Ständiges Training sowie Erfahrungen sammeln mit Keks und Krümel (5.11. bis 25.11.2018)

Üben, üben und nochmal üben. Man glaubt, alles passt und auf einmal schießt eines deiner Pferde los wie von der Tarantel gestochen. Was ist passiert, dass aus einem braven, ruhigen Pferd mit einem Mal ein ungestümer „Front-Runner“ wird? So geschehen am 3.11.2018a ls ich ein zwölf jähriges Mädchen Krümel reiten lies.

Krümel ganz liebe

Warum ist er losgestürmt? Es war die Reitweise welche Krümel umgehend zum „Front-Runner“ werden ließ. Die Hacken beider Fersten waren bedingt durch Sitzhaltung ca. 10 cm hinter dem Sattelgurt, was dem Krümel signalisierte auf geht’s, Galopp ist angesagt. So kann es gehen. Zum Glück ist nichts passiert, ich konnte Krümel in der dritten Runde stoppen und das Mädchen hat die drei Runden im Sattel im fliegenden Galopp unbeschadet überstanden. Leider habe ich kein Video von der tapferen Göre.

Für mich waren diese Momente zuerst eine Schrecksekunde und sofort eine Lehrstunde, denn ich muss sicher stellen, dass der/die Reiter(In) die reitweise für Krümel oder Keks kennen und anwenden können. Im Anschluss an diesen Schreckmoment habe ich Krümel an die Longe genommen und die Reiterin instruiert wie Krümel zu reiten ist, siehe da, er war wiederum ein richtig gemütliches Pferd, welches sehr feinfühliges auf alle Hilfen reagiert.

Keks ist ein anderes Kaliber, den würde ich aktuell keinem unerfahrenen Reiter anvertrauen. Keks am Reitplatz zeigt aktuell Unwillen und benötigt eine erfahrene Hand. Ca. 45 bis 60 Minuten dauern jede Übungen am Platz. Hindernis-Parkour auf und ab. Eine Richtungsänderung nach der Anderen, ein Kreis oder gleich mehrere Kreise. Dabei geht es darum, dass Keks auf Gewicht mit leichter Zügelhilfe die Pylonen umrundet und lernt, dass es auch „Schritt“ als Gangart gibt. Keks möchte immer nur rennen und zwar wenn er glaubt es ist angebracht. Ich denke es wird werden, wenn ich ab Dezember drei bis viermal die Woche mit Keks übe. Dabei macht Keks bereits in einigen Übungen gute Fortschritte.

Keks, stürmischer Wallach.

 

Keks hat die Unart am Führstrick ständig nach Vorne zu rennen. Mit dem Seil wedeln, Tip von Michael, half nicht. Was tun? Die Idee die ich nun umsetze und bereits Erfolg zeigt geht wie folgt: Eine ein Meter lange Gerte halte ich zusammen mit dem Führstrick. Dabei zeigt die Gertenspitze auf die Brust von Keks, das hilft und so lernt er hinten nach zu gehen und nicht zu drängeln. Außerdem übe ich mit Beiden das Kommando STOPP. Dabei gehe ich im Round-Pan zwischen aufgestellten Hindernissen und bleibe immer an der gleichen Stelle mit dem Kommando STOPP stehen.  Nach einiger Zeit habe ich dieses Kommando an anderer Stelle verwendet, solange bis e klappt. Mir ist bewusst, das es sehr vieler Übungsstunden bedarf bis beide Keks und Krümel fit sind für die geplante Reise.

Keks mit neuem Sattel

Und hier noch eine Neuigkeit, Keks hat einen neuen gebrauchten Sattel bekommen. Dieser Westernsattel, mit V-Gurtung ist wie ein Militärsattel im Unterbau aufgebaut, sodass Änderungen am Körperbau sich nicht so extrem auswirken was die Passform des Sattels betrifft. Außerdem ist mit dieser Art Western-Sattel gewährleistet, dass das Rückgrat vom Pferd frei liegt, daher keinen Druck ausgesetzt ist.

Sattel, Bild zeigt die Unterseite
Sattel, man beachte die Polsterung
Sattel mit V-Gurtung

 

30 Tage Keks und Krümel in Deutschland (28.10.2018 bis 4.11.2018)

Reitplatz Freundschaften

Die Tage verfliegen. Interessant ist, dass sich beide bereits auf den Winter vorbereiten und entsprechend Winterfell ansetzen. Sie sind gut im Futter, haben sich an einen Rhythmus im Tagesablauf gewöhnt und wirken sehr zufrieden. So durften sie vor einigen Tagen in die große Wallach-Herde einziehen. Klar gab es einiges Rang-Gerangel, jedoch haben sich sowohl Keks und auch Krümel ihren Platz in der Herde gesichert. Morgens während ich im Stall bin gebe ich den beiden Gelegenheit auf dem Reitplatz zu toben. Mir gefällt, dass sie beim Toben die typischen Hengst-Männchen machen, um die Wette laufen und dabei herumspringen wie Geißböcke.

Keks mit ungewöhnlichen Sprüngen
Keks
Keks als Geißbock
Krümel ist mittlerweile handzahm!

Krümel lässt sich aktuell gut reiten.

Mit Keks verhält es sich anders. Dieser ist kaum zu bändigen im freien Feld.

Er möchte auf Teufel komm raus galoppieren und lässt sich nur mit Gewalt zügeln, was den Verdacht nahe legt, dass Keks „Satteldruck“ hat und deshalb versucht vor den Schmerzen davon zu laufen.

Aus diesem Grund suche ich aktuell einen anderen Sattel, da Keks sich baulich verändert hat und ihm der Westernsattel von der Schulter rutscht. Im übrigen bin ich am 4.11.2018 unfreiwillig abgestiegen, wobei ich festgestellt habe, dass mein Wanderreithut mit integriertem Kopfschutz bei der Berührung mit dem Pferd hervorragenden Schutz geboten hat. Wie ist das passiert? Ich wollte im vollem Speed geradeaus und Keks ist abrupt links abgebogen, sodass ich seitlich abgerutscht bin. Nicht schlimm, kein Sturz sondern ein Herabgleiten.

Wanderreithut Australischer Filzhut mit integriertem Kopfschutz
Wanderreithut Leder mit integriertem Kopfschutz

Welcher Art Sattel suche ich?

Nun, für Krümel habe ich einen Westernsattel mit englischem/militärischem Unterbau, so wie man dies auch von einigen australischen Stocksätteln kennt. Dieser Unterbau wurde deshalb gemacht, damit der Sattel auf viele Pferde ähnlicher Statur passt.

Sattel von Unten

Auf der Suche nach einem solchen Sattel ist mir aufgefallen, dass viele Wanderreit-Sattel auch diesen englischen/militärischen Unterbau haben, leider sind die meisten dieser Sattel ohne Horn, welches jedoch für meine Wanderritte notwendig ist. Warum das Horn? Nun, wenn ich Hotel „Fichte“ beziehe, dann ziehe ich die Sättel, geschützt mit Regenhaut, am Horn mit dem Lasso befestigt über einen Ast, somit sind diese weg vom Boden und dessen Nässe sowie vor fremdem Zugriff weitestgehend geschützt.

