Pferde sind Fluchttiere (6.06.2018 bis 11.06.2018)

Hallo liebe Wanderreitfreunde,

es war wieder einmal so weit.  Flug Stuttgart – Palma und zurück. Es folgt ein weiterer Meilenstein in der Ausbildung für Keks und Krümel, die eigentlich Biskuit und en Palomito heißen.

Interessant und schön für mich war, dass mich meine Pferde sofort an der Stimme erkannt haben und auch umgehend zur Begrüßung gekommen sind, obwohl ich wiederum einige Tage weg war.

Und was macht man als Reiter mit nur ein paar Tagen Zeit? Man trainiert mit den Pferden und versucht Vertrauen aufzubauen und  Sicherheit zu vermitteln. Warum ist das so wichtig? Pferde sind von Natur aus „Angsthasen“. Nichts und ein Wenig kann diese großen Tiere erschrecken. Das äußert sich darin: Reiter, da gehe ich nicht durch, diese Passage ist zu gefährlich, meinst du nicht auch, du Mensch da oben. So oder so ähnlich ergeht es mir mit meinen Pferden, wenn ich neue Wegstrecken reite. Um Vertrauen aufzubauen habe ich die Pferde an die Führleinen genommen und zu einem Spaziergang geladen. Hinaus in diese weite „Fremde“, die „Wildnis von Les Salines“, wo ein Stromverteiler an der Wegstrecke oder ein Briefkasten schon große Gefahr bedeuten kann.

Den ersten Tag nutze ich zu einem gemeinsamen Ausflug  mit den Pferden, welcher ihnen die Gelegenheit gab Gras zupfen am Wegrand und sich mit den Eigenheiten dieser Gegend vertraut zu machen.

Zurück auf der Finca ist Keks aus dem Stall ausgebüchst. Er hat die Stuten in der Nachbarkoppel gesehen und sich mit diesen ein wildes Rennen geliefert. Immer parallel zur Koppel der Stuten, auf und ab.  Ja, man glaubt es nicht, kaum ist ein Weib oder sind es gar zwei in Sicht, schlagen beim Wallach die Erinnerungen durch und, wie auch bei den meisten Männern, ist das was man Hirn nennt, ausgeschaltet.

Was tun? Ich war der Meinung, ich bin clever. Hole den Krümel an der Führleine und will  mit ihm Keks zurück locken. Doch dieser Kerl ist genauso verrückt nach diesen Weibern. Er  reißt sich so heftig los, dass ich die Balance verliere, seitlich aufschlage, und ich mir im Bereich linker oberer Brustkasten entweder eine Rippe prelle oder einen Muskel zerre. Krümel stürmt und liefert sich heftige Laufduelle mit den Mädels parallel zu Koppel. Zwischenzeitlich habe ich gesehen, dass Keks in den Stall geht, warum war mir schleierhaft. Er lässt sich einfangen und in seine Koppel bringen.   Wie fange ich nun Krümel? Zurück zum geparkten Auto „Leckerli“ in Form von Karotten holen und sich auf die Spuren von Krümel begeben. Dieser stand, scheinbar ausgetobt, in einem abgeernteten Weizenfeld. Die Karotten in der Gesäßtasche ging ich auf Krümel zu. Kein Fluchtversuch, im Gegenteil, er wendet sich mir zu, man könnte sagen ,er bot sich an, so konnte ich ihn am Halfter nehmen und zu seinem Freund bringen.

Kekes und Krümel

Am zweiten Tag bin ich mit Keks alleine an der Leine ca. 4 km gelaufen, gegangen oder wie man es nennen will. Zweck der Übung: sauber hinter/neben dem „Herrn“ her trotten und still stehen sobald der Pferdeführer stehen bleibt.

Gerissenes Seil.

Wie gesagt, diese Pferde sind halb roh. Mit anderen Worten, sie müssen noch sehr viel lernen. Nach ca. 4 km, ich war nachlässig, Keks tritt auf das Führseil, dieses bricht und Keks ist frei. Ich hatte den Eindruck er guckt mich schelmisch an, wedelt mit dem Schweif und trabt genüsslich davon. Muss ich nun laufen, mir Sorgen machen, jemanden anrufen? Ich kam zum Entschluss, Keks geht nach Hause. Da nur zwei weniger befahrene Strassen zur Finca zu überqueren waren, hoffte ich ihn unbeschadet an der Finca anzutreffen.

Ich halte das Führseil in der Hand und mache mich langsam auf den Weg zum Stall.  Dort angekommen, stand nun Keks und unterhielt sich scheinbar angeregt mit Krümel. Ohne Hektik öffnete ich den Elektro Zaun und  Keks ging freiwillig auf die Koppel.  (Hinweis: Hanf Führseile altern, siehe Bild links.)

Ein Prototype für Reithelme im Hut-Look

Tag drei und vier benutzte ich um täglich mit Keks sowie mit Krümel je zwei  Stunden auszureiten. Es ging mir darum ohne Zügelhilfe, soweit wie möglich, die Pferde im Schritt um Strohballen, diese dienten als natürliche Hindernisse zu lenken.

Diese Tagen bei Nathalie und Jörg auf der Finca waren wiederum wunderschön und schnell vorbei. Das Arbeiten mit den Pferden machte wiederum mächtig viel Spaß.

Rechts mein persönlicher Reithut mit integriertem Kopfschutz.

Also liebe Freizeitreiter, es geht in einigen Tagen weiter.

Liebe Grüße

Kurt


Am Strand von Mallorca

@Zum Zeitpunkt des Aufenthalts war das Wasser im Mittelmeer noch sehr frisch.

Training ist die halbe Miete (16.05. bis 21.05.2018)

Hallo Sportsfreunde,

es geht nicht nur um Pferde, es geht um Freiheit, Freizeitvergnügen und gutes Essen. Bei einem Besuch in der Frühstücksbar, die machen eine wunderbare Eierspeise, habe ich das folgende Bild entdeck.

   

Nach dem Frühstück am Hafen von Colonia Sant Jordi geht’s gleich wieder auf die Finca die Pferde trainieren. Ihr könnt mir glauben, ein hartes Stück Arbeit. Gerne würde ich auf der faulen Haut liegen wie dieser Kater, jedoch, da ich in sehr kurzer Zeit meinen Keks (Biskuit) und Krümel auf gesittete, kontrollierte Gangarten einstellen muss, ist beinahe jede Minute kostbar. Glaubt mir, das ist anstrengend. War die Tage abwechselnd mit Krümel und Keks alleine draußen. Es gab mit beiden Pferden an der ein oder anderen Wegstrecke erhöhten Diskussionsbedarf, wenn ihr wisst was ich meine. Krümel diskutiert mit mir ob ich aufsteigen darf, ob wir durch diese „enge Häuserschlucht“, es sind nur zwei Einfamilienhäuser und eine kleine Finca, gehen und kaum ist ein abgeerntetes Stoppelfeld da, dann geht er ohne mein Zutun in den Speed Galopp, nach dem Motto: hallo Reiter bin ich nicht schnell? Es bedarf schon einiges an reiterlichen Fähigkeiten Krümel wieder auf europäisches Reiten einzustellen. Ähnlich geht es auch mit dem Keks. Zwar lässt mich dieser beinahe problemlos in den Sattel, jedoch diskutiert der Keks genauso gerne wie Krümel und ein freies Feld heißt:  hurra ich zeig dir was ich kann, und so standen nach ca. 300 Meter freiem Stoppelfeld mitten im Hafer. Bei den Diskussionen hat Krümel eine besondere Eigenart um zu zeigen, ob etwas missfällt. Krümel schlägt dann mit dem rechten Vorderhuf fünfmal auf den Boden. Immer fünf mal, so als ob er zählen könnte.

