Der Jahreswechsel naht! 11.12.2019 bis 23.12.2019

Es gibt schon schöne Sachen zu kaufen in Salzburg.

 

Einige Stunden später war die weiße Pracht weg.

 

 

 

 

 

 

Hallo zusammen,

vor einigen Tagen war ich in Salzburg, bin in die Innenstadt gegangen, habe den Weihnachtsmarkt besucht und mich mit Kutschern unterhalten. Thema, Hufbeschlag. Alle Kutschpferde in Salzburg sind mit Eisen beschlagen. Kein Kutscher verwendet Kunststoffbeschläge, laut Aussage eines Angesprochenen. Als  Grund dafür wurde genannt die kurze Lebensdauer und vor allem das Fehlen eines Hufschmieds, welcher sich hervorragend mit den neuen Kunststoffbeschlägen, den DUPLOS, auskennt. Ein Argument ist in Salzburg jedoch nicht von der Hand zu weisen, es ist der Winter, wo den Pferden „Speiks“ / Stollen in die Eisen geschraubt werden, damit diese bei Schnee und Eis die Steigungen besser meistern. Zwischenzeitlich hat es auch am Standort meiner Pferde geschneit und Keks und Krümel genießen die weiße Pracht, welche bereits nach Stunden wieder Geschichte war.

In den letzten Tagen haben wir die Pferde nach der Methode unseres Pferdeflüsterer trainiert. Das ist spannend und interessant wie die Beiden reagieren. Es ist unheimlich zu sehen wie man seine persönliche Gelassenheit auf die Tiere übertragen kann. Keks, der wie ein Zappelphilipp kaum ruhig stehen kann, kann auf einmal am Führstrick gelassen warten. Auch beim Reiten beherrscht er nun den langsamen Schritt und Trab.

Wenn wir ausreiten sind Keks und Krümel schon sehr gelassen. Wir nehmen immer unterschiedliche Wege vom Hof um sicher zu gehen, dass alle Wege problemlos von den Pferden akzeptiert werden.  Um ins Umland zu kommen, müssen wir eine viel befahrene Strasse überqueren. Das bedeutete absteigen. Beim letzten Ausritt bin ich alle Wege mit Keks am Führstrick gelaufen. Meine Partnerin ist mit Krümel dann in der Heide geritten und ich war begeistert wie gut das bereits funktioniert. Warum bin ich gelaufen? Da ich laut meinen Freunden „blüschig“ bin, benötige ich aktuell immer noch eine Aufsteighilfe. Keks findet das Aufsitzen nicht lustig. Er versucht sich ständig zu drücken. So nach dem Motto warum soll ich dich gewichtigen Menschen tragen . Lauf doch selbst.

Liebe Grüße

Kurt

Hallo, wollt ihr den Beruf des Hufschmieds erlernen? So geh’s.

Einführungslehrgang für angehende Hufschmiede / Hufschmiedinnen

Im Zuge des neuen Hufbeschlaggesetzes ist die Ausbildung der Hufschmiede neu geregelt.

Bilder aus der WWW-Seite von Rickus.

 

Ziel dieses Gesetzes ist es unter anderem, seine solide und vor allem auch spezifische Ausbildung für die in der Praxis tätigen Hufschmiede zu vermitteln.

Die Ausbildung beginnt mit einem 4-wöchigen Einführungslehrgang. Diese starten monatlich.

Während dieses Lehrganges werden notwendige Grundlagen für die Aufnahme einer praktischen Tätigkeit in der Huf- und Klauenbearbeitung erarbeitet. Neben theoretischem Unterricht wird auch praktisch gearbeitet.

Die Dauer des Lehrganges beträgt 4 Wochen mit mindestens 160 Stunden Lehrgangszeit. Gegebenenfalls kann der Einführungslehrgang nach Absprache gesplittet werden in 2×2 Wochen.

Der Einführungslehrgang soll vor der Aufnahme einer praktischen Tätigkeit, vor allem vor dem Praktikum absolviert worden sein.

Während der 2 folgenden Jahre wird im Praktikum, einer praktischen Zeit bei einem staatlich anerkannten Hufschmied das Notwendige für die tägliche Arbeit vermittelt. Anschließend folgt ein 4-monatiger Intensivkurs in einer Hufbeschlagsschule, in der das Erlernte sowohl praktisch als auch theoretisch gefestigt und vertieft wird.

Mit der Abschlussprüfung werden die Fähigkeiten in Theorie und Praxis in einer 2tägigen Prüfung bescheinigt.

Hier ist eine Adresse wo man Hufschmied lernen kann. Für mich persönlich ist es einige Jahre zu spät.

Markus Rickus
Hufschmied in Beltheim, Rheinland-Pfalz
Schmiedeweg 8, 56290 Beltheim
Telefon: 0171 7538303

Welcher Beschlag ist der Beste? 25.06.2019

Nur noch zwei Tage, dann geht es weiter. Termin ist 27.06.2019, dann bekommen die Hotties Eisen Anstelle von Kunstoff-Beschlägen. War nun die Entscheidung für  Kunststoff-Beschläge die falsche Wahl? Ja und Nein, Die Kunststoff-Beschläge sind sicherlich gut, jedoch muss man die Streckenbeschaffenheit betrachten. Speziell in Thüringen ging es auf vielen Forststraßen mit extrem rauen Schotterwegen ständig bergauf und bergab.

Vorderhand Krümel
Vorderhand Krümel

 

 

 

 

 

 

 

Täglich ca. 450 Meter hinauf und wieder hinunter. Gerade das runter gehen, teilweise rutschen haben speziell die Kunststoff-Beschläge extrem beansprucht. Die Beschläge an der Hinterhand sind relativ gut.

Hinterhand Krümel

Man könnte jetzt auch behaupten ich reite falsch, denn die Abnützung sollte gleich sein. Was weiß ich nun? Für Bodenbeschaffenheiten wie in Thüringen und Nordhessen sind Eisen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die bessere Wahl. Um wie viele Etappen die länger gehalten hätten kann ich nicht sagen. Eine Möglichkeit wäre auch die Pferde vorne mit Eisen und Hinten mit Kunststoff-Beschlägen zu reiten. Fest steht, beide bekommen nun Eisen. Wie lange diese halten werden kann ich nicht sagen, ihr werdet es lesen.

VG

Kurt

Ulrichstein-Bobenhausen nach Lich 8.6.2018

Frühstück bei den Wagners. Es schmeckt und wir unterhalten und über Gott und die Welt. Draußen bläst uns ein saukalter Westwind um die Ohren. Bereits beim Vorbereiten wird mir trotz Bewegung kalt. Nach ca. einer Stunde bin ich bereit zum Aufbruch. Dieses Mal ganz ohne Navi, nur anhand Wegbeschreibungen und das geht.