Liebe Grüße an alle, welche meinen Blog lesen. Bis zum nächsten Mal Kurt

Keks und Krümel haben sich bereits gut eingewöhnt (11.10. bis 27.10.2018)

Die beiden Hotties sind angekommen, sie fühlen sich wohl. Auch die Ernährungsumstellung hat geklappt und erstaunlicher Weise setzen die beiden auch schon Winterfell an. Deshalb erstaunlich, denn woher wissen die Beiden wieviel Fell für den Winter notwendig sein wird? 🙂

Links: Krümel und rechts Keks

 

Da ich aktuell drei Tage pro Woche Zeit habe, widme ich diese Tage voll und ganz beiden Pferden. Das geht soweit, dass ich morgens ca. 7 Uhr im Stall bin. Dann bringe ich beide auf den wunderschönen Reitplatz und lasse beide toben für ca. 10 Minuten. Danach geht’s ab in die kleine Koppel.

 Ich als Stallbursche fange nun an Boxen zu säubern, nicht dass dies den Monatsbeitrag senken würde, nein, dies betrachte ich als Konditionstraining, um körperlich fitter zu werden. Nachdem ich fünf Boxen gesäubert habe – Einstreu ist nicht mein Teil – arbeite ich unterschiedliche Programme mit den Beiden. Zuletzt stand das Rückwärtsgehen auf dem Programm. Mit Krümel funktioniert es erstaunlich gut, mit Keks muss ich noch üben. Ggf. könnte es sein, dass Keks die einhändige Zügelführung nicht leiden kann. Dies äußert sich speziell im Gelände beim Galoppieren. Er hat wahnsinnig viel Vorwärtsdrang und zwei Kilometer im gestreckten Galopp machen ihm sichtlich Freude. Mein Problem ist, dass ich die „Handbremse“ nicht finde. Klar, fest ins Sofa setzen und das Pferd wird langsamer, das kenne ich. Trotzdem dauert es, bis Keks darauf reagiert.

Keks

Auch das lernt er noch. Krümel war mit mir draußen, dieser Angsthase. Unbekanntes zu beschreiten ist nicht seines. Keks dagegen ist neugierig und macht beinahe alles mit. Vor einigen Tagen habe ich die Frage gestellt, ob mir Keks ohne Leine folgen würde. Ja, er tut es, zumindest auf dem Reitplatz.

 Hier einige Fotos von unserem Besuch in der Westernstadt Pullman City im Harz. Die Veranstalter haben eine tolle Show zusammengestellt.

Mädchen von Gestern
Country Sänger

 

Liebe Grüße. Bis zum nächsten Mal. Kurt

Keks und Krümel haben sich bereits gut eingewöhnt (11.10. bis 27.10.2018)

Die beiden Hotties sind angekommen, sie fühlen sich wohl. Auch die Ernährungsumstellung hat geklappt und erstaunlicher Weise setzen die beiden auch schon Winterfell an. Deshalb erstaunlich, denn woher wissen die Beiden wieviel Fell für den Winter notwendig sein wird? 🙂

Bei Freunden.

 Da ich aktuell drei Tage pro Woche Zeit habe, widme ich diese Tage voll und ganz beiden Pferden. Das geht soweit, dass ich morgens ca. 7 Uhr im Stall bin. Dann bringe ich beide auf den wunderschönen Reitplatz und lasse beide toben für ca. 10 Minuten. Danach geht’s ab in die kleine Koppel.

 Ich als Stallbursche fange nun an Boxen zu säubern, nicht dass dies den Monatsbeitrag senken würde, nein, dies betrachte ich als Konditionstraining, um körperlich fitter zu werden. Nachdem ich fünf Boxen gesäubert habe – Einstreu ist nicht mein Teil – arbeite ich unterschiedliche Programme mit den Beiden. Zuletzt stand das Rückwärtsgehen auf dem Programm. Mit Krümel funktioniert es erstaunlich gut, mit Keks muss ich noch üben. Ggf. könnte es sein, dass Keks die einhändige Zügelführung nicht leiden kann. Dies äußert sich speziell im Gelände beim Galoppieren. Er hat wahnsinnig viel Vorwärtsdrang und zwei Kilometer im gestreckten Galopp machen ihm sichtlich Freude. Mein Problem ist, dass ich die „Handbremse“ nicht finde. Klar, fest ins Sofa setzen und das Pferd wird langsamer, das kenne ich. Trotzdem dauert es, bis Keks darauf reagiert.

Auch das lernt er noch. Krümel war mit mir draußen, dieser Angsthase. Unbekanntes zu beschreiten ist nicht seines. Keks dagegen ist neugierig und macht beinahe alles mit. Vor einigen Tagen habe ich die Frage gestellt, ob mir Keks ohne Leine folgen würde. Ja, er tut es, zumindest auf dem Reitplatz.

Liebe Grüße. Bis zum nächsten Mal. Kurt

Keks und Krümmel in guten Händen (1.10. bis 10.10.2018)

Die beiden Hotties haben sich sichtlich eingelebt und werden von jungen Mädchen gepflegt und umhegt. Das beginnt mit regelmäßiger Hufpflege, striegeln und verabreichen von Streicheleinheiten. Die Ernährung passt, und das Team am Stall stellt sicher, dass beide die passende Ration Kraftfutter täglich in der richtigen Zusammensetzung erhalten.

Viele liebe Grüße. Kurt

Krümel im Element!

Toller großer Reitplatz, welcher sichtlich Freude bereitet.

Individualpflege. Beinahe täglich.

 

 

 

 

Pferdeflüsterer oder möchte Krümel nur schmusen?

 

 

Keks und Krümel sind angekommen (30.09.2018, 19:00 Uhr)

Spät aber doch sind die Beiden am Reiterhof angekommen.

Geplant war ca. 16Uhr, jedoch hat es sich MEGA gestaut, laut Pferdetransport Fahrer und so hat sich die Ankunftszeit auf 19 Uhr verschoben, sodass Videos drehen bei gutem Licht beinahe ausgeschlossen wurde. Ungeachtet dessen ob mit oder ohne Videos, den Hotties war anzumerken, wie froh sie sind endlich am Ziel angekommen zu sein. Nach dem Entladen habe ich beide auf den großen Reitplatz geführt und vom Halfter befreit.

Wieder gewonnene Freiheit.

Sie sind umgehend losgestürmt und haben die wiedergewonnene Freiheit in vollen Zügen genossen. Sie wälzten sich im Sand, stoben und sprangen – vielleicht vor Begeisterung herum – und saugten den fremden Duft in sich auf. Es war das Kennenlernen, das Fremde in sich aufnehmen. Nach einigen Minuten toben sind beide an den Eingang gekommen um sich eine Portion Streicheleinheiten abzuholen. Den geladenen Gästen am Hof haben die Neuzugänge sichtlich gefallen und bei der kleinen Willkommensfeier sind einige Liter Bier geflossen und jede Menge Schmalzbrote vertilgt worden.

Ca. 20 Uhr haben die Hotties deren Box im Stall bezogen, wobei ich bereits am Vormittag den „Kraftschmaus“ vorbereitet hatte zur Begrüßung.

Am nächsten Tag war ich bereits 6 Uhr 30 im Stall und habe die Hotties wiederum in den Reitplatz geführt, damit sich die beiden austoben konnten. Zwischenzeitlich wurde das Kraftfutter verteilt. Am späteren Nachmittag haben wir einen kleinen Spaziergang mit den Pferden gemacht, welcher für uns Menschen ein wenig anstrengend war, denn beide wollten Rennen und erkunden. Bis die sich eingelebt haben werden wohl noch einige Tage vergehen.