Tja, liebe Freunde und Wanderreiter. Auf geht’s in den nächsten Tagen zur nächsten Episode.

Liebe Grüße, Kurt

 

 

Bodenarbeit und Ausreiten mit Überraschungen 27.04. bis 3.05.2018

Hallo liebe Sportsfreunde,

am 27.04.2018 habe ich zum ersten Mal meine Pferde auf der Finca gesehen und zu meiner großen Freude sind die Beiden bereits unzertrennliche Freunde geworden. Was für ein Glück! Bereits Nachmittag den 27.04.2018 habe ich mit Bodenarbeit begonnen. Zuerst Biskuit longieren, dann Torat.

Torat lieferte die große Überraschung, warum? Es war das erste Pferd, welches keinen Fluchtreflext an der Longe hatte. Ob mit Gerte im Rücken, Peitsche in der Hand, Torat blieb stehen und schaute mich nur treuherzig an. Nach dem Motto, was willst du! Was sollte ich nun tun. Die Lösung war einfach, beide wie vor einer Kutsche zusammenspannen und siehe da, es funktionierte prächtig. Die nächsten Tage habe ich die Beiden logiert und geritten.

Beide Pferde reagierten sehr sensitiv auf Schenkeldruck, beide waren der Ansicht, es gibt Schritt und „Speed-Galopp“ und sonst nichts. So war ich täglich mit einem Pferd unterwegs für einige Stunden bin Schritt und  Trab gegangen und mit Biskuit auch galoppiert. Dabei hat mir Biskuit gezeigt was er will und ist nicht unbedingt meinem Willen gefolgt. Es dauerte um ihn zu überzeugen, dass ich der Herr bin. Abschließend kann ich sagen, dank der Hilfe von Nathalie und Jörg und mit ein wenig „Dusel“ habe ich prächtige Pferde gefunden.

Wenn Ihr mit toll ausgebildeten Pferden nach der Saison am Strand entlang galoppieren wollt, dann ruft doch mal bei Nathalie an. 0034635810383. Sattel: Westernsattel Übrigens: bei Nathalie und Jörg kann man gegen Voranmeldung eine tolle Kutschenfahrt machen.

     

Liebe Grüße an alle Wanderreiter, Kurt

 

 

 

 

Pferde für den Trail über ca 2500 km gefunden

Liebe Freunde,


Biskuit

da ich einen Trail über ca 2500km  plane, habe ich mich nach geeigneten Pferden umgesehen. Meine Freunde in Mallorca, Nathalie und Jörg, haben mir tatkräftig geholfen passende Pferde zu finden. Das erste Pferd stand schon bei Nathalie an meinem Ankunftstag, dem 22.03.2018. So hatte ich gleich die ersten Tage Zeit Bodenarbeit mit Biskuit zu machen. Etwas scheu am Anfang jedoch sehr willig.  Bereits am 23.03.2018 sind wir für zwei Stunden ausgeritten. Schritt, Trab noch kein Galopp. Biskuit schreitet toll aus und ist bereits sehr ruhig.

Am 25.03.2018 haben wir bei winterlichen Temperaturen dann zwei weitere Pferde angesehen und probegeritten.


Torat

Einen Friesenmischling und anschließend in einer anderen Lokation einen Spanier. Klar alles Wallache.

Der Friesenmischling, Torat, hat durch seine Bodenstämmigkeit einen tollen Eindruck gemacht und war im Viereck schon gut zu reiten. Wegen des schlechten Wetters war nicht mehr zu machen. Eine Entscheidung gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Im Anschluss, einige Kilometer weiter, haben wir einen  Andalusier getestet. „Hugo“, ja so wurde das Pferd genannt, ist ein absoluter Schmuser. Schön anzusehen und auch gut zu reiten. Doch hat sich beim Reiten herausgestellt, dass dieser Wallach in „Schönheit“ mit andalusischem Schritt für mein Vorhaben nicht wirklich brauchbar ist. Schade. Dieser Wallach liefert die perfekte Show, wenn man in ein Dorf einreitet. Übrigens, Hugo sucht einen neuen Besitzer.


Hugo

Nachdem wir die Besitzerin mit diesem schmusigen „Hugo“ verlassen hatten, habe ich mich für den bodenständigen Torat entschieden. Jetzt geht es darum, Torat und Biskuit miteinander anzufreunden, zu trainieren, aufeinander abzustimmen.

Bei Interesse an Hugo: kjelinek@iys.at oder Nathalie anrufen: 0034635810383

Bis zum nächsten Mal.

Viele Grüße

Kurt (kjelinek@iys.at)

Bilder:©️Kurt Jelinek

Mallorca Reiten am Strand (Januar 2018)

Hallo liebe Freizeitreiter,

Mallorca im Spätherbst und Winter hat ebenfalls reizvolle Seiten. Die Landschaft ist grün, das Klima verträglich, auch wenn die dort lebenden Menschen sich darüber beschweren, dass es zu kalt ist. Nun, im Sommer beschwert man sich, es ist zu heiß. So ist es eben, man beschwert sich über alles und jeden.

Dabei gibt es viele schöne Plätze zu entdecken, frei von Massentourismus. Außerdem hat es den Vorteil, dass Hotelzimmer oder Apartments günstig zu haben sind. Nachteil, wenige Restaurants haben auf. Aber auch daran kann man sich gewöhnen und vielleicht auch erfreuen. Ich für meinen Teil fliege zum Reiten hin, was im Übrigen auch so manch andere Menschen regelmäßig tun. Am letzten Trip war eine Schweizerin mit, welche im Jahr ca. 7 mal zum Reiten einfliegt.

Daher, wenn Ihr mit toll ausgebildeten Pferden nach der Saison am Strand entlang galoppieren wollt, dann ruft doch mal bei Nathalie an. 0034635810383

Übrigens: bei Nathalie und Jörg kann man gegen Voranmeldung eine tolle Kutschenfahrt machen.