Eichwiesenhof

Die ersten zwei Kilometer zu fuß. Keks trägt das Gepäck, Krümel trägt mich. Welche eine Freude, Krümel ist sehr gut drauf und schreitet zügig aus.  So kommen wir sehr gut voran. Es geht an Getreidefeldern vorbei durch Waldstücke. Der Wind bläst unangenehm aus Nord-Westen. Links von mir sehe ich einen Rotmilan, welcher mit den Lüften spielt und ich schaue fasziniert zu, mit welch einer Leichtigkeit er im Wind tanzt. Auf der Strecke passierte ich kleine Ortschaften mit einer Häuseransammlung von zwanzig oder dreißig Gebäuden. In Laubach fragte ich nach dem Weg. Oh je, viele Einheimische, so stellt es sich dar, kennen nur die Fahrstraßen. Wege durch den Wald oder Himmelsrichtungen Fehlanzeige. In Laubach treffe ich auf eine Reiterin, welche weiß wie man nach Lich kommt. Daher der Nase nach durch den Wald. Dort hatte ich einen Schreckmoment. Wir wollen einen umgestürzten Baum umgehen. Das ging beinahe ins Auge. Krümel reagierte nicht auf die Zügelhilfe, Keks blieb stehen und so zog Krümel nach Vorne durch die tiefhängenden Äste und Keks blockierte indem er stehen blieb. Auweia, es zog mich beinahe aus dem Sattel, dank meines Hutes mit integriertem Kopfschutz habe ich keine Schrammen und Blessuren abbekommen von den tiefen Ästen dur h die mich Krümel schleifte, welch ein Glück. Nach diesem Zwischenfall ging es zügig weiter.

Leichter Goldgelb Schimmer
Wanderreitgruppe, geführt
Rast, an dieser Stelle wurden wir überholt

Je näher ich Lich kam umso flacher wurde das Land.

 

 

 

 

 

Pfahl mit Storchennest

Storchennester auf großen Pfählen in Abständen von geschätzt 300 Metern, mit Jungvögel. Zu einem späteren Zeitpunkt sah ich ca. 25 Störche vereint auf einem Feld Nahrung suchen. Es geht weiter, Schafherden grasen in 300 Metern Entfernung auf der gegenüberliegenden Bachseite, Rotmilane, Bussarde ziehen ihre Kreise und die Getreidefelder färben sich allmählich goldgelb. Ich mache Rast, da überholt mich eine Gruppe Wanderreiter. Weiter geht es auf nach Lich. Nur noch 10 Kilometer. Ich gehe wieder einige Kilometer um meinen Gehapparat wieder in Schwung zu bringen und habe das Gefühl, Keks hängt nicht mehr am Führstrick und so ist es. Keks geht neben Krümel als ob er am Führstrick hinge. Na, was ist das? Der Führstrick muss am Haken gerissen sein ohne dass ich es merkte. Reservestrick aus der Satteltasche und weiter geht’s. Bis zur Adresse, wo ich die Pferde lasse sind es unterhalb von Lich noch 4 Kilometer. In Lich selbst erlebe ich eine Überraschung, Krümel geht freiwillig über die Gleise am Bahnübergang und später noch dazu über diese ach so gefährlichen Gitter, welche immer wieder in der Straße eingelassen sind. Ich freue mich aufs Ankommen.

 

Sicht auf Reitplatz. Hof von Walter und Erika Müller

Am Hof von Walter und Erika Müller Außenliegend 11 in 35423 Lich werde ich gut empfangen. Habe zwei Boxen für meine Hotties und werde im Reiterstübchen sauf Bierbänken chlafen. Absatteln, Pferdeversorgen. Was sonst?

Hof von Walter und Erika Müller Außenliegend 11 in 35423 Lich Tel. 0049 64041715

VG Kurt

Vorbereitung auf die große Tour mit Keks und Krümel (15.04.2019 bis 25.04.2019)

Ausritt mit Freunden.Die wunderbaren Osterfeiertage mit den warmen Temperaturen waren eine sehr gute Gelegenheit die beiden Hotties wiederum zu testen. Wir sind im Viereck geritten, waren dreimal draußen im Feld und haben am Osterwochenende ca. 35 km zurückgelegt.                                            

Klar, beide haben geschwitzt, ich gestehe, ich auch. Es hatte ca. 27 Grad im Schatten und kaum einen Luftzug. Neben den Einzelausritten bin ich mit Krümel die Stalltour mit den Leuten vom Stall über 16km mit geritten. Dabei geht es darum, dass die Reitschüler mit den Schulpferden ins Gelände kommen und die Schüler sicher werden im Umgang mit den Tieren. Für Krümel, Keks blieb zuhause, war es ein interessantes Erlebnis in einer Gruppe mit Stuten, Hengsten und Wallachen zu gehen.

Er hat sich sehr gut verhalten, jedoch sind einzelne Stuten ein wenig hysterisch, wenn man denen zu nahekommt. Zusätzlich hat sich herausgestellt, dass Krümel mit den Bummeln im Schritt nicht einverstanden ist. Krümel möchte ausschreiten, gehen und legt dabei eine Geschwindigkeit vor, welche den Pferden in der Gruppe sichtlich zu schnell war. Um aufzuschließen musste die Gruppe antraben. Klar habe ich versucht Krümel in der Gruppe zu halten, was nicht immer funktionierte und er dann mit dem rechten Vorderhuf sichtlich genervt zum Stampfen begann solange bis ich Krümel wiederum sein Tempo gehen ließ. Nach diesem Ritt waren wir, Krümel und „einer meiner“ etwas klüger. Schön war, dass Krümel die anderen Pferde toleriert hat. Er war entspannt und verträglich unterwegs. Nach diesem Ausritt war ich erleichtert, dann Krümel hat sich in allen Lagen als großartiges, verträgliches Pferd erwiesen. Um die Hotties auf die lange Tour vorzubereiten, gehen wir täglich, wenn ich vor Ort bin ca. 15 Minuten auf die Weide und lassen sie Gras fressen. Wir gewöhnen sie langsam an Gras, das erleichtert die Ernährung auf der Tour.

Wie man sieht ist das Gras heiß begehrt, man bringt Beide kaum von den einzelnen Grasbüscheln neben der Koppel weg, wie ist das erst auf der Weide? 

VG Kurt

Keks und Krümel im Belastungstest, zuerst 18km und tags darauf 9km (28.03.2019 – 31.03.2019)

Frage? Sind Keks und Krümel denn bereit eine Distanz von ca. 24 km pro Tag oder mehr zu laufen?

Ja, lautet die Antwort. Auch wenn Keks und Krümel nicht täglich trainiert werden sind die Beiden in top Zustand. Klar nach ca. 18 km waren die Pferde leicht verschwitzt, jedoch konditionell noch in der Lage weitere Kilometer zu gehen. Problematischer war da schon mein Allerwertester. Am Tag zwei sind wir zum Mittagessen geritten, haben bereits zum zweiten Mal die Fähre benutzt und den Weg über den Fluss toll geschafft. Beide leicht nervös, diese ungewöhnlichen Geräusche und Bewegungen, jedoch handhabbar.


Einige Tage zuvor war ich auf der Insel Mallorca bei Freunden. An einem der Tage haben wir einen 24 km Ritt unternommen mit ca. 2 km Galopp am Sandstrand. Wie immer habe ich Valiente geritten. Valiente geht gerne unter mir, jedoch die letzten 2 km hat er starke konditionelle Schwächen gezeigt. Laut Nathalie war er lange nicht am Strand bzw. wurde geritten, was seiner Fitness geschadet hat. Gut ich habe Valiente mit vielen Verschnaufpausen bis 400 Meter von zuhause geritten, dann bin ich runter und habe den armen Kerl nach Hause geführt.

