben Sie mir, den Pferden und Nathalie macht das gehörig Spaß.

Wenn Ihr mit gut ausgebildeten Pferden nach der Saison am Strand entlang galoppieren wollt, dann ruft doch mal bei Nathalie an.

Übrigens: bei Nathalie und Jörg kann man gegen Voranmeldung eine tolle Kutschenfahrt machen.

Sattel: Westernsattel

Bilder: ©️Kurt Jelinek

Herbert Fischer (Reckenthal/Montabaur März 2017)

Besuch und Reiten bei der Wanderreit-Legende.

sdr

Da wir einige Zeit in Koblenz arbeiteten, war es naheliegend, Herbert Fischer  in Reckenthal/Montabaur zu besuchen und dort auszureiten. Wir waren einen Nachmittag vor Ort und haben mit Herbert Fischer und den Gästen ein Gläschen Moselwein getrunken. Moselwein ist nicht jedermanns Sache, aber was soll es. Da fragte ein Herr in der Runde den Herbert Fischer: Welche Rasse ist das Pferd, dass ich heute geritten habe? Herbert ganz trocken: ein Wallach. Der Gast: Hm, danke.

Zu einem späteren Zeitpunkt sind wir zum Fischerhof um mit einigen Leuten auszureiten. Die Gegend rund um Reckenthal/Montabaur ist hügelig und stark bewaldet. Es ging im Schritt, Trab und manchmal im Galopp die Waldwege entlang. Es war eine sehr abwechslungsreiche Strecke mit  Passagen direkt  durch den Mischwald. Es war schön.

Sattel: Wanderreitsattel

Fischerhof
56410 Reckenthal/Montabaur
Telefon 02602/18507
E-Mail:
fischerhof[at]gmx[dot]net

Reiten in Tarifa, ein schönes Erlebnis

25.12.2016

cof

Flug nach Málaga, mit dem Mietauto, einem Fiat 500, welchen ich als „No Go“ beim Einsteigen bezeichnete, auf nach Tarifa. Abflug München war 13:40 Uhr und 17 Uhr dir pünktliche Landung. Mietauto abfassen und ca. 90 Minuten mit dem Auto nach Tarifa km 78. 19:15 waren wir vor Ort. An der Rezeption konnte man uns für den kommenden Tag zum Thema Reiten keine Information geben.

Untergebracht waren wir im Hurricane Hotel, mit großem Schlafzimmer und gepflegtem Bad. Das Abendessen im Hotel war ausgezeichnet.

 26.12.2016

Acht Uhr auf zum Frühstück. Ein tolles reichhaltiges Buffet. Was uns besonders gefallen hat war das reichhaltige Obstangebot, speziell für Leute, welche zum Frühstück nur Obst mögen. Vor und nach dem Frühstück auf zum Reitstall, welcher nur 60 Schritte vom Hotel entfernt liegt. Niemand anzutreffen, was nun? Nach dem dritten Versuch hat es geklappt. Und es stellte sich heraus, dass wir die Reitstallbesitzerin am Vorabend einfach nur um 15 Minuten verpasst hatten. Da wir das Große Sternrittprogramm mit fünf Reittagen gebucht hatten, haben wir uns auf heute nochmals frei und dann auf die nächsten fünf Tage verständigt und für den ersten Tag Treffpunkt 8 Uhr 30 am Stall erhalten. Da die erste Tour über Mittag ins Gelände gehen würde, hat man uns empfohlen, Mittagsbrotzeit/Tagesverpflegung für einen selbst und einige Leckerbissen wie Äpfel für die Pferde mitzunehmen.

 

Reittag 1: 27.12.2016

Ziel die Dünen von TARIFA

Um 8 Uhr 30 beim Stall zu sein, haben wir den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Dann ab zum Frühstück mit viel Obst und anschließender „Plünderung“ von Käse und Wurst für das Mittagessen. Scharfe Salami und Ziegenkäse. Für die Pferde haben wir je zwei Äpfel als „Belohnung“ eingepackt. Gut gerüstet waren wir pünktlich am Stall. Kurze Begrüßung, die Pferde waren bereits von der Weide geholt und in den Boxen. Wir waren vier deutschsprachige Reitgäste, Sahra aus Deutschland als Reitgehilfin und Klaantje, die Besitzerin und Reitführerin aus den Niederlanden, welche  hervorragendes Deutsch spricht. Nach kurzer Einführung in die Gepflogenheiten wurden uns die Pferde zugeteilt, vier Andalusier und zwei Araber/Andalusier in sehr guter optischer Verfassung.