Sattel: Westernsattel

LG Kurt

 

 

Tarifa bei Klaartje (2017/2018)

Liebe Freizeitreiter,

manche Plätze sind so schön, dass man diese öfters besuchen muss. So auch Tarifa bei Klaartje und dem Hotel Hurricane. Silvester in Spanien ist für uns etwas besonderes, denn keine oder nur wenige Feuerwerkskörper, kein Knallen, sondern gepflegtes Abendessen und die berühmten 12 Weintrauben und der Gong zum Wechsel auf einer großen Paella Pfanne.

Eine gepflegte Anlage

auf geht’s

Im Hinterland

Hotel Hurricane, am Strand und beim Reitstall

 

Reiten am Strand: einfach schön.

Sattel: Westernsattel und Andalusier Sattel

Reiten bei Klaartje:
Hurricane Hipica
CN340, Km 78
11380 Tarifa
hipica@tarifahip.com
Tel. +34/956 689 092

Bilder: ©️Klaartje und Kurt Jelinek

Keks und Krümmel in guten Händen (1.10. bis 10.10.2018)

Die beiden Hotties haben sich sichtlich eingelebt und werden von jungen Mädchen gepflegt und umhegt. Das beginnt mit regelmäßiger Hufpflege, striegeln und verabreichen von Streicheleinheiten.

Die Ernährung passt, und das Team am Stall stellt sicher, dass beide die passende Ration Kraftfutter täglich in der richtigen Zusammensetzung erhalten.

Viele liebe Grüße. Kurt

Krümel
Krümel im Element!

Toller großer Reitplatz, welcher sichtlich Freude bereitet.

Individualpflege. Beinahe täglich.

Pferdeflüsterer oder möchte Krümel nur schmusen?

Pferdeschlittenfahrt in Riezlern

Liebe Pferdefreunde,
es muss nicht immer reiten sein, es geht auch per Kutsche die beschauliche Reise durch den Schnee. Die Norika Pferde – der Name geht zurück auf das Noricum (Römerzeit) – sind starke, kraftvolle Pferde, welche riesige Freude haben sich zu bewegen.

Bei herrlicher Schneelage im Dezember 2017 hatten wir das Glück mit dem Hammerer und seinen Norikern über tiefverschneite Wege und durch Waldpassagen zu traben aber auch im zügigen Galopp durch die Landschaft zu fahren. Es war eine schöne Stunde in der frischen Luft und der in weiß gebetteten Natur.

Viele Grüße
Kurt
Hammerer
Wäldelestrasse 17
 6992 Hirschegg, AT

Mallorca Ende Oktober 2017

Hallo Freunde,

der Ballermann im Oktober 2017.

Von wegen Ballermann, es gibt schöne ruhige Ecken und Reiten vom Feinsten. Man muss nur wissen wo. Auf der Finca von Nathalie und Jörg lässt es sich aushalten. Die Finca liegt in der Nähe vom Strand, der Weg dorthin sind ca. 15 Reitminuten im Schritt. Wenn man im November hinkommt, dann steht einem Strandritt nichts im Wege. Glauben Sie mir, den Pferden und Nathalie macht das gehörig Spaß.

Wenn Ihr mit gut ausgebildeten Pferden nach der Saison am Strand entlang galoppieren wollt, dann ruft doch mal bei Nathalie an.

Übrigens: bei Nathalie und Jörg kann man gegen Voranmeldung eine tolle Kutschenfahrt machen.

Sattel: Westernsattel

Bilder: ©️Kurt Jelinek

Can Paulino Reiten (Mallorca Oktober/November 2017)

Hallo Freizeitreiter,

wir haben kurzfristig Reiten auf Can Paulino Mallorca gebucht, Apartment und reiten. Das Apartment war schön, lag im ersten Stock, die Betten waren im Dachgeschoß über eine steile Leiter zu erreichen. Ein schönes Apartment mit einem Schönheitsfehler für mich. Es war klinisch rein oder leer. Kein Salz, kein Pfeffer, kein Tee vom Vorgänger, einfach ratzeputz leer. Wie gesagt, wir haben Reiten gebucht. Am kommenden Tag sind wir dann zu einer Finca in der Nähe der Salinen gefahren, ein Partnerbetrieb, wo wir einen tollen Strandritt machen konnten. Bei Nathalie, die hat traumhafte gut ausgebildete Pferde, hat es richtig Spaß gemacht. Die Finca ist Heimat von den verschiedensten Tierarten, von Huhn, Pfau, Enten, Esel, Kleinpferden, Hunden, Katzen usw.

Den kommenden Tag sind wir dann mit der Vermieterin des Apartments im Landesinneren geritten. Entgegen der Ankündigung, dass Wanderreitsättel zur Verfügung stehen, waren die Pferde englisch gesattelt. Nun, wir sind auf die steinerne Runde gegangen im Landesinneren gegangen. Einmal und kein zweites Mal. Ich habe dazu gelernt. Angaben im Netz sind zu hinterfragen.

 

+34 664 384 924 (aus Spanien)
+49 157 333 500 03 (aus Deutschland)

Cami Vell D’Algaida s/n, Apt.Cor. 298
07620 Llucmajor, Islas Baleares

 

 

 

Reiten in der Maremma (2017, September)

 

Liebe Pferdefreunde,

die Maremma mit den Maremma Pferden und Sätteln, das wollten wir unbedingt einmal ausprobieren. Daher buchen und auf nach Italien. Anreise über Rom mit einem Tag Aufenthalt um wiederum die Sehenswürdigkeiten „aufzufrischen“ und den nächsten Tag mit dem NO-GO – so habe ich den Fiat 500 getauft – auf zur „Agricultura“, welche hoch oben am Hügel thront.

Tolle Aussicht bis zum Meer, schöne Unterkunft gute Verpflegung. Leider hat man vergessen, dass wir reiten wollten und nicht nur die Aussicht genießen. Letztlich haben wir das Ausreiten geschafft. Der erste Tag war im Maremma Sattel. Für meine Partnerin ein tolles Erlebnis, für mich nach einigen Stunden die Qual. Warum ein Erlebnis. Nun, der Sattel ist weich wie ein Sofa. Eine Qual, da der Sattel für mich zu klein war und ich eingeklemmt wurde. Daher am nächsten Tag habe ich auf Western-Sattel umgesattelt. Die Maremma Pferde sind stattliche große Tiere und die Maremma Hunde eine Rasse für sich. Alles in Allem war es ein schöner Reiturlaub, der ein wenig holprig begonnen hatte.