 

Kennenlernen mit den Nachbarn!

Bis zum nächsten Mal. Kurt

Die große Reise beginnt (27.09.2018 bis 30.09.2018)

Am 27.09.2018, 19 Uhr 45 war es so weit. Die Pferde werden verladen und auf die große Reise nach Deutschland geschickt. Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt war Kniese Transporte (http://www.kniese-ug.de/) auf der FINCA Happy Ranch vor Ort. Ich wurde über den Verlauf der Verladung per Video-Botschaft informiert und ich war erstaunt mit welch einer Gelassenheit die Hotties den Transporter bestiegen haben. Danke Nathalie, du hast einen tollen Job mit den Beiden gemacht.

 

Keks und Krümel sind angekommen (30.09.2018, 19:00 Uhr)

Spät aber doch sind die Beiden am Reiterhof angekommen.

Geplant war ca. 16Uhr, jedoch hat es sich MEGA gestaut, laut Pferdetransport Fahrer und so hat sich die Ankunftszeit auf 19 Uhr verschoben, sodass Videos drehen bei gutem Licht beinahe ausgeschlossen wurde. Ungeachtet dessen ob mit oder ohne Videos, den Hotties war anzumerken, wie froh sie sind endlich am Ziel angekommen zu sein. Nach dem Entladen habe ich beide auf den großen Reitplatz geführt und vom Halfter befreit.

Sie sind umgehend losgestürmt und haben die wiedergewonnene Freiheit in vollen Zügen genossen. Sie wälzten sich im Sand, stoben und sprangen – vielleicht vor Begeisterung herum – und saugten den fremden Duft in sich auf. Es war das Kennenlernen, das Fremde in sich aufnehmen. Nach einigen Minuten toben sind beide an den Eingang gekommen um sich eine Portion Streicheleinheiten abzuholen. Den geladenen Gästen am Hof haben die Neuzugänge sichtlich gefallen und bei der kleinen Willkommensfeier sind einige Liter Bier geflossen und jede Menge Schmalzbrote vertilgt worden.

Ca. 20 Uhr haben die Hotties deren Box im Stall bezogen, wobei ich bereits am Vormittag den „Kraftschmaus“ vorbereitet hatte zur Begrüßung.

Am nächsten Tag war ich bereits 6 Uhr 30 im Stall und habe die Hotties wiederum in den Reitplatz geführt, damit sich die beiden austoben konnten. Zwischenzeitlich wurde das Kraftfutter verteilt. Am späteren Nachmittag haben wir einen kleinen Spaziergang mit den Pferden gemacht, welcher für uns Menschen ein wenig anstrengend war, denn beide wollten Rennen und erkunden. Bis die sich eingelebt haben werden wohl noch einige Tage vergehen.

Bis zum nächsten Mal. Kurt

Pferde in der Komfortzone auf der Happy Ranch (7.09. bis 24.09.2018)

Krümel

Vor einigen Tagen hat Nathalie einige Videos gesendet. Der Lernfortschritt von Keks und Krümel ist enorm. Nathalie hat es geschafft, dass Keks ihr folgt wie ein Hund und er geht ohne Stickhalfter neben ihr her und bleibt auch stehen neben ihr, wie auf ein geheimes Kommando. Außerdem geht er mittlerweile problemlos – daher angstfrei – über Kunststoff-Plane. Bin gespannt ob das bei mir auch so gut funktioniert!

Wie sagte Nathalie, du musst für deine Pferde eine Komfort-Zone schaffen, einrichten. Na dann, wie das geht werde ich wohl noch lernen müssen. Nathalie hat angeboten mir das zu zeigen, da werde ich noch einmal auf die Insel fliegen müssen, oder doch nicht?

Krümel hat nun auch die Wippe geschafft, er läuft laut Nathalie gut an der Hand, im Schritt, auch Trab über Hindernisse auch über die Plane. Das schicken gestaltet sich nicht so einfach mit Krümel Vielleicht doch ein Esel in der weitläufigen Verwandtschaft.

Von nun an sind es nur noch einige Tage bis die Hotties bei mir in Deutschland im Stall stehen. Jetzt beginnt ein spannender Moment, die Futter Umstellung. Klar habe ich vorgesorgt und alles bereits eingekauft. Die Zusatzfuttermittel sind bestellt und bestehen aus den gleichen Zutaten wie diese auf der Happy Ranch verfüttert werden. Das sind neben Heu und Stroh, zweimal am Tag in genügend Wasser eingeweichte Rübenschnitzel Pellets vermischt mit Weizenkleie und Melasse freiem Müsli. Die Umstellung auf Heu und Gras muss sehr langsam erfolgen, denn beide kennen eher Stroh mit Heu und zweimal Kraftfutter pro Tag.

Was habe ich bestellt?

·        Rübenschnitzel 25kg; EINWEICHZEIT 12 STUNDEN, ganz schön lange das Einweichen

·        Weizenkleie 25kg Pulverform

·        EGGERSMANN EMH F-Müsli

Nathalie hat am 24.09.2018 die letzten nötigen Papiere bekommen, das war eine Prozedur. Aber es sind nun alle Papiere vorhanden und die Reise kann am 27.09.2018 beginnen. Am 30.09.2018 werden die beiden ankommen. Welche Uhrzeit steht in den Sternen, das hängt vom Verkehr ab auf der Strecke. Klar ist, wir werden den Pferden einen Einstand geben oder besser den Menschen auf der Ranch, Sekt, Bier, Schmalzbrote. Na dann prost.

Bis zum Nächsten Mal.

Liebe Grüße Kurt

Pferde in der Komfortzone auf der Happy Ranch (7.09. bis 24.09.2018)

 Vor einigen Tagen hat Nathalie einige Videos gesendet. Der Lernfortschritt von Keks und Krümel ist enorm. Nathalie hat es geschafft, dass Keks ihr folgt wie ein Hund und er geht ohne Stickhalfter neben ihr her und bleibt auch stehen neben ihr, wie auf ein geheimes Kommando. Außerdem geht er mittlerweile problemlos – daher angstfrei – über Kunststoff-Plane. Bin gespannt ob das bei mir auch so gut funktioniert!

 

 

 

 

Wie sagte Nathalie, du musst für deine Pferde eine Komfort-Zone schaffen, einrichten. Na dann, wie das geht werde ich wohl noch lernen müssen. Nathalie hat angeboten mir das zu zeigen, da werde ich noch einmal auf die Insel fliegen müssen, oder doch nicht?

Krümel hat nun auch die Wippe geschafft, er läuft laut Nathalie gut an der Hand, im Schritt, auch Trab über Hindernisse auch über die Plane. Das schicken gestaltet sich nicht so einfach mit Krümel Vielleicht doch ein Esel in der weitläufigen Verwandtschaft.