Hier noch eine nette Story von Nathalie: Eine Woche zu vor hatte Nathalie einen Ausritt mit einer kleinen Gruppe. Eines ihrer Pferde, Korks, war mit von der Partie. Zuhause angekommen war Korks ruhig hat sich umgehend hingelegt und zeigte Anzeichen von Schwäche. Der gerufene Tierarzt konnte keine Krankheits-Symptome feststellen. Was war passiert? Korks hat beim Ausritt über den Zaun geguckt und Pflanzen gefressen, aber welche? Er hat Hanfknospen gefressen und war schlichtweg high für ca. 3 Tage. 🙂 Ja, sowas passiert.

Zurück nach Deutschland. An den kommenden Wochenenden werden wir die Pferde gut auf die große Aufgabe vorbereiten. Täglich 20 km und mehr an drei aufeinander folgenden Tagen. Zugabe von Spezialfutter zum Muskelaufbau. Zusätzlich sollten wir die Tiere an ungewöhnliche Geräusche gewöhnen, ob das gelingt weiß ich nicht.

Ein Themenbereich ist Probepacken und am Sattel befestigen, sowie das Baumzelt testen. Daher, bis zum nächsten mal.

VG

Kurt

 

Keks und Krümel im Schlepptau für 18km (14.01.2019 – 27.01.2019)

Zwei beste Freunde.
Krümel, aufgesattelt
Keks mit Wanderreit-Halfter

Es ist nicht so, dass wir mit Keks und Krümel im Schlepptau nur durch die Heide und Wälder pirschen, jedoch war in den letzten Tagen das Wetter so unbeständig, Eis, Regen, Tauwetter, dass an Reiten mit den unbeschlagenen Tieren nicht zu denken war. Der tiefgefrorene Boden trügerisch und gefährlich. Sogar beim Spazierengehen sind die Tiere im Wald auf leicht abschüssigen Flächen ausgerutscht, was aber ohne Reiter kein Problem darstellte.

In der Zeit vom 14.01.2019 an war ein beinahe tägliches Trainingsprogramm Kommando: „gib Huf“, daher den entsprechenden Huf freiwillig heben oder bereits von sich aus anheben, wenn man danebensteht.

Diese Übungen funktionieren bei nahezu perfekt. Je nach Tagesverfassung sofort beim Kommando oder bereits, wenn man am entsprechenden Bein steht. Dabei gibt es eine bemerkenswerte Marotte von Krümel. Krümel verweigert, wenn man links vorne beginnt. Mit zuerst links Hinten und dann Vorne klappt es bestens. Keks ist der Schlaue. Er ist gelehrig und doch nicht. Gib Huf geht perfekt, das Aufsteigen klappt nicht auf Anhieb. Nachdem Aufsatteln ist alles in Ordnung. Sobald die Trense im Maul ist, ändert sich sein Verhalten.

Aus zum Reitplatz, dann Nachgurten, Wohlfühlzone einrichten, Keks in die Position stellen, die Aufsteighilfe positionieren, alles OK. Keks steht felsenfest. Sobald ich mich seitlich der Aufstiegshilfe nähere, beginnt Keks, nicht abrupt, sondern mit kleinen Schritten, sich langsam nach hinten zu bewegen. Somit ist die Position für mich als Reiter in den Steigbügel zu steigen nach hinten gerutscht. Das Spiel beginnt von vorne. Positionieren, auf die Aufsteighilfe steigen und Keks steht weiter hinten. Da hilft kein Leckerli, keine Wohlfühlzone, kein gut zureden. Es hilft u.U. Keks lange am Hals kraulen, streicheln. Ein Klapps auf den Hintern ist wirkungslos. Mit der Gerte drohen, diese nur in die Höhe zu halten treibt Keks sofort zur Flucht, was mir zeigt, dass Keks von seinem Vorbesitzer öfters kräftig vermöbelt wurde. Die Lösung fürs Aufsteigen ist daher Vertrauen schaffen und ständiges Wiederholen, solange bis es klappt. Bei Krümel ist es gänzlich anders. Hinstellen, loben, liebkosen und aufsteigen. Das klappt und wenn er dann noch ein Leckerli bekommt, ja dann scheint er glücklich zu sein.

Nach den Aufsteigübungen und einigen Runden reiten folgt Bodenarbeit, dabei liegt der Schwerpunkt auf Vertrauen in den Reiter, Nachahmen, Nachlaufen. Was versteh ich darunter? Meine Vierbeiner müssen mir beinahe blind über Hindernisse folgen, ohne Scheu Engstellen passieren, durch unbekannte Wasserstellen laufen. Mit anderen Worten, immer hinter mir her, ohne dass ich am Führstrick zerren muss. Das klappt im Viereck sehr gut, da es bei erfolgreichen Übungen Leckerli gibt. Dabei muss ich aufpassen, dass beide Pferde gleichermaßen gelobt und bedacht werden. Man glaubt es kaum, die sind, was Leckerli angeht, eifersüchtig und starten auch schon mal einen „Schaukampf“.

Jedoch verhält sich Keks beim Spazieren gehen völlig anders. Er muss ständig vor mir, sprich der Erste sein. Ihr könnt Euch damit vorstellen wieviel Mühe es kostet 18km mit Keks im Schlepptau zu gehen.

 

Liebe Leser, viel Spaß bis zum nächsten Mal.

 

Kurt

Keks und Krümel haben sich bereits gut eingewöhnt (11.10. bis 27.10.2018)

Die beiden Hotties sind angekommen, sie fühlen sich wohl. Auch die Ernährungsumstellung hat geklappt und erstaunlicher Weise setzen die beiden auch schon Winterfell an. Deshalb erstaunlich, denn woher wissen die Beiden wieviel Fell für den Winter notwendig sein wird? 🙂

Links: Krümel und rechts Keks

 

Da ich aktuell drei Tage pro Woche Zeit habe, widme ich diese Tage voll und ganz beiden Pferden. Das geht soweit, dass ich morgens ca. 7 Uhr im Stall bin. Dann bringe ich beide auf den wunderschönen Reitplatz und lasse beide toben für ca. 10 Minuten. Danach geht’s ab in die kleine Koppel.

 Ich als Stallbursche fange nun an Boxen zu säubern, nicht dass dies den Monatsbeitrag senken würde, nein, dies betrachte ich als Konditionstraining, um körperlich fitter zu werden. Nachdem ich fünf Boxen gesäubert habe – Einstreu ist nicht mein Teil – arbeite ich unterschiedliche Programme mit den Beiden. Zuletzt stand das Rückwärtsgehen auf dem Programm. Mit Krümel funktioniert es erstaunlich gut, mit Keks muss ich noch üben. Ggf. könnte es sein, dass Keks die einhändige Zügelführung nicht leiden kann. Dies äußert sich speziell im Gelände beim Galoppieren. Er hat wahnsinnig viel Vorwärtsdrang und zwei Kilometer im gestreckten Galopp machen ihm sichtlich Freude. Mein Problem ist, dass ich die „Handbremse“ nicht finde. Klar, fest ins Sofa setzen und das Pferd wird langsamer, das kenne ich. Trotzdem dauert es, bis Keks darauf reagiert.