Sattel: Westernsattel bzw. Maremma-Sattel

Casale  Poggio  Nebbia
Loc. Farnesiana
01016 Tarquinia (VT)
Tel./Fax +39 0766 841268
www.poggionebbia.it

La Primera auf Gut Dalwitz (August 2017)

Hallo Freunde,

ein tolles Geburtstagsgeschenk habe ich erhalten. Criollo reiten auf Gut Dalwitz. Tolles Ambiente, Criollos sind für mich faszinierende Pferde und zum Geburtstag die Überraschung.  Man schaut einem geschenkten Gaul nicht ins Maul, jedoch hätte ich einige Tage auf diesem Hof mit diesen schönen Tieren verbringen können. Jedoch weiß ich bereits heute, dass ich dieses Gut wieder besuchen werde, schon wegen der tollen Umgebung, den tollen Gebäuden, den schönen Stallungen und vor allem wegen der faszinierenden Criollos.

 

La Primera auf Gut Dalwitz
Dalwitz 44
17179 Walkendorf-Mecklenburg
Tel.: 0152 25494350 / 0152 25494011 / 039972-51263
nachomorteiro@hotmail.com oder post@gutdalwitz.de

Dörrensolz

Hallo liebe Freunde für Wanderreiten,

es ist schön im Thüringer Wald. Gutes Klima, ein Reiterhof mit netten Leuten und Pferden, welche auch den Nicht-Reiter verstehen. Wir haben einige Wochenenden dort verbracht und alle waren schön. Das liegt an den natürlichen Menschen, der Ranch mit begeisterten Reitern und den Teilnehmern, welche sehr ungezwungen waren. Die Ausritte dauern je nach Buchung 3 bis 4,5 Stunden und führen täglich durch schöne Wälder hinauf auf die freien Bergrücken von Thüringen. Ein Reittag beginnt mit Pferde von der Koppel holen, Hufe reinigen und überprüfen, Pferd striegeln und Satteln. Klar wird einem geholfen, wie sonst sollte man als ungeübter Städter alles können. Satteldecke und Sattellage kann einen schon verwirren. Nun, dieser Hof hat die Pferde in Westernreitweise ausgebildet und verwendet für alle Pferde deren Westernsattel. Daher, keine Kompromisse.

Gehen wir wieder hin? Ich denke schon, denn das gesamte Rund herum ist natürlich, einfach und schön.

Sattel: Westernreitsattel

Reit- und Ferienpark Dörrensolz
Dörrensolz 1
98634 Unterkatz

Telefon: (03 69 40) 4 08 90
Fax: (03 69 40) 4 08 92
buero@reitundferienpark.de

 

Sizilien – Etna Reit-Tour (April, Mai 2017)

Hallo liebe Freizeitreiter,
auf nach Sizilien zur Etna Reit-Tour. April 2017 lief mein Consultant Vertrag aus und dann nichts wie weg. Nun, Flug von Düsseldorf nach Catania. Direkter Flug und pünktlich angekommen. Leider war die Treffpunkt Beschreibung von Pegasus Reitreisen etwas dürftig, sodass ich für die nächsten Stunden in die Stadt zum Stadtbummel gefahren bin und anschließend wieder zum Flughafen. Dort hat Franco bereits verzweifelt auf mich gewartet. Schließlich wurden alle eingefangen und in einem wilden Ritt mit dem eher alten Bus über die Landstraßen zum Zielort für den Start der Reit-Tour gebracht. Am nächsten Tag gab es die Einweisung und auf ging es durch die wunderschöne, wilde sizilianische Bergwelt. Die Tour sollte ca. 150km lang sein und mit Ankunft am Etna enden.

Der Tag begann gut, die Einweisung war kurz und prägnant. Die Pferde waren gesattelt mit Wanderreitsätteln und normaler Trense. Es ging gleich ins steilere Gelände und durch Täler und über sanfte, aber auch schroffe Bergrücken. Nach der Mittagspause sind wir durch grüne Wiesen, es war April und alles war noch grün, geritten und an teilweise einsamen Bauernhöfen vorbei an weidendem Vieh. Übernachtung nach 6 Stunden reiten in einem Landhotel. Nach ausgiebigem Frühstück haben wir die Pferde gesattelt und auf ging es  in die nächste Etappe.

Am späteren Nachmittag den zweiten Tag hatte ich leider einen schweren Reitunfall. Das Pferd des Reitführers dreht auf der Hinterhand 180Grad und ging durch. Alle Pferde folgten dem Beispiel, dabei streifte mich ein Mitreiter von hinten kommend aus dem Sattel. Zuerst glaubte ich, es sei halb so wild. Jedoch hat man im Spital festgestellt, dass einige Rippen gebr0chen waren. Somit war für mich die Tour bereits am zweiten Tag zu Ende. Schade.

Hinweis: Das Spital in Castelbuono war ein eher negatives Erlebnis. Frustriert hat mich, dass man mir im Krankenhaus das Fernglas, die Chaps, die Reitstiefel etc. entwendet hat. Glücklicherweise hatte ich noch meine Reisepapiere, das Mobile Phone und meine über 30 Jahre alte Uhr.

Wer mehr über die Tour wissen möchte, kann mich jederzeit kontaktieren.

Sattel: Wanderreit-Sattel.

Der Tour Veranstalter ist:
SICILY ON HORSEBACK
c.da Rapputi, 90010 Gratteri, Italia
Organisation & Kontakt: Franco Barbagallo
Tel. (Handy): + 39 340 688 35 96
Email: franco.barbagallo458@alice.it

Bilder:©️Kurt Jelinek

cof

Herbert Fischer (Reckenthal/Montabaur März 2017)

Besuch und Reiten bei der Wanderreit-Legende.

sdr

Da wir einige Zeit in Koblenz arbeiteten, war es naheliegend, Herbert Fischer  in Reckenthal/Montabaur zu besuchen und dort auszureiten. Wir waren einen Nachmittag vor Ort und haben mit Herbert Fischer und den Gästen ein Gläschen Moselwein getrunken. Moselwein ist nicht jedermanns Sache, aber was soll es. Da fragte ein Herr in der Runde den Herbert Fischer: Welche Rasse ist das Pferd, dass ich heute geritten habe? Herbert ganz trocken: ein Wallach. Der Gast: Hm, danke.

Zu einem späteren Zeitpunkt sind wir zum Fischerhof um mit einigen Leuten auszureiten. Die Gegend rund um Reckenthal/Montabaur ist hügelig und stark bewaldet. Es ging im Schritt, Trab und manchmal im Galopp die Waldwege entlang. Es war eine sehr abwechslungsreiche Strecke mit  Passagen direkt  durch den Mischwald. Es war schön.

Sattel: Wanderreitsattel

Fischerhof
56410 Reckenthal/Montabaur
Telefon 02602/18507
E-Mail:
fischerhof[at]gmx[dot]net

Reiten in Spanien Tarifa, (Dezember 2016, Januar 2017) ein toller Reitstall nahe dem Strand

Reiten bei Klaartje:
Hurricane Hipica
CN340, Km 78
11380 Tarifa
hipica@tarifahip.com
Tel. +34/956 689 092

25.12.2016

Flug nach Málaga, mit dem Mietauto, einem Fiat 500, welchen ich als „No Go“ beim Einsteigen bezeichnete, auf nach Tarifa. Abflug München war 13:40 Uhr und 17 Uhr die pünktliche Landung. Mietauto abfassen und ca. 90 Minuten mit dem Auto nach Tarifa km 78. 19:15 waren wir vor Ort. An der Rezeption konnte man uns für den kommenden Tag zum Thema Reiten keine Information geben.