Von nun an sind es nur noch einige Tage bis die Hotties bei mir in Deutschland im Stall stehen. Jetzt beginnt ein spannender Moment, die Futter Umstellung. Klar habe ich vorgesorgt und alles bereits eingekauft. Die Zusatzfuttermittel sind bestellt und bestehen aus den gleichen Zutaten wie diese auf der Happy Ranch verfüttert werden. Das sind neben Heu und Stroh, zweimal am Tag in genügend Wasser eingeweichte Rübenschnitzel Pellets vermischt mit Weizenkleie und Melasse freiem Müsli. Die Umstellung auf Heu und Gras muss sehr langsam erfolgen, denn beide kennen eher Stroh mit Heu und zweimal Kraftfutter pro Tag.

Was habe ich bestellt?

·        Rübenschnitzel 25kg; EINWEICHZEIT 12 STUNDEN, ganz schön lange das Einweichen

·        Weizenkleie 25kg Pulverform

·        EGGERSMANN EMH F-Müsli

Nathalie hat am 24.09.2018 die letzten nötigen Papiere bekommen, das war eine Prozedur. Aber es sind nun alle Papiere vorhanden und die Reise kann am 27.09.2018 beginnen. Am 30.09.2018 werden die beiden ankommen. Welche Uhrzeit steht in den Sternen, das hängt vom Verkehr ab auf der Strecke. Klar ist, wir werden den Pferden einen Einstand geben oder besser den Menschen auf der Ranch, Sekt, Bier, Schmalzbrote. Na dann prost.

Bis zum Nächsten Mal.

Liebe Grüße Kurt

Die große Reise beginnt (27.09.2018 bis 30.09.2018)

Am 27.09.2018, 19 Uhr 45 war es so weit. Die Pferde werden verladen und auf die große Reise nach Deutschland geschickt. Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt war Kniese Transporte (http://www.kniese-ug.de/) auf der FINCA Happy Ranch vor Ort. Ich wurde über den Verlauf der Verladung per Video-Botschaft informiert und ich war erstaunt mit welch einer Gelassenheit die Hotties den Transporter bestiegen haben. Danke Nathalie, du hast einen tollen Job mit den Beiden gemacht.

Neues von der Happy Ranch 26.08.2018 bis 29.08.2018

Leider lässt es meine Zeit nicht zu auf die Insel zu fliegen, jedoch weiß ich Keks und Krümel in den besten Händen.

Auf der Happy Ranch werden die Beiden bestens betreut und auf die Reise nach Deutschland vorbereitet. Nathalie mit ihrem großen Einfühlungsvermögen für meine „Hotties“ hat die letzten Tage vieles geleistet. So geht Krümel über die Wippe, Keks lässt seinen Reiter bereits problemlos aufsteigen.

Beide Pferde machen jetzt bereits

Dinge mit, welche vor Wochen noch unmöglich gewesen wären.

Nicht nur Keks, sondern auch Krümel geht über die Wippe. Nathalie sagte, Krümel sei ein schwerer Fall gewesen. Es bedurfte sehr vieler wiederkehrender Übungen und Anhaltspunkte sowie enormer Kreativität um diese Erfolge mit Krümel zu erreichen.

Keks und Krümel gehen nun auch problemlos in den Pferdetransporter. Wiederum eine großartige Leistung von Nathalie.

Hier noch ein Nachtrag zum Sattel von Krümel. Ich habe gesagt der Unterbau ist aufgebaut wie ein Militärsattel, was ihr in einem der Bilder seht.

 

 

 

 

 

 

Diese Art von Unterbau ermöglichte es den Militärs, dass beinahe alle Sättel auf deren Pferde passten. Wie bereits erwähnt, passt dieser Sattel Krümel wie speziell für Krümel gemacht.

Krümel ist ein Schmuser.

Allen Frauen, welche ihm nahe kommen, schenkt er Küsse. Ist doch toll.

Nathalie hat nun mit Beiden den „Retourgang“ und das Mitlaufen als Handpferd auf dem Programm.

Bis zum nächsten Mal. Ich hoffe, beim nächsten Blog habe ich die Papiere für die Reise der Tiere nach Deutschland.

 

Liebe Grüße Kurt

 

 

Man lernt nie aus. Interessante Erfahrungen 09.08.2018 bis 13.08.2018

Am 9.08.2018 war ich wieder einmal nach Mallorca zu den „Hotties“ unterwegs und hatte im Gepäck einen Westernsattel für Krümel dabei.

Spät gelandet und da Hochsaison, Unterkunft zum “Spot-Preis“ in der Agricultura „ca’n canals“gebucht. Naja, € 220,- pro Nach ist nicht unbedingt die Preisklasse für mich, jedoch war dieses Hotel etwas Besonderes, toll gelegen mit zwei Pools und extra großen, schön ausgestatteten Zimmern und Bad, ca. 5km vom Meer entfernt. Für uns war die Hotelauswahl wegen der Nähe zur Finca von Nathalie und Jörg wichtig.

Kerstin, die liebe Reiterkollegin von Nebenan, hat in Absprache mit mir eine Pferde Physiotherapeutin namens Florence für mein Zwei engagiert um nach deren Fitness-Zustand zu schauen. Termin 10.09.2018 10 Uhr. Einige Tage davor hat eine Barfußpflegerin meinen Tieren die „Schuhe“ geputzt, sprich die Hufe geschnitten.

Klar war ich am 10.08.2018 vorneweg bei den Tieren. Gefreut hat mich, dass Keks und Krümel mich sofort erkannt und angelaufen kamen. Bei dieser Gelegenheit habe ich zuerst Keks in den Stallbereich mitgenommen. Florence war pünktlich, nicht immer selbstverständlich auf der Insel. Und was passiert jetzt? Für mich war faszinierend was die Florence mit dem Pferd macht und wie Keks darauf reagierte. Einfach schön, bei den ersten Handgriffen hat er den Kopf gesenkt und zum Kauen angefangen, Keks hat sich sichtlich wohl gefühlt. Keks ist ein intelligentes Pferd, ein Schlaumeier. Danach hat Florence noch Krümel bearbeitet. Kommentar, Keks kapiert sofort, Krümel braucht länger, er muss nachdenken. Da man nach der „Physio“ die Tiere nicht belasten sollte, konnte ich einige Tage nicht reiten. So habe ich Nachmittags die Zeit genutzt leichte Bodenarbeit mit den Beiden zu machen.

Am 10.08.2018 sofort nach der „Physio“ war es an der Zeit den mitgebrachten Sattel aufzulegen.

Passt er oder passt er nicht und er passt, wie wenn dieser Sattel extra für Krümel angefertigt worden wäre. Glück gehabt, war mein Kommentar, Nathalie meinte Können.

Das Besondere an diesen Sattel ist, er ist oben wie ein Westernsattel aufgebaut und unterhalb wie ein Militärsattel. Der Tag war 15Uhr gelaufen.

Am 11. und 12.08.2018 haben wir mit Beiden Bodenarbeit gemacht, nachmittags den Strand und das Meer genossen. Schön war, dass mir Keks problemlos über die Wippe folgte, wogegen Krümel diesen Schritt noch nicht machen wollte. Das zeigte mir jedoch, wie gut Nathalie mit Keks gearbeitet hat.

12.08.2018 sind wir zum Farmarbeit mit Pferden nach Inca angereist. Eine gut besetzte Veranstaltung mit ca. 30 Reiter mit schönen Pferden welche bestimmte Aufgaben in täglichen Gebrauch auf einer Rinderfarm zu erfüllen hatten. Beeindruckend war die Galoppade mit Garrocha (Lanze) auf einen stilisierten Stier mit Ring, welcher mit der Garrocha aufgespießt werden musste. Viele der Pferde hatten Respekt vor dem „Rindvieh“ und sind teilweise ausgebrochen sodass ihr Reiter den Ring nicht treffen konnte. Am Gatter gab es ebenfalls Probleme und der Sprung über eine 20 cm hohe Stange zeigt, dass man mit Pferden jede nur erdenkliche Variante an Sprung machen kann.