Keks

Auch das lernt er noch. Krümel war mit mir draußen, dieser Angsthase. Unbekanntes zu beschreiten ist nicht seines. Keks dagegen ist neugierig und macht beinahe alles mit. Vor einigen Tagen habe ich die Frage gestellt, ob mir Keks ohne Leine folgen würde. Ja, er tut es, zumindest auf dem Reitplatz.

 Hier einige Fotos von unserem Besuch in der Westernstadt Pullman City im Harz. Die Veranstalter haben eine tolle Show zusammengestellt.

Mädchen von Gestern
Country Sänger

 

Liebe Grüße. Bis zum nächsten Mal. Kurt

Keks und Krümel haben sich bereits gut eingewöhnt (11.10. bis 27.10.2018)

Die beiden Hotties sind angekommen, sie fühlen sich wohl. Auch die Ernährungsumstellung hat geklappt und erstaunlicher Weise setzen die beiden auch schon Winterfell an. Deshalb erstaunlich, denn woher wissen die Beiden wieviel Fell für den Winter notwendig sein wird? 🙂

Bei Freunden.

 Da ich aktuell drei Tage pro Woche Zeit habe, widme ich diese Tage voll und ganz beiden Pferden. Das geht soweit, dass ich morgens ca. 7 Uhr im Stall bin. Dann bringe ich beide auf den wunderschönen Reitplatz und lasse beide toben für ca. 10 Minuten. Danach geht’s ab in die kleine Koppel.

 Ich als Stallbursche fange nun an Boxen zu säubern, nicht dass dies den Monatsbeitrag senken würde, nein, dies betrachte ich als Konditionstraining, um körperlich fitter zu werden. Nachdem ich fünf Boxen gesäubert habe – Einstreu ist nicht mein Teil – arbeite ich unterschiedliche Programme mit den Beiden. Zuletzt stand das Rückwärtsgehen auf dem Programm. Mit Krümel funktioniert es erstaunlich gut, mit Keks muss ich noch üben. Ggf. könnte es sein, dass Keks die einhändige Zügelführung nicht leiden kann. Dies äußert sich speziell im Gelände beim Galoppieren. Er hat wahnsinnig viel Vorwärtsdrang und zwei Kilometer im gestreckten Galopp machen ihm sichtlich Freude. Mein Problem ist, dass ich die „Handbremse“ nicht finde. Klar, fest ins Sofa setzen und das Pferd wird langsamer, das kenne ich. Trotzdem dauert es, bis Keks darauf reagiert.

Auch das lernt er noch. Krümel war mit mir draußen, dieser Angsthase. Unbekanntes zu beschreiten ist nicht seines. Keks dagegen ist neugierig und macht beinahe alles mit. Vor einigen Tagen habe ich die Frage gestellt, ob mir Keks ohne Leine folgen würde. Ja, er tut es, zumindest auf dem Reitplatz.

Liebe Grüße. Bis zum nächsten Mal. Kurt

Keks und Krümmel in guten Händen (1.10. bis 10.10.2018)

Die beiden Hotties haben sich sichtlich eingelebt und werden von jungen Mädchen gepflegt und umhegt. Das beginnt mit regelmäßiger Hufpflege, striegeln und verabreichen von Streicheleinheiten. Die Ernährung passt, und das Team am Stall stellt sicher, dass beide die passende Ration Kraftfutter täglich in der richtigen Zusammensetzung erhalten.

Viele liebe Grüße. Kurt

Krümel im Element!

Toller großer Reitplatz, welcher sichtlich Freude bereitet.

Individualpflege. Beinahe täglich.

 

 

 

 

Pferdeflüsterer oder möchte Krümel nur schmusen?

 

 

Keks und Krümel sind angekommen (30.09.2018, 19:00 Uhr)

Spät aber doch sind die Beiden am Reiterhof angekommen.

Geplant war ca. 16Uhr, jedoch hat es sich MEGA gestaut, laut Pferdetransport Fahrer und so hat sich die Ankunftszeit auf 19 Uhr verschoben, sodass Videos drehen bei gutem Licht beinahe ausgeschlossen wurde. Ungeachtet dessen ob mit oder ohne Videos, den Hotties war anzumerken, wie froh sie sind endlich am Ziel angekommen zu sein. Nach dem Entladen habe ich beide auf den großen Reitplatz geführt und vom Halfter befreit.

Wieder gewonnene Freiheit.

Sie sind umgehend losgestürmt und haben die wiedergewonnene Freiheit in vollen Zügen genossen. Sie wälzten sich im Sand, stoben und sprangen – vielleicht vor Begeisterung herum – und saugten den fremden Duft in sich auf. Es war das Kennenlernen, das Fremde in sich aufnehmen. Nach einigen Minuten toben sind beide an den Eingang gekommen um sich eine Portion Streicheleinheiten abzuholen. Den geladenen Gästen am Hof haben die Neuzugänge sichtlich gefallen und bei der kleinen Willkommensfeier sind einige Liter Bier geflossen und jede Menge Schmalzbrote vertilgt worden.

Ca. 20 Uhr haben die Hotties deren Box im Stall bezogen, wobei ich bereits am Vormittag den „Kraftschmaus“ vorbereitet hatte zur Begrüßung.

Am nächsten Tag war ich bereits 6 Uhr 30 im Stall und habe die Hotties wiederum in den Reitplatz geführt, damit sich die beiden austoben konnten. Zwischenzeitlich wurde das Kraftfutter verteilt. Am späteren Nachmittag haben wir einen kleinen Spaziergang mit den Pferden gemacht, welcher für uns Menschen ein wenig anstrengend war, denn beide wollten Rennen und erkunden. Bis die sich eingelebt haben werden wohl noch einige Tage vergehen.

 

Kennenlernen mit den Nachbarn!

Bis zum nächsten Mal. Kurt

Die große Reise beginnt (27.09.2018 bis 30.09.2018)

Am 27.09.2018, 19 Uhr 45 war es so weit. Die Pferde werden verladen und auf die große Reise nach Deutschland geschickt. Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt war Kniese Transporte (http://www.kniese-ug.de/) auf der FINCA Happy Ranch vor Ort. Ich wurde über den Verlauf der Verladung per Video-Botschaft informiert und ich war erstaunt mit welch einer Gelassenheit die Hotties den Transporter bestiegen haben. Danke Nathalie, du hast einen tollen Job mit den Beiden gemacht.

 

Keks und Krümel sind angekommen (30.09.2018, 19:00 Uhr)

Spät aber doch sind die Beiden am Reiterhof angekommen.

Geplant war ca. 16Uhr, jedoch hat es sich MEGA gestaut, laut Pferdetransport Fahrer und so hat sich die Ankunftszeit auf 19 Uhr verschoben, sodass Videos drehen bei gutem Licht beinahe ausgeschlossen wurde. Ungeachtet dessen ob mit oder ohne Videos, den Hotties war anzumerken, wie froh sie sind endlich am Ziel angekommen zu sein. Nach dem Entladen habe ich beide auf den großen Reitplatz geführt und vom Halfter befreit.

Sie sind umgehend losgestürmt und haben die wiedergewonnene Freiheit in vollen Zügen genossen. Sie wälzten sich im Sand, stoben und sprangen – vielleicht vor Begeisterung herum – und saugten den fremden Duft in sich auf. Es war das Kennenlernen, das Fremde in sich aufnehmen. Nach einigen Minuten toben sind beide an den Eingang gekommen um sich eine Portion Streicheleinheiten abzuholen. Den geladenen Gästen am Hof haben die Neuzugänge sichtlich gefallen und bei der kleinen Willkommensfeier sind einige Liter Bier geflossen und jede Menge Schmalzbrote vertilgt worden.