Untergebracht waren wir im Hurricane Hotel, mit großem Schlafzimmer und gepflegtem Bad. Das Abendessen im Hotel war ausgezeichnet.

26.12.2016

Acht Uhr auf zum Frühstück. Ein tolles reichhaltiges Buffet. Was uns besonders gefallen hat war das reichhaltige Obstangebot, speziell für Leute, welche zum Frühstück nur Obst mögen. Vor und nach dem Frühstück auf zum Reitstall, welcher nur 60 Schritte vom Hotel entfernt liegt. Niemand anzutreffen, was nun? Nach dem dritten Versuch hat es geklappt. Und es stellte sich heraus, dass wir die Reitstallbesitzerin am Vorabend einfach nur um 15 Minuten verpasst hatten. Da wir das Große Sternrittprogramm mit fünf Reittagen gebucht hatten, haben wir uns auf heute nochmals frei und dann auf die nächsten fünf Tage verständigt und für den ersten Tag Treffpunkt 8 Uhr 30 am Stall erhalten. Da die erste Tour über Mittag ins Gelände gehen würde, hat man uns empfohlen, Mittagsbrotzeit/Tagesverpflegung für einen selbst und einige Leckerbissen wie Äpfel für die Pferde mitzunehmen.  (www.tarifahip.com)

Reittag 1: 27.12.2016

Ziel die Dünen von TARIFA

Um 8 Uhr 30 beim Stall zu sein, haben wir den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Dann ab zum Frühstück mit viel Obst und anschließender „Plünderung“ von Käse und Wurst für das Mittagessen. Scharfe Salami und Ziegenkäse. Für die Pferde haben wir je zwei Äpfel als „Belohnung“ eingepackt. Gut gerüstet waren wir pünktlich am Stall. Kurze Begrüßung, die Pferde waren bereits von der Weide geholt und in den Boxen. Wir waren vier deutschsprachige Reitgäste, Sahra aus Deutschland als Reitgehilfin und Klaartje, die Besitzerin und Reitführerin aus den Niederlanden, welche  hervorragendes Deutsch spricht. Nach kurzer Einführung in die Gepflogenheiten wurden uns die Pferde zugeteilt, vier Andalusier und zwei Araber/Andalusier in sehr guter optischer Verfassung.

Pferdepflege: keine Besonderheiten

·        Hufe auskratzen, die Pferde laufen barfuß

·        Pferde striegeln

Aufsatteln duften wir selbst. Die Sattelkammer ist super aufgeräumt und auch das Zaumzeug – Hackamore – in sehr gutem Zustand.

Nach dem Satteln mit Iberischen bzw. Westernsätteln und dem Aufzäumen wurden bei den Pferden die Vorderbeine gestreckt, um Falten durch den Sattelgurt zu vermeiden.

Reitmethode: Westernstil, einhändig oder beidhändig in allen Gangarten. (Impulsreiten)

Aufsteigen und raus aus dem Vorhof. Klaartje reitet vorne weg und Sahra macht das Schlusslicht, schließlich weiß noch niemand, ob wir „Reiter“ wirklich reiten können. Der Trip führt uns unter der Schnellstraße hindurch in die vom Meer abgewendete Seite. Gemütlich geht es im Schritt durch Gebüsch, Wiesen, felsige Passagen über kleine Bäche und offene Strecke ca. 5 km in Richtung Westen, dann geht es wiederum durch eine Unterführung. Wir haben einen tollen Sandstrand vor uns. Am Strand waren extrem viele Wind- und Kite-Surfer, was die Pferde in keiner Weise beunruhigte. Sie waren offenbar dieses Szenario gewöhnt. Nach  Schritt und Trab war es jetzt an der Zeit zu galoppieren. Ein tolles Erlebnis für mich, entlang des Meeres, ein tolles Pferd unterm Hintern mit einem absolut weichen Galopp. Toll, ein Pferd, das in allen Gangarten harmonische Bewegungsabläufe hat. Am Ende der Galoppstrecke ging es in die Sanddünen, wo uns die Pferde zuverlässig durch tiefen Sand die Dünen nach oben zum Picknick getragen haben. Nach einer ½ Stunde Pause mit Leckerli für Pferde und Reiter ging es zurück. Hier durften einige zum ersten Mal einen richtigen Sandsturm erleben, die Straße musste ständig mit großem Gerät freigehalten werden. Nach ca. vier Stunden in Schritt, Trab und kurzem Galopp waren wir wieder am Stall. Absatteln, Hufe kontrollieren und  reinigen und die Beine abspritzen. Das Pferd in die Box bringen. Dort gab es noch kräftiges Heu, eine Art Heu aus getrocknetem Getreide.

Morgen geht es in die Berge. Es war ein schöner Tag.

 

Reittag 2: 28.12.2016

Wir haben uns heute für 9:30 am Stall verabredet.  Pferde aufbereiten und bereits 10 Uhr waren wir unterwegs. Auf in die Berge, in die umliegenden Naturreservate. Im Schritt durch unberührte, wild wuchernde Natur. Entgegen der Ankündigung von Klaartje haben wir kaum Begegnung mit freilaufenden Pferden, Schweinen, Schafen, Ziegen und Eseln. Bis die Pferde leicht aufschreckten, da war er, der Gänsegeier mit mächtigen Schwingen hob er ab aus einem Baum, kaum 10 Meter entfernt. Schade, dass wir nur einen Geier so hautnah erleben durften. Bei der Kirche Modana de la Luz haben wir Rast gemacht. Nach einer halben Stunde ging es zurück. Einfach schön. Da es die Wochen zuvor geregnet hatte, präsentierte sich die Landschaft in saftigem Grün und mit wasserführenden Bachläufen. Zurück durch Weiden mit mächtigen Rindern mit viel Jungvieh, „naja der Stier von Barcelona“, auch wenn wir in Andalusien waren, war beeindruckend präsent.

Zuhause angekommen hat sich Thomas, der seines Zeichens Marketingleiter eines Konzerns ist, als ausgebildeter Hufpfleger (http://www.hufmueller.com) geoutet und zwei Pferden eine rundum Pediküre – die Pferde laufen barfuß – verpasst. Ich durfte helfen.