Montag den 13.8.2018 sind Kerstin und ich morgens auf einer größere Reitrunde, mit allen Gangarten unterwegs gewesen. Ich habe Krümel geritten und für mich war es erfreulich, dass mich Krümel problemlos aufsteigen lies. Liegt es am Sattel? 

Nach dem Ausritt bin ich mit Keks noch auf den Reitplatz und siehe da, das Pferd ist geschmeidig, einfühlsam und leicht zu reiten. Was wiederum für die tolle Arbeit spricht, welche Nathalie geleistet hat. Mittags konnte ich den Termin für die Überstellung der Pferde besprechen, da nun alle Papiere vorhanden und eine Ausreise nur noch genehmigt werden muss. Termin 27.09.2018 ab Finca in Mallorca.

Hier ein Video, welches mir zugesandt wurde, leider kenne ich den Urheber nicht. Ein „suuuper“ Vertrauen zwischen Mensch und Pferd. Für diese Übung werde ich wohl mit meinen Tieren noch ein wenig trainieren müssen.

 

 

In diesem Sinne alles Liebe bis zum nächsten Mal.

Kurt

Pferdetraining auf der Happy Ranch mit Nathalie und Jörg 16.07.2018 und 9.08.2018

Da ich berufsbedingt nicht alle 14 Tage anreisen kann, die Ausreise wegen fehlender Papiere der Pferde nach Deutschland nicht geklappt hat, musste ich eine andere Lösung suchen. Die liebe Freundin Kerstin (zur Erinnerung: Finca Cán Murtera (www.finca-canmurtera.com)) war sofort mit einem tollen Vorschlag zur Hand: ich möge doch die Bereiterin ihrer Pferde engagieren. Klang gut, denn diese junge Frau reitet exzellent. 

Um jedoch meine lieben Freunde Nathalie und Jörg nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen, habe ich das Thema mit den Beiden besprochen und siehe da, Nathalie, die Frau mit dem besonderen Pferdeinstinkt, hat sich angeboten meine Pferde Keks und Krümel während meiner längeren Abwesenheit zu trainieren. Also habe ich mich für die mir vertraute, angenehmere, aber auch bequemere Variante entschieden. Nathalie und Jörg trainieren meine zwei „Hottis“ in den Zeiten, wo ich nicht vor Ort bin. Meine Bitte an die Beiden, den Keks und Krümel folgendes beizubringen.

  • Über die Wippe gehen, siehe letzten Artikel
  • Beim Aufsteigen still zu stehen
  • Einen „Retourgang“ einzubauen

Alles Dinge, welche Keks und Krümel in ihren Jahren bei den Einheimischen nicht gelernt haben. Aktuell kann ich sagen, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Keks geht zum einen freiwillig auf die Wippe und er lässt Nathalie linksrum,

rechtsrum mit Aufsteighilfe an der Seite gewähren ohne wegzulaufen. Ein toller Erfolg. Ihr könnt das super auf dem Video verfolgen. Ob Nathalie diese Erfolge auch mit Krümel erzielen konnte, kann ich noch nicht sagen.

Am 9.08.2018 den Donnerstag Abend weiß ich mehr, denn da darf ich endlich wieder auf die Insel fliegen. Schön wäre natürlich, das Stillstehen klappt auch bei mir. Wie immer bin ich zuversichtlich.

In diesem Sinne alles Liebe bis zum nächsten Mal.

Kurt

Pferdetraining bei 30 Grad im Schatten – eine Belastung für Mensch und Tiere (12.07.2018 bis 16.07.2018)

Ankunft am 12.07.2018 um 8U hr in Palma de Mallorca.

Der Flug startete zu unchristlicher Zeit um 5Uhr55 von Stuttgart. Trotz dieser frühen Zeit waren alle Sitze belegt. Wenn ich bedenke, dass so mancher Fluggast bereits 3Uhr nachts aufbrechen musste, um auf die Insel zu kommen, bin ich froh, dass ich erst 4Uhr aus den Federn musste. Wir sind pünktlich gestartet und sehr pünktlich gelandet. Das gemietete Auto stand nach 10 Minuten am Sixt Schalter zur Verfügung, so dass ich 9Uhr30 auf der Finca war. Zu dieser Zeit hatte es schon 30 Grad im Schatten.

Keks und Krümel haben mich freudig begrüßt. Darüber war ich glücklich, denn das ist nicht selbstverständlich, immerhin war unser letztes Zusammensein nun schon wieder 3 Wochen her. Um ihnen eine Freude zu machen hatte ich auf dem Weg zur Finca Karotten gekauft. Diese „Leckerli“ mögen sie sehr und in Maßen gefüttert schaden Karotten nicht. Ich stand nun vor der schwierigen Aufgabe zu entscheiden, welchen der beiden ich auf den Trainingsplatz mitnehmen sollte, um einiges an Bodenarbeit zu absolvieren und ein paar Runden im Viereck zu reiten.

Ich habe mich für Keks entschieden, da ich das Gefühl hatte, er sei beim letzten Besuch zu kurz gekommen. Also habe ich zuerst die Hufe kontrolliert und gereinigt. Bei dieser Gelegenheit übe ich mit meinen Pferden das „Huf“ geben, was bereits bei Krümel gut funktioniert, jedoch bei Keks noch ein wenig auf Unverständnis stößt. Nachdem die Übung Huf geben, Hufe gereinigt, fertig war, habe ich den Kerl gestriegelt und aufgesattelt. Halfteranlegen funktioniert mittlerweile auch gut ohne Gezerre. Auf dem Platz war bereits Kerstin mit ihren Stuten. Nach einigen Bodenübungen, z.B. richtig an der Führleine gehen, stehen bleiben zum richtigen Zeitpunkt etc., bin ich mit Aufsteighilfe in den Sattel gestiegen. Wieder ist Keks sofort losgestürmt, als hätte er Angst ich könnte zwischenzeitlich vergessen haben, wie schnell er ist. Um Keks von seiner Nervosität zu befreien, sind wir auf Anraten von Kerstin viele kleine, langsame Kreise geritten. Nach einer halben Stunde hat sich Keks entspannt und ist sauber durch die Hindernisse gegangen, beinahe ohne Zügelhilfen. Gegen 12 Uhr habe ich Keks von meinem Gewicht am Reitplatz befreit, zum Stall geführt und abgesattelt. Die anschließende Dusche hat er sichtlich genossen. Es war mittlerweile so heiß, dass an Ausreiten nicht mehr zu denken war.

Übrigens, untergebracht war ich auf der Finca Cán Murtera (www.finca-canmurtera.com), einer wunderschönen Anlage mit tollen Ferienwohnungen und schöner Gartenanlage mit Pool.