Ca. 20 Uhr haben die Hotties deren Box im Stall bezogen, wobei ich bereits am Vormittag den „Kraftschmaus“ vorbereitet hatte zur Begrüßung.

Am nächsten Tag war ich bereits 6 Uhr 30 im Stall und habe die Hotties wiederum in den Reitplatz geführt, damit sich die beiden austoben konnten. Zwischenzeitlich wurde das Kraftfutter verteilt. Am späteren Nachmittag haben wir einen kleinen Spaziergang mit den Pferden gemacht, welcher für uns Menschen ein wenig anstrengend war, denn beide wollten Rennen und erkunden. Bis die sich eingelebt haben werden wohl noch einige Tage vergehen.

Bis zum nächsten Mal. Kurt

Pferde in der Komfortzone auf der Happy Ranch (7.09. bis 24.09.2018)

Krümel

Vor einigen Tagen hat Nathalie einige Videos gesendet. Der Lernfortschritt von Keks und Krümel ist enorm. Nathalie hat es geschafft, dass Keks ihr folgt wie ein Hund und er geht ohne Stickhalfter neben ihr her und bleibt auch stehen neben ihr, wie auf ein geheimes Kommando. Außerdem geht er mittlerweile problemlos – daher angstfrei – über Kunststoff-Plane. Bin gespannt ob das bei mir auch so gut funktioniert!

Wie sagte Nathalie, du musst für deine Pferde eine Komfort-Zone schaffen, einrichten. Na dann, wie das geht werde ich wohl noch lernen müssen. Nathalie hat angeboten mir das zu zeigen, da werde ich noch einmal auf die Insel fliegen müssen, oder doch nicht?

Krümel hat nun auch die Wippe geschafft, er läuft laut Nathalie gut an der Hand, im Schritt, auch Trab über Hindernisse auch über die Plane. Das schicken gestaltet sich nicht so einfach mit Krümel Vielleicht doch ein Esel in der weitläufigen Verwandtschaft.

Von nun an sind es nur noch einige Tage bis die Hotties bei mir in Deutschland im Stall stehen. Jetzt beginnt ein spannender Moment, die Futter Umstellung. Klar habe ich vorgesorgt und alles bereits eingekauft. Die Zusatzfuttermittel sind bestellt und bestehen aus den gleichen Zutaten wie diese auf der Happy Ranch verfüttert werden. Das sind neben Heu und Stroh, zweimal am Tag in genügend Wasser eingeweichte Rübenschnitzel Pellets vermischt mit Weizenkleie und Melasse freiem Müsli. Die Umstellung auf Heu und Gras muss sehr langsam erfolgen, denn beide kennen eher Stroh mit Heu und zweimal Kraftfutter pro Tag.

Was habe ich bestellt?

·        Rübenschnitzel 25kg; EINWEICHZEIT 12 STUNDEN, ganz schön lange das Einweichen

·        Weizenkleie 25kg Pulverform

·        EGGERSMANN EMH F-Müsli

Nathalie hat am 24.09.2018 die letzten nötigen Papiere bekommen, das war eine Prozedur. Aber es sind nun alle Papiere vorhanden und die Reise kann am 27.09.2018 beginnen. Am 30.09.2018 werden die beiden ankommen. Welche Uhrzeit steht in den Sternen, das hängt vom Verkehr ab auf der Strecke. Klar ist, wir werden den Pferden einen Einstand geben oder besser den Menschen auf der Ranch, Sekt, Bier, Schmalzbrote. Na dann prost.

Bis zum Nächsten Mal.

Liebe Grüße Kurt

Pferde in der Komfortzone auf der Happy Ranch (7.09. bis 24.09.2018)

 Vor einigen Tagen hat Nathalie einige Videos gesendet. Der Lernfortschritt von Keks und Krümel ist enorm. Nathalie hat es geschafft, dass Keks ihr folgt wie ein Hund und er geht ohne Stickhalfter neben ihr her und bleibt auch stehen neben ihr, wie auf ein geheimes Kommando. Außerdem geht er mittlerweile problemlos – daher angstfrei – über Kunststoff-Plane. Bin gespannt ob das bei mir auch so gut funktioniert!

 

 

 

 

Wie sagte Nathalie, du musst für deine Pferde eine Komfort-Zone schaffen, einrichten. Na dann, wie das geht werde ich wohl noch lernen müssen. Nathalie hat angeboten mir das zu zeigen, da werde ich noch einmal auf die Insel fliegen müssen, oder doch nicht?

Krümel hat nun auch die Wippe geschafft, er läuft laut Nathalie gut an der Hand, im Schritt, auch Trab über Hindernisse auch über die Plane. Das schicken gestaltet sich nicht so einfach mit Krümel Vielleicht doch ein Esel in der weitläufigen Verwandtschaft.

Von nun an sind es nur noch einige Tage bis die Hotties bei mir in Deutschland im Stall stehen. Jetzt beginnt ein spannender Moment, die Futter Umstellung. Klar habe ich vorgesorgt und alles bereits eingekauft. Die Zusatzfuttermittel sind bestellt und bestehen aus den gleichen Zutaten wie diese auf der Happy Ranch verfüttert werden. Das sind neben Heu und Stroh, zweimal am Tag in genügend Wasser eingeweichte Rübenschnitzel Pellets vermischt mit Weizenkleie und Melasse freiem Müsli. Die Umstellung auf Heu und Gras muss sehr langsam erfolgen, denn beide kennen eher Stroh mit Heu und zweimal Kraftfutter pro Tag.

Was habe ich bestellt?

·        Rübenschnitzel 25kg; EINWEICHZEIT 12 STUNDEN, ganz schön lange das Einweichen

·        Weizenkleie 25kg Pulverform

·        EGGERSMANN EMH F-Müsli

Nathalie hat am 24.09.2018 die letzten nötigen Papiere bekommen, das war eine Prozedur. Aber es sind nun alle Papiere vorhanden und die Reise kann am 27.09.2018 beginnen. Am 30.09.2018 werden die beiden ankommen. Welche Uhrzeit steht in den Sternen, das hängt vom Verkehr ab auf der Strecke. Klar ist, wir werden den Pferden einen Einstand geben oder besser den Menschen auf der Ranch, Sekt, Bier, Schmalzbrote. Na dann prost.

Bis zum Nächsten Mal.

Liebe Grüße Kurt

Die große Reise beginnt (27.09.2018 bis 30.09.2018)

Am 27.09.2018, 19 Uhr 45 war es so weit. Die Pferde werden verladen und auf die große Reise nach Deutschland geschickt. Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt war Kniese Transporte (http://www.kniese-ug.de/) auf der FINCA Happy Ranch vor Ort. Ich wurde über den Verlauf der Verladung per Video-Botschaft informiert und ich war erstaunt mit welch einer Gelassenheit die Hotties den Transporter bestiegen haben. Danke Nathalie, du hast einen tollen Job mit den Beiden gemacht.

Neues von der Happy Ranch 26.08.2018 bis 29.08.2018

Leider lässt es meine Zeit nicht zu auf die Insel zu fliegen, jedoch weiß ich Keks und Krümel in den besten Händen.