Reittag 3: 29.12.2016

Bei Sonnenschein und Sturmböen bis 60km/h sind wir gestartet. Es geht zum Strand. Auf dem Weg dorthin wächst saftiges Grün, sodass wir bereits diese Passagen getrabt sind, damit sich die Pferde nicht im saftigen Gras „festbeißen“. Wir ritten entgegen der aufgehenden Sonne im Sandsturm am Strand und im seichten Meerwasser. Am Meer entlang im Sand macht das Laufen den Pferden trotz kräftiger Windböen und Anstrengung riesigen Spaß. Man glaubt es kaum, dass ein Sandstrand mit einer Breite von 100 bis 250 Meter so viele unterschiedliche Bodengegebenheiten bietet, von Wasserwaten, tiefen Sand durchqueren, harte Sandpassagen und dann dem Wind trotzen. Mittags hat sich Thomas die Hufe von mehreren Pferden vorgenommen, diese inspiziert und die Kleinigkeiten korrigiert. Viel Arbeit steckte er in den Hengst von Klaartje, er korrigierte die Stellung der Hinterhufe und entfernte beginnende Huffäule. Wie auch bei uns ist es schwer, gute oder sehr gute Hufschmiede zu bekommen, sodass Klaartje über die Expertise von Thomas sehr froh war. Am Nachmittag hatten wir zur großen Freude aller noch einmal den Strand im Programm, dieses Mal ohne Sturm.

Reittag 4: 3.12.2016

9:30 Start. Auf geht es ins Hinterland zu den Korkeichenwäldern. Der Weg dorthin führt uns vorbei an halbwilden  Rotten von iberischen Schweinen, freilaufenden Pferden, Eseln von Groß- bis Gattung Zwergesel. Dass der Weg uns durch Kuhherden führt ist selbstverständlich, und wer die Augen in die Lüfte richtet, kann Falken und Bussarde sehen. Neben den zahlreichen Kuhreihern sind auch Silberreiher und ein einzelner Adebar zu entdecken. Dass Korkeichen 30 Jahre benötigen, damit die Korkrinde nachwächst, haben wir auch erst hier gelernt. Was das Kulinarische angeht haben wir heute echten iberischen Schinken gegessen, ein Traum. Angeblich ernähren sich diese freilaufenden iberischen Schweine nur von Eicheln und deshalb ist deren Schinken so einzigartig geschmackvoll. Restaurantempfehlung: Tarifa „La Casona“.

 

Reittag 5: 31.12.2016

Letzter Tag, neue Uhrzeit. 10 Uhr 30 am Stall, 11 Uhr auf zum Strand. Trotz stürmischen Windes hatten wir einige tolle Galoppaden. Danach nochmals ins und durch das Hinterland zu einer typischen iberischen Gaststätte. Nachdem wir unsere Pferde versorgt und unsere Plätze unter dem Vordach eingenommen hatten, kamen zwei Spanier auf deren Andalusiern zur „Schaustellung“ vor das Restaurant. Nicht alle unserer Gruppe waren von der Anwendung der Saretta begeistert. Nach Salat, Muscheln und Fisch ging es zurück zum Stall. Wieder vorbei an Kühen und Pferden im Galopp und Trab konnten wir die üppige Naturlandschaft bewundern. Ein einzelner Weißstorch stand an einem kleinen Weiher an der Strecke, wiederum jede Menge Kuhreiher und auch einige Silberreiher.

Was ist mein Fazit: Es waren wunderschöne fünf Reittage mit angenehmen Mitreitern. Ein kleiner Wermutstropfen, der Wind, der den gut ausgebildeten Pferden nichts anhaben konnte, nur mir, denn ich musste ständig meinen Hut festhalten.

Silvester im Hurricane Hotel Tarifa km78 in Spanien

Das Hotel ist am Meer gelegen und hat, man glaubt es kaum, nur zwei Sterne. Festlich gedeckte Tische wie im 5-Sterne-Hotel, das Festtagsmenü zu erstaunlich günstigen Preisen. Klar haben wir gebucht, ansonsten wäre das Feiern im Hotel oder der Umgebung unmöglich gewesen. Das Essen war toll, der Wein hervorragend. Zwischenzeitlich wurden Päckchen mit „Klamauk“ verteilt: Nase, Brille, Hütchen, Konfetti und Tuten/Tröten und die Menschen haben sich maskiert, der Sekt wurde bereitgestellt. Zusätzlich wurden für jeden Gast Päckchen mit zwölf Weintrauben bereitgestellt. Interessant wurde es, als ein Hotelangestellter mit einer riesigen Paella Pfanne und einem Nudelholz auf einen Stuhl stieg. Zwölf Sekunden vor Mitternacht wurde jede Sekunde ein „Gongschlag“ ausgeführt und jeder im Saal, wie in Spanien üblich, steckte sich eine Weinbeere in den Mund. Pro Gong eine. Zum Schlag Mitternacht schluckte man die zwölf Weinbeeren hinunter und formulierte in Gedanken seinen Jahreswunsch.  Man prostete sich zu und wünschte sich gegenseitig das Allerbeste fürs neue Jahr. Einfach ein gelungenes Fest. Was wir Mitteleuropäer ggf. vermissen ist das Feuerwerk, also das Abschießen von Feuerwerkskörpern und Knallkörpern. Nun ja, auf letzteres kann ich persönlich verzichten, schon der Tiere wegen.

Ein friedliches Neues Jahr 2017  wünscht Euch allen Kurt Jelinek. (http://www.iys.at)

In den nächsten Blog-Ausgaben werde ich Euch von unserem Weg zum Wanderreiten und über die  Erlebnisse auf 12 weiteren Wanderritten aus dem Jahr 2015 bis Ende 2016 berichten.

Sattel: Westernreitsattel, sowie Andalusischer Reitsattel

Reiten in Tarifa, ein schönes Erlebnis

25.12.2016

cof

Flug nach Málaga, mit dem Mietauto, einem Fiat 500, welchen ich als „No Go“ beim Einsteigen bezeichnete, auf nach Tarifa. Abflug München war 13:40 Uhr und 17 Uhr dir pünktliche Landung. Mietauto abfassen und ca. 90 Minuten mit dem Auto nach Tarifa km 78. 19:15 waren wir vor Ort. An der Rezeption konnte man uns für den kommenden Tag zum Thema Reiten keine Information geben.

Untergebracht waren wir im Hurricane Hotel, mit großem Schlafzimmer und gepflegtem Bad. Das Abendessen im Hotel war ausgezeichnet.

 26.12.2016

Acht Uhr auf zum Frühstück. Ein tolles reichhaltiges Buffet. Was uns besonders gefallen hat war das reichhaltige Obstangebot, speziell für Leute, welche zum Frühstück nur Obst mögen. Vor und nach dem Frühstück auf zum Reitstall, welcher nur 60 Schritte vom Hotel entfernt liegt. Niemand anzutreffen, was nun? Nach dem dritten Versuch hat es geklappt. Und es stellte sich heraus, dass wir die Reitstallbesitzerin am Vorabend einfach nur um 15 Minuten verpasst hatten. Da wir das Große Sternrittprogramm mit fünf Reittagen gebucht hatten, haben wir uns auf heute nochmals frei und dann auf die nächsten fünf Tage verständigt und für den ersten Tag Treffpunkt 8 Uhr 30 am Stall erhalten. Da die erste Tour über Mittag ins Gelände gehen würde, hat man uns empfohlen, Mittagsbrotzeit/Tagesverpflegung für einen selbst und einige Leckerbissen wie Äpfel für die Pferde mitzunehmen.