Abends bin ich mit Nathalie, Jörg und Kerstin zusammengesessen. Es ging um die Papiere für meine Tiere. Diese sind nun in Ordnung und auf der Behörde für die Ausreiseunterlagen. Nun, es ist Sommer in Mallorca, es ist der Witterung angepasst alles ein wenig langsamer. Es kann daher sein, dass die Pferde erst im September nach Deutschland kommen können. Wir werden sehen. Das bedeutet, dass ich weitere Monate auf die Insel fliegen werde.

Da ich am ersten Tag mit Keks gearbeitet hatte, habe ich am nächsten Tag mit Krümel geübt. Ein ähnliches Programm wie am Vortag, jedoch schon ab 8Uhr für ca. 1,5 Stunden. Danach sind Kerstin und ich eine zweistündige Runde ins Gelände geritten. Kerstin mit ihrer Stute Dolly und ich auf Krümel. Die beiden Pferde vertragen sich ausgezeichnet und so sind wir alle Gangarten geritten, außer versammelten Galopp. Ca. 11 Uhr 30 waren wir zurück und trotz der Hitze waren unsere Pferde in sehr guter Verfassung. 

Ich habe mir angewöhnt, nach jedem Ritt die Hufe zu inspizieren, Steine zu entfernen und den Strahl zu säubern. Außerdem übe ich auch mit Krümel Huf geben. Ich habe Kerstin beim Ausritt erzählt, dass man Krümel nicht longieren kann. Dies hat Kerstins Ehrgeiz gepackt, sodass sie angeboten hat, diese Aufgabe am folgenden Tag zu übernehmen. Na dann, viel Erfolg Kerstin, dachte ich bei mir.

Für den nächsten Tag haben wir uns für das Trainings-Viereck verabredet, Kerstin hat Krümel an die Longe genommen, ich habe Keks geritten. Nun, so einfach, wie sich Kerstin das vorgestellt hatte, war es nicht. Krümel an der Longe zu bewegen ist eine besondere Kunst, welche Kerstin nach ca. 45 Minuten intensiver Arbeit phasenweise gelungen war. Die ein oder andere Runde ist Krümel tatsächlich an der Longe im kleinen Kreis gelaufen. Dafür gilt Kerstin mein großer Respekt, denn sie hat es mit Geduld und sehr gutem Pferdewissen geschafft Krümel begreiflich zu machen, welche Aufgabe von ihm verlangt wird.

Da ich am Tag meiner Ankunft eine Wippe gebaut hatte, wollten ich diese ausprobieren, denn die Pferde müssen lernen über ungewöhnliche Hindernisse zu gehen.

Die Pferde dazu zu bewegen über die Wippe zu gehen, gelang nicht im ersten Anlauf. Es bedurfte einiger Überredungskünste. Kerstin hat es mit Dolly geschafft. Mit meinem Krümel war es ein wenig mühselig und Keks hat es vorgezogen, die Wippe der Quere nach zu überwinden.

Der Alltag auf der Finca war, Pferde trainieren, mithelfen beim Einfüttern, Kraftfutter zubereiten und verteilen. Es macht mir unheimlich Spaß, wieder einmal körperliche Arbeit zu verrichten.

Am letzten Tag haben wir auf der Finca mit Nathalie und Jörg noch besprochen, wie diese mir während meiner Abwesenheit helfen können, meine beiden großartigen Pferde noch etwas mehr auf meine Reitweise einzustimmen. Nathalie hat im Umgang mit Pferden die gleiche Herangehensweise wie ich, nur eben unschätzbar mehr Erfahrung. Im Anschluss fuhr ich zum Flughafen. Dort angekommen stellte ich fest, dass ich meinen Pass und die Geldbörse auf der Finca vergessen hatte. Also nichts wie zurück auf die Finca. Die Treibstoffanzeige ging Richtung Reserve und es war spannend, ob ich die Finca mit dem verbliebenen Treibstoff im Tank erreiche.

Geld hatte ich ja keines. Auf der Finca hing mein Beutel mit den Papieren noch am Stuhl. Zurück ins Auto, an der nächsten Tankstelle für 5 Euro Treibstoff in den Tank und zurück zum Flughafen. Mit viel Aufregung war ich pünktlich und dann hatte der Flug 30 Minuten Verspätung.

Mein Glück war, dass ich kein E-Auto gefahren hatte. Es wäre nicht genug Zeit gewesen das Fahrzeug aufzuladen.

In diesem Sinne alles Liebe bis zum nächsten Mal.

Kurt

Vorbereitung der Überführung der Tiere nach Deutschland (28.06.- 2.07.2018)

Hallo liebe Freizeitreiter,

Flug Stuttgart Mallorca, mittlerweile nichts Außergewöhnliches mehr für mich.

Der Flug geht pünktlich raus und wie angekündigt landen wir kurz vor 13 Uhr in Palma de Mallorca.

Voller Freude steuere ich dem Ausgang zu in Richtung Autoverleih, welcher im Bereich der Gepäckbänder seinen Schalter hat. Dort ziehe ich eine Nummer und schaue nach dem Portemonnaie in meiner Jacke. Welch ein Schreck, kein Portemonnaie in der Jacke. Sofort gehe ich zum Eurowings Lost&Found und reklamiere, dass ich mein Portemonnaie im Sitz F28 vergessen habe. Nach bangen Minuten die Ansage, nichts gefunden. Die Crew hat am angegebenen Ort kein Portemonnaie gefunden. Was nun, Auto abbestellen, denn Kreditkarte und Führerschein sowie ID-Karte etc. sind weg. Kein Geld, keine Papiere und jetzt? Raus aus dem Gebäude und zur Polizei, Verlustanzeige aufgeben und dann Jörg anrufen. Jörg war eine halbe Stunde später am Flughafen um mich abzuholen.

Ich lade meine Sachen ins Auto steige ein und auf geht’s. Auf der Finca stelle ich fest, dass jetzt auch meine Jacke mit meinem Autoschlüssel und sonstigen Kleinigkeiten fehlt. Welch ein Mist. Ich weiß bis heute nicht, wie das abgelaufen ist, wie es passieren konnte.

So, nun bin ich auf der Finca, ohne Auto, jedoch mit der Schlafgelegenheit im Wohnwagen. Koffer rein, umziehen, Pferde begrüßen. Wie immer, ich rufe und beide kommen mich zu begrüßen. Schön. 

Wie so oft am ersten Nachmittag habe ich einen Spaziergang mit den Pferden unternommen, nicht allzu weit nur ca. 3 km, es war zum ersten Mal seit ich auf die Insel komme warm, richtig warm, bei 32 Grad Celsius im Schatten. 

Ohne Geld ka´Musi. So sagt man bei mir zu Hause. Meine Freunde haben mich mit Geld ausgestattet, die Nachbarin Kerstin hat mich zum Einkaufen gefahren.

Am ersten Abend war Vollmond und wir beschlossen einen Vollmondritt zu machen. Ich sattelte Keks für diese Tour. Wir sind von der Finca in Richtung

Salinen geritten, wollten dann zum Strand. Leider war es bewölkt, sodass die Sicht schlecht war und die Pferde nicht richtig vorwärts gehen wollten. Auf halber Strecke sind wir umgekehrt und haben noch eine Whisky Verkostung durchgeführt. Ohje…

Neu für mich war die Situation kein Auto zu haben. Jedoch hatte diese auch ihre guten Seiten. Täglich bin ich zum Frühstück geritten, einen Tag mit Keks, den anderen mit Krümel. So haben beide bereits in der Früh, bei moderaten Temperaturen, einige Kilometer mit mir am Rücken zurückgelegt.