Auf der Happy Ranch werden die Beiden bestens betreut und auf die Reise nach Deutschland vorbereitet. Nathalie mit ihrem großen Einfühlungsvermögen für meine „Hotties“ hat die letzten Tage vieles geleistet. So geht Krümel über die Wippe, Keks lässt seinen Reiter bereits problemlos aufsteigen.

Beide Pferde machen jetzt bereits

Dinge mit, welche vor Wochen noch unmöglich gewesen wären.

Nicht nur Keks, sondern auch Krümel geht über die Wippe. Nathalie sagte, Krümel sei ein schwerer Fall gewesen. Es bedurfte sehr vieler wiederkehrender Übungen und Anhaltspunkte sowie enormer Kreativität um diese Erfolge mit Krümel zu erreichen.

Keks und Krümel gehen nun auch problemlos in den Pferdetransporter. Wiederum eine großartige Leistung von Nathalie.

Hier noch ein Nachtrag zum Sattel von Krümel. Ich habe gesagt der Unterbau ist aufgebaut wie ein Militärsattel, was ihr in einem der Bilder seht.

 

 

 

 

 

 

Diese Art von Unterbau ermöglichte es den Militärs, dass beinahe alle Sättel auf deren Pferde passten. Wie bereits erwähnt, passt dieser Sattel Krümel wie speziell für Krümel gemacht.

Krümel ist ein Schmuser.

Allen Frauen, welche ihm nahe kommen, schenkt er Küsse. Ist doch toll.

Nathalie hat nun mit Beiden den „Retourgang“ und das Mitlaufen als Handpferd auf dem Programm.

Bis zum nächsten Mal. Ich hoffe, beim nächsten Blog habe ich die Papiere für die Reise der Tiere nach Deutschland.

 

Liebe Grüße Kurt

 

 

Man lernt nie aus. Interessante Erfahrungen 09.08.2018 bis 13.08.2018

Am 9.08.2018 war ich wieder einmal nach Mallorca zu den „Hotties“ unterwegs und hatte im Gepäck einen Westernsattel für Krümel dabei.

Spät gelandet und da Hochsaison, Unterkunft zum “Spot-Preis“ in der Agricultura „ca’n canals“gebucht. Naja, € 220,- pro Nach ist nicht unbedingt die Preisklasse für mich, jedoch war dieses Hotel etwas Besonderes, toll gelegen mit zwei Pools und extra großen, schön ausgestatteten Zimmern und Bad, ca. 5km vom Meer entfernt. Für uns war die Hotelauswahl wegen der Nähe zur Finca von Nathalie und Jörg wichtig.

Kerstin, die liebe Reiterkollegin von Nebenan, hat in Absprache mit mir eine Pferde Physiotherapeutin namens Florence für mein Zwei engagiert um nach deren Fitness-Zustand zu schauen. Termin 10.09.2018 10 Uhr. Einige Tage davor hat eine Barfußpflegerin meinen Tieren die „Schuhe“ geputzt, sprich die Hufe geschnitten.

Klar war ich am 10.08.2018 vorneweg bei den Tieren. Gefreut hat mich, dass Keks und Krümel mich sofort erkannt und angelaufen kamen. Bei dieser Gelegenheit habe ich zuerst Keks in den Stallbereich mitgenommen. Florence war pünktlich, nicht immer selbstverständlich auf der Insel. Und was passiert jetzt? Für mich war faszinierend was die Florence mit dem Pferd macht und wie Keks darauf reagierte. Einfach schön, bei den ersten Handgriffen hat er den Kopf gesenkt und zum Kauen angefangen, Keks hat sich sichtlich wohl gefühlt. Keks ist ein intelligentes Pferd, ein Schlaumeier. Danach hat Florence noch Krümel bearbeitet. Kommentar, Keks kapiert sofort, Krümel braucht länger, er muss nachdenken. Da man nach der „Physio“ die Tiere nicht belasten sollte, konnte ich einige Tage nicht reiten. So habe ich Nachmittags die Zeit genutzt leichte Bodenarbeit mit den Beiden zu machen.

Am 10.08.2018 sofort nach der „Physio“ war es an der Zeit den mitgebrachten Sattel aufzulegen.

Passt er oder passt er nicht und er passt, wie wenn dieser Sattel extra für Krümel angefertigt worden wäre. Glück gehabt, war mein Kommentar, Nathalie meinte Können.

Das Besondere an diesen Sattel ist, er ist oben wie ein Westernsattel aufgebaut und unterhalb wie ein Militärsattel. Der Tag war 15Uhr gelaufen.

Am 11. und 12.08.2018 haben wir mit Beiden Bodenarbeit gemacht, nachmittags den Strand und das Meer genossen. Schön war, dass mir Keks problemlos über die Wippe folgte, wogegen Krümel diesen Schritt noch nicht machen wollte. Das zeigte mir jedoch, wie gut Nathalie mit Keks gearbeitet hat.

12.08.2018 sind wir zum Farmarbeit mit Pferden nach Inca angereist. Eine gut besetzte Veranstaltung mit ca. 30 Reiter mit schönen Pferden welche bestimmte Aufgaben in täglichen Gebrauch auf einer Rinderfarm zu erfüllen hatten. Beeindruckend war die Galoppade mit Garrocha (Lanze) auf einen stilisierten Stier mit Ring, welcher mit der Garrocha aufgespießt werden musste. Viele der Pferde hatten Respekt vor dem „Rindvieh“ und sind teilweise ausgebrochen sodass ihr Reiter den Ring nicht treffen konnte. Am Gatter gab es ebenfalls Probleme und der Sprung über eine 20 cm hohe Stange zeigt, dass man mit Pferden jede nur erdenkliche Variante an Sprung machen kann.

Montag den 13.8.2018 sind Kerstin und ich morgens auf einer größere Reitrunde, mit allen Gangarten unterwegs gewesen. Ich habe Krümel geritten und für mich war es erfreulich, dass mich Krümel problemlos aufsteigen lies. Liegt es am Sattel? 

Nach dem Ausritt bin ich mit Keks noch auf den Reitplatz und siehe da, das Pferd ist geschmeidig, einfühlsam und leicht zu reiten. Was wiederum für die tolle Arbeit spricht, welche Nathalie geleistet hat. Mittags konnte ich den Termin für die Überstellung der Pferde besprechen, da nun alle Papiere vorhanden und eine Ausreise nur noch genehmigt werden muss. Termin 27.09.2018 ab Finca in Mallorca.

Hier ein Video, welches mir zugesandt wurde, leider kenne ich den Urheber nicht. Ein „suuuper“ Vertrauen zwischen Mensch und Pferd. Für diese Übung werde ich wohl mit meinen Tieren noch ein wenig trainieren müssen.

 

 

In diesem Sinne alles Liebe bis zum nächsten Mal.

Kurt

Pferdetraining bei 30 Grad im Schatten – eine Belastung für Mensch und Tiere (12.07.2018 bis 16.07.2018)

Ankunft am 12.07.2018 um 8U hr in Palma de Mallorca.