 

Reittag 1: 27.12.2016

Ziel die Dünen von TARIFA

Um 8 Uhr 30 beim Stall zu sein, haben wir den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Dann ab zum Frühstück mit viel Obst und anschließender „Plünderung“ von Käse und Wurst für das Mittagessen. Scharfe Salami und Ziegenkäse. Für die Pferde haben wir je zwei Äpfel als „Belohnung“ eingepackt. Gut gerüstet waren wir pünktlich am Stall. Kurze Begrüßung, die Pferde waren bereits von der Weide geholt und in den Boxen. Wir waren vier deutschsprachige Reitgäste, Sahra aus Deutschland als Reitgehilfin und Klaantje, die Besitzerin und Reitführerin aus den Niederlanden, welche  hervorragendes Deutsch spricht. Nach kurzer Einführung in die Gepflogenheiten wurden uns die Pferde zugeteilt, vier Andalusier und zwei Araber/Andalusier in sehr guter optischer Verfassung.

Pferdepflege: keine Besonderheiten

·        Hufe auskratzen, die Pferde laufen barfuß

·        Pferde striegeln

Aufsatteln duften wir selbst. Die Sattelkammer ist super aufgeräumt und auch das Zaumzeug – Hackamore – in sehr gutem Zustand.

Nach dem Satteln mit Iberischen bzw. Westernsätteln und dem Aufzäumen wurden bei den Pferden die Vorderbeine gestreckt, um Falten durch den Sattelgurt zu vermeiden.

Reitmethode: Westernstil, einhändig oder beidhändig in allen Gangarten. (Impulsreiten)

Aufsteigen und raus aus dem Vorhof. Klaantje reitet vorne weg und Sara macht das Schlusslicht, schließlich weiß noch niemand, ob wir „Reiter“ wirklich reiten können. Der Trip führt uns unter der Schnellstraße hindurch in die vom Meer abgewendete Seite. Gemütlich geht es im Schritt durch Gebüsch, Wiesen, felsige Passagen über kleine Bäche und offene Strecke ca. 5 km in Richtung Westen, dann geht es wiederum durch eine Unterführung. Wir haben einen tollen Sandstrand vor uns. Am Strand waren extrem viele Wind- und Kite-Surfer, was die Pferde in keiner Weise beunruhigte. Sie waren offenbar dieses Szenario gewöhnt. Nach  Schritt und Trab war es jetzt an der Zeit zu galoppieren. Ein tolles Erlebnis für mich, entlang des Meeres, ein tolles Pferd unterm Hintern mit einem absolut weichen Galopp. Toll, ein Pferd, das in allen Gangarten harmonische Bewegungsabläufe hat. Am Ende der Galoppstrecke ging es in die Sanddünen, wo uns die Pferde zuverlässig durch tiefen Sand die Dünen nach oben zum Picknick getragen haben. Nach einer ½ Stunde Pause mit Leckerli für Pferde und Reiter ging es zurück. Hier durften einige zum ersten Mal einen richtigen Sandsturm erleben, die Straße musste ständig mit großem Gerät freigehalten werden. Nach ca. vier Stunden in Schritt, Trab und kurzem Galopp waren wir wieder am Stall. Absatteln, Hufe kontrollieren und  reinigen und die Beine abspritzen. Das Pferd in die Box bringen. Dort gab es noch kräftiges Heu, eine Art Heu aus getrocknetem Getreide.

Morgen geht es in die Berge. Es war ein schöner Tag.

 

Reittag 2: 28.12.2016

Wir haben uns heute für 9:30 am Stall verabredet.  Pferde aufbereiten und bereits 10 Uhr waren wir unterwegs. Auf in die Berge, in die umliegenden Naturreservate. Im Schritt durch unberührte, wild wuchernde Natur. Entgegen der Ankündigung von Klaantje haben wir kaum Begegnung mit freilaufenden Pferden, Schweinen, Schafen, Ziegen und Eseln. Bis die Pferde leicht aufschreckten, da war er, der Gänsegeier mit mächtigen Schwingen hob er ab aus einem Baum, kaum 10 Meter entfernt. Schade, dass wir nur einen Geier so hautnah erleben durften. Bei der Kirche Modana de la Luz haben wir Rast gemacht. Nach einer halben Stunde ging es zurück. Einfach schön. Da es die Wochen zuvor geregnet hatte, präsentierte sich die Landschaft in saftigem Grün und mit wasserführenden Bachläufen. Zurück durch Weiden mit mächtigen Rindern mit viel Jungvieh, „naja der Stier von Barcelona“, auch wenn wir in Andalusien waren, war beeindruckend präsent.

Zuhause angekommen hat sich Thomas, der seines Zeichens Marketingleiter eines Konzerns ist, als ausgebildeter Hufpfleger geoutet und zwei Pferden eine rundum Pediküre – die Pferde laufen barfuß – verpasst. Ich durfte helfen.

 

Reittag 3: 29.12.2016

Bei Sonnenschein und Sturmböen bis 60km/h sind wir gestartet. Es geht zum Strand. Auf dem Weg dorthin wächst saftiges Grün, sodass wir bereits diese Passagen getrabt sind, damit sich die Pferde nicht im saftigen Gras „festbeißen“. Wir ritten entgegen der aufgehenden Sonne im Sandsturm am Strand und im seichten Meerwasser. Am Meer entlang im Sand macht das Laufen den Pferden trotz kräftiger Windböen und Anstrengung riesigen Spaß. Man glaubt es kaum, dass ein Sandstrand mit einer Breite von 100 bis 250 Meter so viele unterschiedliche Bodengegebenheiten bietet, von Wasserwaten, tiefen Sand durchqueren, harte Sandpassagen und dann dem Wind trotzen. Mittags hat sich Thomas die Hufe von mehreren Pferden vorgenommen, diese inspiziert und die Kleinigkeiten korrigiert. Viel Arbeit steckte er in den Hengst von Klaantje, er korrigierte die Stellung der Hinterhufe und entfernte beginnende Huffäule. Wie auch bei uns ist es schwer, gute oder sehr gute Hufschmiede zu bekommen, sodass Klaantje über die Expertise von Thomas sehr froh war. Am Nachmittag hatten wir zur großen Freude aller noch einmal den Strand im Programm, dieses Mal ohne Sturm.