Pferdepflege: keine Besonderheiten

·        Hufe auskratzen, die Pferde laufen barfuß

·        Pferde striegeln

Aufsatteln duften wir selbst. Die Sattelkammer ist super aufgeräumt und auch das Zaumzeug – Hackamore – in sehr gutem Zustand.

Nach dem Satteln mit Iberischen bzw. Westernsätteln und dem Aufzäumen wurden bei den Pferden die Vorderbeine gestreckt, um Falten durch den Sattelgurt zu vermeiden.

Reitmethode: Westernstil, einhändig oder beidhändig in allen Gangarten. (Impulsreiten)

Aufsteigen und raus aus dem Vorhof. Klaantje reitet vorne weg und Sara macht das Schlusslicht, schließlich weiß noch niemand, ob wir „Reiter“ wirklich reiten können. Der Trip führt uns unter der Schnellstraße hindurch in die vom Meer abgewendete Seite. Gemütlich geht es im Schritt durch Gebüsch, Wiesen, felsige Passagen über kleine Bäche und offene Strecke ca. 5 km in Richtung Westen, dann geht es wiederum durch eine Unterführung. Wir haben einen tollen Sandstrand vor uns. Am Strand waren extrem viele Wind- und Kite-Surfer, was die Pferde in keiner Weise beunruhigte. Sie waren offenbar dieses Szenario gewöhnt. Nach  Schritt und Trab war es jetzt an der Zeit zu galoppieren. Ein tolles Erlebnis für mich, entlang des Meeres, ein tolles Pferd unterm Hintern mit einem absolut weichen Galopp. Toll, ein Pferd, das in allen Gangarten harmonische Bewegungsabläufe hat. Am Ende der Galoppstrecke ging es in die Sanddünen, wo uns die Pferde zuverlässig durch tiefen Sand die Dünen nach oben zum Picknick getragen haben. Nach einer ½ Stunde Pause mit Leckerli für Pferde und Reiter ging es zurück. Hier durften einige zum ersten Mal einen richtigen Sandsturm erleben, die Straße musste ständig mit großem Gerät freigehalten werden. Nach ca. vier Stunden in Schritt, Trab und kurzem Galopp waren wir wieder am Stall. Absatteln, Hufe kontrollieren und  reinigen und die Beine abspritzen. Das Pferd in die Box bringen. Dort gab es noch kräftiges Heu, eine Art Heu aus getrocknetem Getreide.

Morgen geht es in die Berge. Es war ein schöner Tag.

 

Reittag 2: 28.12.2016

Wir haben uns heute für 9:30 am Stall verabredet.  Pferde aufbereiten und bereits 10 Uhr waren wir unterwegs. Auf in die Berge, in die umliegenden Naturreservate. Im Schritt durch unberührte, wild wuchernde Natur. Entgegen der Ankündigung von Klaantje haben wir kaum Begegnung mit freilaufenden Pferden, Schweinen, Schafen, Ziegen und Eseln. Bis die Pferde leicht aufschreckten, da war er, der Gänsegeier mit mächtigen Schwingen hob er ab aus einem Baum, kaum 10 Meter entfernt. Schade, dass wir nur einen Geier so hautnah erleben durften. Bei der Kirche Modana de la Luz haben wir Rast gemacht. Nach einer halben Stunde ging es zurück. Einfach schön. Da es die Wochen zuvor geregnet hatte, präsentierte sich die Landschaft in saftigem Grün und mit wasserführenden Bachläufen. Zurück durch Weiden mit mächtigen Rindern mit viel Jungvieh, „naja der Stier von Barcelona“, auch wenn wir in Andalusien waren, war beeindruckend präsent.