Der Flug startete zu unchristlicher Zeit um 5Uhr55 von Stuttgart. Trotz dieser frühen Zeit waren alle Sitze belegt. Wenn ich bedenke, dass so mancher Fluggast bereits 3Uhr nachts aufbrechen musste, um auf die Insel zu kommen, bin ich froh, dass ich erst 4Uhr aus den Federn musste. Wir sind pünktlich gestartet und sehr pünktlich gelandet. Das gemietete Auto stand nach 10 Minuten am Sixt Schalter zur Verfügung, so dass ich 9Uhr30 auf der Finca war. Zu dieser Zeit hatte es schon 30 Grad im Schatten.

Keks und Krümel haben mich freudig begrüßt. Darüber war ich glücklich, denn das ist nicht selbstverständlich, immerhin war unser letztes Zusammensein nun schon wieder 3 Wochen her. Um ihnen eine Freude zu machen hatte ich auf dem Weg zur Finca Karotten gekauft. Diese „Leckerli“ mögen sie sehr und in Maßen gefüttert schaden Karotten nicht. Ich stand nun vor der schwierigen Aufgabe zu entscheiden, welchen der beiden ich auf den Trainingsplatz mitnehmen sollte, um einiges an Bodenarbeit zu absolvieren und ein paar Runden im Viereck zu reiten.

Ich habe mich für Keks entschieden, da ich das Gefühl hatte, er sei beim letzten Besuch zu kurz gekommen. Also habe ich zuerst die Hufe kontrolliert und gereinigt. Bei dieser Gelegenheit übe ich mit meinen Pferden das „Huf“ geben, was bereits bei Krümel gut funktioniert, jedoch bei Keks noch ein wenig auf Unverständnis stößt. Nachdem die Übung Huf geben, Hufe gereinigt, fertig war, habe ich den Kerl gestriegelt und aufgesattelt. Halfteranlegen funktioniert mittlerweile auch gut ohne Gezerre. Auf dem Platz war bereits Kerstin mit ihren Stuten. Nach einigen Bodenübungen, z.B. richtig an der Führleine gehen, stehen bleiben zum richtigen Zeitpunkt etc., bin ich mit Aufsteighilfe in den Sattel gestiegen. Wieder ist Keks sofort losgestürmt, als hätte er Angst ich könnte zwischenzeitlich vergessen haben, wie schnell er ist. Um Keks von seiner Nervosität zu befreien, sind wir auf Anraten von Kerstin viele kleine, langsame Kreise geritten. Nach einer halben Stunde hat sich Keks entspannt und ist sauber durch die Hindernisse gegangen, beinahe ohne Zügelhilfen. Gegen 12 Uhr habe ich Keks von meinem Gewicht am Reitplatz befreit, zum Stall geführt und abgesattelt. Die anschließende Dusche hat er sichtlich genossen. Es war mittlerweile so heiß, dass an Ausreiten nicht mehr zu denken war.

Übrigens, untergebracht war ich auf der Finca Cán Murtera (www.finca-canmurtera.com), einer wunderschönen Anlage mit tollen Ferienwohnungen und schöner Gartenanlage mit Pool.

Abends bin ich mit Nathalie, Jörg und Kerstin zusammengesessen. Es ging um die Papiere für meine Tiere. Diese sind nun in Ordnung und auf der Behörde für die Ausreiseunterlagen. Nun, es ist Sommer in Mallorca, es ist der Witterung angepasst alles ein wenig langsamer. Es kann daher sein, dass die Pferde erst im September nach Deutschland kommen können. Wir werden sehen. Das bedeutet, dass ich weitere Monate auf die Insel fliegen werde.

Da ich am ersten Tag mit Keks gearbeitet hatte, habe ich am nächsten Tag mit Krümel geübt. Ein ähnliches Programm wie am Vortag, jedoch schon ab 8Uhr für ca. 1,5 Stunden. Danach sind Kerstin und ich eine zweistündige Runde ins Gelände geritten. Kerstin mit ihrer Stute Dolly und ich auf Krümel. Die beiden Pferde vertragen sich ausgezeichnet und so sind wir alle Gangarten geritten, außer versammelten Galopp. Ca. 11 Uhr 30 waren wir zurück und trotz der Hitze waren unsere Pferde in sehr guter Verfassung. 

Ich habe mir angewöhnt, nach jedem Ritt die Hufe zu inspizieren, Steine zu entfernen und den Strahl zu säubern. Außerdem übe ich auch mit Krümel Huf geben. Ich habe Kerstin beim Ausritt erzählt, dass man Krümel nicht longieren kann. Dies hat Kerstins Ehrgeiz gepackt, sodass sie angeboten hat, diese Aufgabe am folgenden Tag zu übernehmen. Na dann, viel Erfolg Kerstin, dachte ich bei mir.

Für den nächsten Tag haben wir uns für das Trainings-Viereck verabredet, Kerstin hat Krümel an die Longe genommen, ich habe Keks geritten. Nun, so einfach, wie sich Kerstin das vorgestellt hatte, war es nicht. Krümel an der Longe zu bewegen ist eine besondere Kunst, welche Kerstin nach ca. 45 Minuten intensiver Arbeit phasenweise gelungen war. Die ein oder andere Runde ist Krümel tatsächlich an der Longe im kleinen Kreis gelaufen. Dafür gilt Kerstin mein großer Respekt, denn sie hat es mit Geduld und sehr gutem Pferdewissen geschafft Krümel begreiflich zu machen, welche Aufgabe von ihm verlangt wird.

Da ich am Tag meiner Ankunft eine Wippe gebaut hatte, wollten ich diese ausprobieren, denn die Pferde müssen lernen über ungewöhnliche Hindernisse zu gehen.

Die Pferde dazu zu bewegen über die Wippe zu gehen, gelang nicht im ersten Anlauf. Es bedurfte einiger Überredungskünste. Kerstin hat es mit Dolly geschafft. Mit meinem Krümel war es ein wenig mühselig und Keks hat es vorgezogen, die Wippe der Quere nach zu überwinden.

Der Alltag auf der Finca war, Pferde trainieren, mithelfen beim Einfüttern, Kraftfutter zubereiten und verteilen. Es macht mir unheimlich Spaß, wieder einmal körperliche Arbeit zu verrichten.

Am letzten Tag haben wir auf der Finca mit Nathalie und Jörg noch besprochen, wie diese mir während meiner Abwesenheit helfen können, meine beiden großartigen Pferde noch etwas mehr auf meine Reitweise einzustimmen. Nathalie hat im Umgang mit Pferden die gleiche Herangehensweise wie ich, nur eben unschätzbar mehr Erfahrung. Im Anschluss fuhr ich zum Flughafen. Dort angekommen stellte ich fest, dass ich meinen Pass und die Geldbörse auf der Finca vergessen hatte. Also nichts wie zurück auf die Finca. Die Treibstoffanzeige ging Richtung Reserve und es war spannend, ob ich die Finca mit dem verbliebenen Treibstoff im Tank erreiche.

Geld hatte ich ja keines. Auf der Finca hing mein Beutel mit den Papieren noch am Stuhl. Zurück ins Auto, an der nächsten Tankstelle für 5 Euro Treibstoff in den Tank und zurück zum Flughafen. Mit viel Aufregung war ich pünktlich und dann hatte der Flug 30 Minuten Verspätung.

Mein Glück war, dass ich kein E-Auto gefahren hatte. Es wäre nicht genug Zeit gewesen das Fahrzeug aufzuladen.

In diesem Sinne alles Liebe bis zum nächsten Mal.