Ein Thema war und ist, dass beide nicht richtig stehen bleiben beim Aufsteigen. Um das zu verbessern bin ich mit Krümel auf den Reitplatz gegangen. 

Habe neben Krümel die Aufsteighilfe solange hergetragen, bis er stehen blieb und mich aufsteigen ließ. Von wegen. Sobald ich mit dem linken Bein im

Steigbügel stand ist er losgestürmt, als wenn er ein Rennen gewinnen muss. Gut, mit meiner Erfahrung konnte ich ihn stoppen um das rechte Bein über den Sattel schwingen. Mit mir dann im Sattel, war er wieder lammfromm, komisch. Nach einer halben, vielleicht auch einer Stunde intensiver Übungen, Reiten mit Gewichtsverlagerung, Hindernisse umgehen, am langen Zügel geradeaus traben und gehen habe ich Krümel abgesattelt und zurück auf die Koppel gebracht. Es ging auf Mittag zu und es wurde langsam heiß. Trotzdem habe ich noch Keks gesattelt und für ca. eine Stunde Übungen gemacht.

Die Tage verliefen mit je zwei Stunden Training pro Pferde. Am dritten Tag gab es einen Ausritt zu den Salinen. Ich habe wiederum Keks gesattelt. Aufsteigen geht beim Keks ein wenig einfacher. Er bleibt stehen oder auch nicht. In diesem Fall war ich halb oben, da ist er los zu den anderen Pferden, welche ein wenig abseitsstanden.

Nathalie und ihre Gäste sind raus zu den Salinen geritten und ich war mit Keks das Schlusslicht. Keks am Ende der Pferdekolone zu halten ist schwer, er möchte schneller sein als der Trupp. Das ständige Zurückhalten und Kreise reiten hat Keks nicht gefallen. Er musste immer seine Nase in den Hintern des vor ihm laufenden Faruk stecken. Was da geruchsmäßig so großartig war? In der Nähe der Salinen hatte ich noch ein besonderes Erlebnis. In einer schmalen Passage mit Büschen links und rechts hat Keks verweigert. Ich musste Keks zwingen diese Enge zu überwinden. Er machte dann einen mächtigen Satz nach Vorne und zugleich nach Rechts, was mich beinahe aus dem Sattel geworfen hätte. Es ist noch einmal alles Gut gegangen. Am Rückweg meinte Nathalie, ich sollte vorne weg reiten. Strohballen und sonstige Hindernisse sind gut um Kommandos zu lernen und zu üben. Daher um den Strohballen, einmal, zweimal oder einen Achter. Was ich nicht bedacht hatte, dass die nachfolgenden Pferde das auch machen wollten. Der Herdentrieb. Da die Reiter der Gruppe jedoch Anfänger waren, hat mich Nathalie gebeten dies zu unterlassen und in Keks Tempo zur Finca zurück zu reiten. Ich bin mit Keks in allen drei Gangarten über die gemähten Getreidefelder im Schritt, getrabt und galoppiert. Versammelten Galopp kennt er noch nicht, er will immer nur Vollgas voran gehen. 

Es wird Zeit für die Überstellung der Pferde, dachte ich, und habe mit einer Pferdespedition Kontakt Mitte Juni 2018 aufgenommen. Man machte mir einen Transportvorschlag für den 12.07.2018, um die Pferde von der Finca nach Deutschland auf einen Standort in meiner Nähe zu bringen. Am 2.07.2018 haben wir die für die Einreichung bei den mallorcinischen Behörden bereitzustellenden Unterlagen erhalten. Leider stellte sich heraus, dass wir nicht alle Unterlagen beistellen konnten um eine Transportgenehmigung zu erhalten. Die Finca Registration der Pferde fehlte. Somit ist der Transporttermin hinfällig und verschiebt sich auf unbestimmte Zeit. Das bedeutet für mich, es folgen weitere Flüge auf die Insel. Glaubt mir, es ist anstrengend alle 14 Tage für 3 bis 5 Tage auf die Insel zu reisen.

Doch zuerst muss ich mich schnellstens um Ersatzpapiere kümmern, ID-Karte, Führerschein usw.

LG Kurt

Pferde sind Fluchttiere (6.06.2018 bis 11.06.2018)

Hallo liebe Wanderreitfreunde,

es war wieder einmal so weit.  Flug Stuttgart – Palma und zurück. Es folgt ein weiterer Meilenstein in der Ausbildung für Keks und Krümel, die eigentlich Biskuit und en Palomito heißen.

Interessant und schön für mich war, dass mich meine Pferde sofort an der Stimme erkannt haben und auch umgehend zur Begrüßung gekommen sind, obwohl ich wiederum einige Tage weg war.

Und was macht man als Reiter mit nur ein paar Tagen Zeit? Man trainiert mit den Pferden und versucht Vertrauen aufzubauen und  Sicherheit zu vermitteln. Warum ist das so wichtig? Pferde sind von Natur aus „Angsthasen“. Nichts und ein Wenig kann diese großen Tiere erschrecken. Das äußert sich darin: Reiter, da gehe ich nicht durch, diese Passage ist zu gefährlich, meinst du nicht auch, du Mensch da oben. So oder so ähnlich ergeht es mir mit meinen Pferden, wenn ich neue Wegstrecken reite. Um Vertrauen aufzubauen habe ich die Pferde an die Führleinen genommen und zu einem Spaziergang geladen. Hinaus in diese weite „Fremde“, die „Wildnis von Les Salines“, wo ein Stromverteiler an der Wegstrecke oder ein Briefkasten schon große Gefahr bedeuten kann.

Den ersten Tag nutze ich zu einem gemeinsamen Ausflug  mit den Pferden, welcher ihnen die Gelegenheit gab Gras zupfen am Wegrand und sich mit den Eigenheiten dieser Gegend vertraut zu machen.

Zurück auf der Finca ist Keks aus dem Stall ausgebüchst. Er hat die Stuten in der Nachbarkoppel gesehen und sich mit diesen ein wildes Rennen geliefert. Immer parallel zur Koppel der Stuten, auf und ab.  Ja, man glaubt es nicht, kaum ist ein Weib oder sind es gar zwei in Sicht, schlagen beim Wallach die Erinnerungen durch und, wie auch bei den meisten Männern, ist das was man Hirn nennt, ausgeschaltet.

Was tun? Ich war der Meinung, ich bin clever. Hole den Krümel an der Führleine und will  mit ihm Keks zurück locken. Doch dieser Kerl ist genauso verrückt nach diesen Weibern. Er  reißt sich so heftig los, dass ich die Balance verliere, seitlich aufschlage, und ich mir im Bereich linker oberer Brustkasten entweder eine Rippe prelle oder einen Muskel zerre. Krümel stürmt und liefert sich heftige Laufduelle mit den Mädels parallel zu Koppel. Zwischenzeitlich habe ich gesehen, dass Keks in den Stall geht, warum war mir schleierhaft. Er lässt sich einfangen und in seine Koppel bringen.   Wie fange ich nun Krümel? Zurück zum geparkten Auto „Leckerli“ in Form von Karotten holen und sich auf die Spuren von Krümel begeben. Dieser stand, scheinbar ausgetobt, in einem abgeernteten Weizenfeld. Die Karotten in der Gesäßtasche ging ich auf Krümel zu. Kein Fluchtversuch, im Gegenteil, er wendet sich mir zu, man könnte sagen ,er bot sich an, so konnte ich ihn am Halfter nehmen und zu seinem Freund bringen.