Zuhause angekommen hat sich Thomas, der seines Zeichens Marketingleiter eines Konzerns ist, als ausgebildeter Hufpfleger geoutet und zwei Pferden eine rundum Pediküre – die Pferde laufen barfuß – verpasst. Ich durfte helfen.

 

Reittag 3: 29.12.2016

Bei Sonnenschein und Sturmböen bis 60km/h sind wir gestartet. Es geht zum Strand. Auf dem Weg dorthin wächst saftiges Grün, sodass wir bereits diese Passagen getrabt sind, damit sich die Pferde nicht im saftigen Gras „festbeißen“. Wir ritten entgegen der aufgehenden Sonne im Sandsturm am Strand und im seichten Meerwasser. Am Meer entlang im Sand macht das Laufen den Pferden trotz kräftiger Windböen und Anstrengung riesigen Spaß. Man glaubt es kaum, dass ein Sandstrand mit einer Breite von 100 bis 250 Meter so viele unterschiedliche Bodengegebenheiten bietet, von Wasserwaten, tiefen Sand durchqueren, harte Sandpassagen und dann dem Wind trotzen. Mittags hat sich Thomas die Hufe von mehreren Pferden vorgenommen, diese inspiziert und die Kleinigkeiten korrigiert. Viel Arbeit steckte er in den Hengst von Klaantje, er korrigierte die Stellung der Hinterhufe und entfernte beginnende Huffäule. Wie auch bei uns ist es schwer, gute oder sehr gute Hufschmiede zu bekommen, sodass Klaantje über die Expertise von Thomas sehr froh war. Am Nachmittag hatten wir zur großen Freude aller noch einmal den Strand im Programm, dieses Mal ohne Sturm.

 

Reittag 4: 3.12.2016

9:30 Start. Auf geht es ins Hinterland zu den Korkeichenwäldern. Der Weg dorthin führt uns vorbei an halbwilden  Rotten von iberischen Schweinen, freilaufenden Pferden, Eseln von Groß- bis Gattung Zwergesel. Dass der Weg uns durch Kuhherden führt ist selbstverständlich, und wer die Augen in die Lüfte richtet, kann Falken und Bussarde sehen. Neben den zahlreichen Kuhreihern sind auch Silberreiher und ein einzelner Adebar zu entdecken. Dass Korkeichen 30 Jahre benötigen, damit die Korkrinde nachwächst, haben wir auch erst hier gelernt. Was das Kulinarische angeht haben wir heute echten iberischen Schinken gegessen, ein Traum. Angeblich ernähren sich diese freilaufenden iberischen Schweine nur von Eicheln und deshalb ist deren Schinken so einzigartig geschmackvoll. Restaurantempfehlung: Tarifa „La Casona“.

 

Reittag 5: 31.12.2016

Letzter Tag, neue Uhrzeit. 10 Uhr 30 am Stall, 11 Uhr auf zum Strand. Trotz stürmischen Windes hatten wir einige tolle Galoppaden. Danach nochmals ins und durch das Hinterland zu einer typischen iberischen Gaststätte. Nachdem wir unsere Pferde versorgt und unsere Plätze unter dem Vordach eingenommen hatten, kamen zwei Spanier auf deren Andalusiern zur „Schaustellung“ vor das Restaurant. Nicht alle unserer Gruppe waren von der Anwendung der Karrette begeistert. Nach Salat, Muscheln und Fisch ging es zurück zum Stall. Wieder vorbei an Kühen und Pferden im Galopp und Trab konnten wir die üppige Naturlandschaft bewundern. Ein einzelner Weißstorch stand an einem kleinen Weiher an der Strecke, wiederum jede Menge Kuhreiher und auch einige Silberreiher.

Was ist mein Fazit: Es waren wunderschöne fünf Reittage mit angenehmen Mitreitern. Ein kleiner Wermutstropfen, der Wind, der den gut ausgebildeten Pferden nichts anhaben konnte, nur mir, denn ich musste ständig meinen Hut festhalten.