Kurt

Vorbereitung der Überführung der Tiere nach Deutschland (28.06.- 2.07.2018)

Hallo liebe Freizeitreiter,

Flug Stuttgart Mallorca, mittlerweile nichts Außergewöhnliches mehr für mich.

Der Flug geht pünktlich raus und wie angekündigt landen wir kurz vor 13 Uhr in Palma de Mallorca.

Voller Freude steuere ich dem Ausgang zu in Richtung Autoverleih, welcher im Bereich der Gepäckbänder seinen Schalter hat. Dort ziehe ich eine Nummer und schaue nach dem Portemonnaie in meiner Jacke. Welch ein Schreck, kein Portemonnaie in der Jacke. Sofort gehe ich zum Eurowings Lost&Found und reklamiere, dass ich mein Portemonnaie im Sitz F28 vergessen habe. Nach bangen Minuten die Ansage, nichts gefunden. Die Crew hat am angegebenen Ort kein Portemonnaie gefunden. Was nun, Auto abbestellen, denn Kreditkarte und Führerschein sowie ID-Karte etc. sind weg. Kein Geld, keine Papiere und jetzt? Raus aus dem Gebäude und zur Polizei, Verlustanzeige aufgeben und dann Jörg anrufen. Jörg war eine halbe Stunde später am Flughafen um mich abzuholen.

Ich lade meine Sachen ins Auto steige ein und auf geht’s. Auf der Finca stelle ich fest, dass jetzt auch meine Jacke mit meinem Autoschlüssel und sonstigen Kleinigkeiten fehlt. Welch ein Mist. Ich weiß bis heute nicht, wie das abgelaufen ist, wie es passieren konnte.

So, nun bin ich auf der Finca, ohne Auto, jedoch mit der Schlafgelegenheit im Wohnwagen. Koffer rein, umziehen, Pferde begrüßen. Wie immer, ich rufe und beide kommen mich zu begrüßen. Schön. 

Wie so oft am ersten Nachmittag habe ich einen Spaziergang mit den Pferden unternommen, nicht allzu weit nur ca. 3 km, es war zum ersten Mal seit ich auf die Insel komme warm, richtig warm, bei 32 Grad Celsius im Schatten. 

Ohne Geld ka´Musi. So sagt man bei mir zu Hause. Meine Freunde haben mich mit Geld ausgestattet, die Nachbarin Kerstin hat mich zum Einkaufen gefahren.

Am ersten Abend war Vollmond und wir beschlossen einen Vollmondritt zu machen. Ich sattelte Keks für diese Tour. Wir sind von der Finca in Richtung

Salinen geritten, wollten dann zum Strand. Leider war es bewölkt, sodass die Sicht schlecht war und die Pferde nicht richtig vorwärts gehen wollten. Auf halber Strecke sind wir umgekehrt und haben noch eine Whisky Verkostung durchgeführt. Ohje…

Neu für mich war die Situation kein Auto zu haben. Jedoch hatte diese auch ihre guten Seiten. Täglich bin ich zum Frühstück geritten, einen Tag mit Keks, den anderen mit Krümel. So haben beide bereits in der Früh, bei moderaten Temperaturen, einige Kilometer mit mir am Rücken zurückgelegt.

Ein Thema war und ist, dass beide nicht richtig stehen bleiben beim Aufsteigen. Um das zu verbessern bin ich mit Krümel auf den Reitplatz gegangen. 

Habe neben Krümel die Aufsteighilfe solange hergetragen, bis er stehen blieb und mich aufsteigen ließ. Von wegen. Sobald ich mit dem linken Bein im

Steigbügel stand ist er losgestürmt, als wenn er ein Rennen gewinnen muss. Gut, mit meiner Erfahrung konnte ich ihn stoppen um das rechte Bein über den Sattel schwingen. Mit mir dann im Sattel, war er wieder lammfromm, komisch. Nach einer halben, vielleicht auch einer Stunde intensiver Übungen, Reiten mit Gewichtsverlagerung, Hindernisse umgehen, am langen Zügel geradeaus traben und gehen habe ich Krümel abgesattelt und zurück auf die Koppel gebracht. Es ging auf Mittag zu und es wurde langsam heiß. Trotzdem habe ich noch Keks gesattelt und für ca. eine Stunde Übungen gemacht.

Die Tage verliefen mit je zwei Stunden Training pro Pferde. Am dritten Tag gab es einen Ausritt zu den Salinen. Ich habe wiederum Keks gesattelt. Aufsteigen geht beim Keks ein wenig einfacher. Er bleibt stehen oder auch nicht. In diesem Fall war ich halb oben, da ist er los zu den anderen Pferden, welche ein wenig abseitsstanden.

Nathalie und ihre Gäste sind raus zu den Salinen geritten und ich war mit Keks das Schlusslicht. Keks am Ende der Pferdekolone zu halten ist schwer, er möchte schneller sein als der Trupp. Das ständige Zurückhalten und Kreise reiten hat Keks nicht gefallen. Er musste immer seine Nase in den Hintern des vor ihm laufenden Faruk stecken. Was da geruchsmäßig so großartig war? In der Nähe der Salinen hatte ich noch ein besonderes Erlebnis. In einer schmalen Passage mit Büschen links und rechts hat Keks verweigert. Ich musste Keks zwingen diese Enge zu überwinden. Er machte dann einen mächtigen Satz nach Vorne und zugleich nach Rechts, was mich beinahe aus dem Sattel geworfen hätte. Es ist noch einmal alles Gut gegangen. Am Rückweg meinte Nathalie, ich sollte vorne weg reiten. Strohballen und sonstige Hindernisse sind gut um Kommandos zu lernen und zu üben. Daher um den Strohballen, einmal, zweimal oder einen Achter. Was ich nicht bedacht hatte, dass die nachfolgenden Pferde das auch machen wollten. Der Herdentrieb. Da die Reiter der Gruppe jedoch Anfänger waren, hat mich Nathalie gebeten dies zu unterlassen und in Keks Tempo zur Finca zurück zu reiten. Ich bin mit Keks in allen drei Gangarten über die gemähten Getreidefelder im Schritt, getrabt und galoppiert. Versammelten Galopp kennt er noch nicht, er will immer nur Vollgas voran gehen. 

Es wird Zeit für die Überstellung der Pferde, dachte ich, und habe mit einer Pferdespedition Kontakt Mitte Juni 2018 aufgenommen. Man machte mir einen Transportvorschlag für den 12.07.2018, um die Pferde von der Finca nach Deutschland auf einen Standort in meiner Nähe zu bringen. Am 2.07.2018 haben wir die für die Einreichung bei den mallorcinischen Behörden bereitzustellenden Unterlagen erhalten. Leider stellte sich heraus, dass wir nicht alle Unterlagen beistellen konnten um eine Transportgenehmigung zu erhalten. Die Finca Registration der Pferde fehlte. Somit ist der Transporttermin hinfällig und verschiebt sich auf unbestimmte Zeit. Das bedeutet für mich, es folgen weitere Flüge auf die Insel. Glaubt mir, es ist anstrengend alle 14 Tage für 3 bis 5 Tage auf die Insel zu reisen.

Doch zuerst muss ich mich schnellstens um Ersatzpapiere kümmern, ID-Karte, Führerschein usw.

LG Kurt