 

Reittag 4: 3.12.2016

9:30 Start. Auf geht es ins Hinterland zu den Korkeichenwäldern. Der Weg dorthin führt uns vorbei an halbwilden  Rotten von iberischen Schweinen, freilaufenden Pferden, Eseln von Groß- bis Gattung Zwergesel. Dass der Weg uns durch Kuhherden führt ist selbstverständlich, und wer die Augen in die Lüfte richtet, kann Falken und Bussarde sehen. Neben den zahlreichen Kuhreihern sind auch Silberreiher und ein einzelner Adebar zu entdecken. Dass Korkeichen 30 Jahre benötigen, damit die Korkrinde nachwächst, haben wir auch erst hier gelernt. Was das Kulinarische angeht haben wir heute echten iberischen Schinken gegessen, ein Traum. Angeblich ernähren sich diese freilaufenden iberischen Schweine nur von Eicheln und deshalb ist deren Schinken so einzigartig geschmackvoll. Restaurantempfehlung: Tarifa „La Casona“.

 

Reittag 5: 31.12.2016

Letzter Tag, neue Uhrzeit. 10 Uhr 30 am Stall, 11 Uhr auf zum Strand. Trotz stürmischen Windes hatten wir einige tolle Galoppaden. Danach nochmals ins und durch das Hinterland zu einer typischen iberischen Gaststätte. Nachdem wir unsere Pferde versorgt und unsere Plätze unter dem Vordach eingenommen hatten, kamen zwei Spanier auf deren Andalusiern zur „Schaustellung“ vor das Restaurant. Nicht alle unserer Gruppe waren von der Anwendung der Karrette begeistert. Nach Salat, Muscheln und Fisch ging es zurück zum Stall. Wieder vorbei an Kühen und Pferden im Galopp und Trab konnten wir die üppige Naturlandschaft bewundern. Ein einzelner Weißstorch stand an einem kleinen Weiher an der Strecke, wiederum jede Menge Kuhreiher und auch einige Silberreiher.

Was ist mein Fazit: Es waren wunderschöne fünf Reittage mit angenehmen Mitreitern. Ein kleiner Wermutstropfen, der Wind, der den gut ausgebildeten Pferden nichts anhaben konnte, nur mir, denn ich musste ständig meinen Hut festhalten.

 

Silvester im Hurricane Hotel Tarifa km78 in Spanien

Das Hotel ist am Meer gelegen und hat, man glaubt es kaum, nur zwei Sterne. Festlich gedeckte Tische wie im 5-Sterne-Hotel, das Festtagsmenü zu erstaunlich günstigen Preisen. Klar haben wir gebucht, ansonsten wäre das Feiern im Hotel oder der Umgebung unmöglich gewesen. Das Essen war toll, der Wein hervorragend. Zwischenzeitlich wurden Päckchen mit „Klamauk“ verteilt: Nase, Brille, Hütchen, Konfetti und Tuten/Tröten und die Menschen haben sich maskiert, der Sekt wurde bereitgestellt. Zusätzlich wurden für jeden Gast Päckchen mit zwölf Weintrauben bereitgestellt. Interessant wurde es, als ein Hotelangestellter mit einer riesigen Paella Pfanne und einem Nudelholz auf einen Stuhl stieg. Zwölf Sekunden vor Mitternacht wurde jede Sekunde ein „Gongschlag“ ausgeführt und jeder im Saal, wie in Spanien üblich, steckte sich eine Weinbeere in den Mund. Pro Gong eine. Zum Schlag Mitternacht schluckte man die zwölf Weinbeeren hinunter und formulierte in Gedanken seinen Jahreswunsch.  Man prostete sich zu und wünschte sich gegenseitig das Allerbeste fürs neue Jahr. Einfach ein gelungenes Fest. Was wir Mitteleuropäer ggf. vermissen ist das Feuerwerk, also das Abschießen von Feuerwerkskörpern und Knallkörpern. Nun ja, auf letzteres kann ich persönlich verzichten, schon der Tiere wegen.

Ein friedliches Neues Jahr 2017  wünscht Euch allen Kurt Jelinek.

 

In den nächsten Blog-Ausgaben werde ich Euch von unserem Weg zum Wanderreiten und über die  Erlebnisse auf 12 weiteren Wanderritten aus dem Jahr 2015 bis Ende 2016 berichten.

 

Il Cornacchino, Wiederholungstäter (2015& 2016)

Im Jahr 2015 waren wir im Oktober in Il  Cornacchino in der Toskana zum Reiten. Es hat uns so gut gefallen, sodass wir im Jahr 2016 die dreitägige Trecking-Tour gebucht haben für Oktober. Ein tolles Erlebnis. Städte der Etrusker, Höhlen, versteckte schmale Wege. Einfach schön.

Und die Pferde, ruhig ausgeglichen sowie reitfreudig. Es war eine der schönsten Touren, welche wir gemacht haben. Die Auswahl der Übernachtungen von einfach bis gehoben, die Sehenswürdigkeiten sehenswert und die Reitführerin eine gelungene Mischung Italien und Amerika. Nicht zu vergessen, das gesamt Paket aus Reitführerin und Teilnehmern. Wir hatten viel zu lachen, Glück mit dem Wetter und viel Spaß bei gutem Wein.

Hinweis: im ersten Jahr haben wir nur Sternritte mitgemacht, war ebenfalls sehr schön. Und die Küche….. Jeden Tag vom Feinsten.

Sattel: Westernreitsattel

Cornacchino società agricola a.r.l. „Viaggi e Vacanze a Cavallo“

loc. Cornacchino, 58034 Castell’Azzara, (GR) Italy
Tel.: +39 0564 951 582
Fax.: +39 0564 951 655
E-Mail: info@cornacchino.it

Fahring in Bayern (September 2016)

Hallo Freunde,

bei der Suche nach Höfen, welche Wanderreiten anbieten, bin ich auf den Wanderreitbetrieb in Baierbach gestoßen. Von München ganz gut zu erreichen, habe ich mich angemeldet. Wir hatten Glück mit dem Wetter. In einer kleinen Gruppe, bestehend aus fünf Reitern, ging es nach dem extrem aufwändigen Pferdereinigungsverfahren, jeder Stall hat andere Eigenheiten, über freie  Feldwege, durch kleine Wälder, in einer sanften leicht hügeligen Landschaft. Die Pferde haben gut gearbeitet, meines hatte ein wenig Probleme beim anstrengenden Galoppieren den Hügel hinauf, könnte sein, dass ich zu schwer war. Es war ein gelungener Nachmittag. Was mir immer wieder Sitzprobleme bereitet sind Wanderreitsättel.

Sattel: Wanderreitsattel

Reiten und Relaxen.de
Véronique und Ulrich Wessel
Wanderreitbetrieb, Inh.: U.Wessel
Fahring 1, 84171 Baierbach
T.: 0178 188 58 15
Emailadresse