Kekes und Krümel

Am zweiten Tag bin ich mit Keks alleine an der Leine ca. 4 km gelaufen, gegangen oder wie man es nennen will. Zweck der Übung: sauber hinter/neben dem „Herrn“ her trotten und still stehen sobald der Pferdeführer stehen bleibt.

Gerissenes Seil.

Wie gesagt, diese Pferde sind halb roh. Mit anderen Worten, sie müssen noch sehr viel lernen. Nach ca. 4 km, ich war nachlässig, Keks tritt auf das Führseil, dieses bricht und Keks ist frei. Ich hatte den Eindruck er guckt mich schelmisch an, wedelt mit dem Schweif und trabt genüsslich davon. Muss ich nun laufen, mir Sorgen machen, jemanden anrufen? Ich kam zum Entschluss, Keks geht nach Hause. Da nur zwei weniger befahrene Strassen zur Finca zu überqueren waren, hoffte ich ihn unbeschadet an der Finca anzutreffen.

Ich halte das Führseil in der Hand und mache mich langsam auf den Weg zum Stall.  Dort angekommen, stand nun Keks und unterhielt sich scheinbar angeregt mit Krümel. Ohne Hektik öffnete ich den Elektro Zaun und  Keks ging freiwillig auf die Koppel.  (Hinweis: Hanf Führseile altern, siehe Bild links.)

Ein Prototype für Reithelme im Hut-Look

Tag drei und vier benutzte ich um täglich mit Keks sowie mit Krümel je zwei  Stunden auszureiten. Es ging mir darum ohne Zügelhilfe, soweit wie möglich, die Pferde im Schritt um Strohballen, diese dienten als natürliche Hindernisse zu lenken.

Diese Tagen bei Nathalie und Jörg auf der Finca waren wiederum wunderschön und schnell vorbei. Das Arbeiten mit den Pferden machte wiederum mächtig viel Spaß.

Rechts mein persönlicher Reithut mit integriertem Kopfschutz.

Also liebe Freizeitreiter, es geht in einigen Tagen weiter.

Liebe Grüße

Kurt


Am Strand von Mallorca

@Zum Zeitpunkt des Aufenthalts war das Wasser im Mittelmeer noch sehr frisch.

Training ist die halbe Miete (16.05. bis 21.05.2018)

Hallo Sportsfreunde,

es geht nicht nur um Pferde, es geht um Freiheit, Freizeitvergnügen und gutes Essen. Bei einem Besuch in der Frühstücksbar, die machen eine wunderbare Eierspeise, habe ich das folgende Bild entdeck.

   

Nach dem Frühstück am Hafen von Colonia Sant Jordi geht’s gleich wieder auf die Finca die Pferde trainieren. Ihr könnt mir glauben, ein hartes Stück Arbeit. Gerne würde ich auf der faulen Haut liegen wie dieser Kater, jedoch, da ich in sehr kurzer Zeit meinen Keks (Biskuit) und Krümel auf gesittete, kontrollierte Gangarten einstellen muss, ist beinahe jede Minute kostbar. Glaubt mir, das ist anstrengend. War die Tage abwechselnd mit Krümel und Keks alleine draußen. Es gab mit beiden Pferden an der ein oder anderen Wegstrecke erhöhten Diskussionsbedarf, wenn ihr wisst was ich meine. Krümel diskutiert mit mir ob ich aufsteigen darf, ob wir durch diese „enge Häuserschlucht“, es sind nur zwei Einfamilienhäuser und eine kleine Finca, gehen und kaum ist ein abgeerntetes Stoppelfeld da, dann geht er ohne mein Zutun in den Speed Galopp, nach dem Motto: hallo Reiter bin ich nicht schnell? Es bedarf schon einiges an reiterlichen Fähigkeiten Krümel wieder auf europäisches Reiten einzustellen. Ähnlich geht es auch mit dem Keks. Zwar lässt mich dieser beinahe problemlos in den Sattel, jedoch diskutiert der Keks genauso gerne wie Krümel und ein freies Feld heißt:  hurra ich zeig dir was ich kann, und so standen nach ca. 300 Meter freiem Stoppelfeld mitten im Hafer. Bei den Diskussionen hat Krümel eine besondere Eigenart um zu zeigen, ob etwas missfällt. Krümel schlägt dann mit dem rechten Vorderhuf fünfmal auf den Boden. Immer fünf mal, so als ob er zählen könnte.

Tja, liebe Freunde und Wanderreiter. Auf geht’s in den nächsten Tagen zur nächsten Episode.

Liebe Grüße, Kurt

 

 

Bodenarbeit und Ausreiten mit Überraschungen 27.04. bis 3.05.2018

Hallo liebe Sportsfreunde,

am 27.04.2018 habe ich zum ersten Mal meine Pferde auf der Finca gesehen und zu meiner großen Freude sind die Beiden bereits unzertrennliche Freunde geworden. Was für ein Glück! Bereits Nachmittag den 27.04.2018 habe ich mit Bodenarbeit begonnen. Zuerst Biskuit longieren, dann Torat.

Torat lieferte die große Überraschung, warum? Es war das erste Pferd, welches keinen Fluchtreflext an der Longe hatte. Ob mit Gerte im Rücken, Peitsche in der Hand, Torat blieb stehen und schaute mich nur treuherzig an. Nach dem Motto, was willst du! Was sollte ich nun tun. Die Lösung war einfach, beide wie vor einer Kutsche zusammenspannen und siehe da, es funktionierte prächtig. Die nächsten Tage habe ich die Beiden logiert und geritten.

Beide Pferde reagierten sehr sensitiv auf Schenkeldruck, beide waren der Ansicht, es gibt Schritt und „Speed-Galopp“ und sonst nichts. So war ich täglich mit einem Pferd unterwegs für einige Stunden bin Schritt und  Trab gegangen und mit Biskuit auch galoppiert. Dabei hat mir Biskuit gezeigt was er will und ist nicht unbedingt meinem Willen gefolgt. Es dauerte um ihn zu überzeugen, dass ich der Herr bin. Abschließend kann ich sagen, dank der Hilfe von Nathalie und Jörg und mit ein wenig „Dusel“ habe ich prächtige Pferde gefunden.

Wenn Ihr mit toll ausgebildeten Pferden nach der Saison am Strand entlang galoppieren wollt, dann ruft doch mal bei Nathalie an. 0034635810383. Sattel: Westernsattel Übrigens: bei Nathalie und Jörg kann man gegen Voranmeldung eine tolle Kutschenfahrt machen.

     

Liebe Grüße an alle Wanderreiter, Kurt

 

 

 

 

Bodenarbeit, Bodenarbeit

 

Hallo Freunde,

nachdem ich zwei passende Pferde gefunden habe geht es in den nächsten Tagen und Wochen darum, die Pferde entsprechend auszubilden. Bodenarbeit ist angesagt. Ein Teilerfolg ist bereits erzielt, die Beiden verstehen sich prächtig. Aktuell laufen sie auch Barfuß und ich gebe der Hoffnung Ausdruck, dass ich das beibehalten kann.