 

Silvester im Hurricane Hotel Tarifa km78 in Spanien

Das Hotel ist am Meer gelegen und hat, man glaubt es kaum, nur zwei Sterne. Festlich gedeckte Tische wie im 5-Sterne-Hotel, das Festtagsmenü zu erstaunlich günstigen Preisen. Klar haben wir gebucht, ansonsten wäre das Feiern im Hotel oder der Umgebung unmöglich gewesen. Das Essen war toll, der Wein hervorragend. Zwischenzeitlich wurden Päckchen mit „Klamauk“ verteilt: Nase, Brille, Hütchen, Konfetti und Tuten/Tröten und die Menschen haben sich maskiert, der Sekt wurde bereitgestellt. Zusätzlich wurden für jeden Gast Päckchen mit zwölf Weintrauben bereitgestellt. Interessant wurde es, als ein Hotelangestellter mit einer riesigen Paella Pfanne und einem Nudelholz auf einen Stuhl stieg. Zwölf Sekunden vor Mitternacht wurde jede Sekunde ein „Gongschlag“ ausgeführt und jeder im Saal, wie in Spanien üblich, steckte sich eine Weinbeere in den Mund. Pro Gong eine. Zum Schlag Mitternacht schluckte man die zwölf Weinbeeren hinunter und formulierte in Gedanken seinen Jahreswunsch.  Man prostete sich zu und wünschte sich gegenseitig das Allerbeste fürs neue Jahr. Einfach ein gelungenes Fest. Was wir Mitteleuropäer ggf. vermissen ist das Feuerwerk, also das Abschießen von Feuerwerkskörpern und Knallkörpern. Nun ja, auf letzteres kann ich persönlich verzichten, schon der Tiere wegen.

Ein friedliches Neues Jahr 2017  wünscht Euch allen Kurt Jelinek.

 

In den nächsten Blog-Ausgaben werde ich Euch von unserem Weg zum Wanderreiten und über die  Erlebnisse auf 12 weiteren Wanderritten aus dem Jahr 2015 bis Ende 2016 berichten.

 

Bayrisch urgemütlich, schnippisch beim Habereder (Frühjahr 2016, 4mal vor Ort)

 

 

 

 

 

 

Bayrisch, gmütlich, guat, bei Habereder, der hat einen Hof im Bayrischen Wald, war das Reiten was besonderes. Wer Schwierigkeiten hat Bayrisch zu verstehen, sollte sich einen Dolmetscher mitnehmen, ob weiblich oder männlich, das ist egal. Habereder hat schöne Andalusier, welche gut ausgebildet sind, folgsam in der Gruppe gehen und kaum schreckhaft sind. Die Sternritte durch die Wälder geführt von gut ausgebildeten Reitführerinnen waren abwechslungsreich und mit einen guten Anteil von Galoppstrecken gespickt . Die Rast bei den ausgesuchten Wirtshäusern war jedes mal ein bayrisches Erlebnis. Abends, je nach Tag und Jahreszeit gab es des Öfteren Gegrilltes zum Abendessen. Wir haben meistens beim Habereder gewohnt. Die Zimmer sind in Ordnung und preislich passt alles. Eine Episode hängt mir noch nach: die Reitführerin – ein fesches bayrisches Mädel – ritt vorneweg im Galopp. Ich mit meinem Wallach hinter her. Alle sagten, ich habe das Mädel verfolgt und unser Ritt war so wild, dass wir ca. 45° Schräglage in den Kurven hatten. Wer´s glaubt wird selig , sagt man hier. Habereder war von München in ca. 1,5 Stunden erreichbar. Da mich mein Beruf an andere Orte führte, war dann die Anreise zu weit. Wenn ich in der Nähe wohnen würde, dann wäre das sicherlich der Ort, an dem ich viele freie Tage verbringen würde. Sattel: Westernreitsattel, sowie Andalusischer Reitsattel Hof Habereder Riggerding 3694508 Schöllnach Telefon:+49 (0)9903 617Fax:+49 (0)9903 2219E-Mail:info@reiterhof-habereder.deInternet:www.reiterhof-habereder.de           ]]>