Überproduktion, wohin mit all den Neuwagen? Sun, 29 Mar 2015

 

Kennen sie solche Bilder, nein? Dann besuchen sie Kopper in Slowenien, dort stehen im Hafen zigtausend Fahrzeuge und ich glaube behaupten zu können, ohne einen Kaufvertrag eines Kunden. Schlichtweg Überproduktion auf Teufel komm raus. Das Bild zeigt nur einen Bruchteil der Fahrzeuge. Ist ihnen schon aufgefallen, dass die Automobilhersteller in Webesprüchen die Kunden für Fahrzeuge mit Rabatten von größer dreitausend Euro und zinslosen Krediten ködern. Haben sie sich schon gefragt, wie das möglich ist? Was halten sie davon, wenn ihnen die Werbung verspricht, dass die Mehrwertsteuer geschenkt wird? Ist ihnen bewusst, dass dahinter eine versteckte Rabattierung steckt, denn kein Staat wird auf die Mehrwertsteuer verzichten. Und diese Überproduktion macht mir Kopfzerbrechen, denn es stehen tausende nicht durch Kunden bestellte Fahrzeuge auf sogenannten Zielbahnhöfen, Fahrzeuge ohne konkrete Abnehmer stehen auf Halde. Das bedeutet, man produziert wesentlich mehr als nachgefragt. Das mag vielerlei Gründe haben, jedoch sehe ich die immense Kapitalbindung und Verschwendung von Rohmaterialien. Klar kann man dagegen einwenden, diese Überproduktionen sichern die Arbeitsplätze. Könnte man vielleicht einfach das unnötig gebundene Kapital verschenken? Weitere Informationen unter: http://www.heftig.de/autos-ueberproduktion/ Euer KJe

KMU im Wandel (Teil 2) 10.03.2015

KMU-Teil2

„Wir können zwar effizient, aber nicht innovativ“, eine markante These aus einem interessanten Interview von Detecon Consulting, nachzulesen unter >https://www.detecon.com/de/Publikationen/wir-koennen-zwar-effizient-aber-nicht-innovativ< (Link wurde deaktiviert) mit Thomas Sattelberger. Dieser spricht in dem Interview über die Zukunft der deutschen Wirtschaft, über die Auswirkung von Globalisierung und Digitalisierung auf Unternehmen. Dieser Aussage kann ich als Interim Manager & Consultant absolut zustimmen. Es fehlt die Innovativkraft. Warum dem so ist, hat viele Gründe. Ein Grund dabei dürfte sein, die Geschäfte laufen gut, warum müssen wir innovativ sein? Ein weiterer Grund könnte sein, dass man im Unternehmen weiß, dass man sich weiter entwickeln muss mit den Produkten, aber es fehlt der Mut. Noch ein Grund könnte auch die unzureichende Kapitaldecke sein, die Entwicklung innovativer Produkte kostet Zeit und Geld, und nicht zu vergessen, sie braucht kluge Köpfe. Hier haben wir ein weiteres Dilemma, zwar fehlen  nicht die klugen Köpfe, jedoch fehlt es an der Führungserfahrung, die klugen Köpfe zum Wohle des Unternehmens einzusetzen, zu motivieren, deren Tatendrang und Innovationskraft zu aktivieren und auch ungewöhnliches Denken zuzulassen. So kommen häufig die Phrasen in Meetings durch, wie: „Warum sollen wir das ändern? Es funktioniert doch!“. Man hat sich Jahrelang mit dem Thema Effizienzsteigerung beschäftigt, was nichts anderes ist als die Verbesserung bestehender Prozesse um den Ertrag zu steigern ohne das Produkt weiter zu entwickeln ohne bestehenden Auftrag von außen.

Was passiert, wenn wir nicht innovativ sind? Wir steuern damit auf einen gefährlichen Zustand zu. Die Chinesen setzen zurzeit auf Masse, die USA großenteils auf Innovation. Es generieren die Chinesen, die Koreaner, die Amerikaner und viele andere mittlerweile jede Menge Innovationen und sind auf dem besten Weg, Deutschland als wirtschaftsführende Nation noch weiter in den Hintergrund zu drängen. Ideen, Innovationen sind wichtig, um die Wirtschaft florieren zu lassen, was wiederum mehr Beschäftigung mit sich bringt und zum sozialen Frieden beiträgt.

Bis zum nächsten Mal, Ihr KJe

KMUs im Wandel 15 Feb 2015

Der Begriff „Mittelstand“ – von dem im Zusammenhang mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) häufig gesprochen wird – ist ein im deutschen Sprachraum historisch gewachsener Begriff, für den jedoch keine abgestimmte oder gesetzlich vorgeschriebene Definition existiert. Laut Definition zählen in Deutschland alle Unternehmen mit einem jährlichen Umsatzerlös von unter 50 Millionen Euro und mit weniger als 500 Beschäftigten zu den KMU. In der EU spricht man von 250 Beschäftigten und eine Bilanzsumme von maximal 43 Mio. Euro. KMUs sind die tragende Säule für Wachstum und Beschäftigung. Technologischer Wandel und voranschreitende Globalisierung setzen jedoch insbesondere KMU einem wachsenden Druck aus. Die zunehmende Wettbewerbsintensität führt zu steigendem Preisdruck, zu höheren Anforderungen an Flexibilität und Geschwindigkeit und zunehmendem Qualitätsdruck. Bei Forschung und Entwicklung (FuE)-intensiven Gewerben nimmt zudem der Technologiewettbewerb erheblich zu. Verschiedene Studien haben sich in den letzten Jahren mit den Wachstumshemmnissen von KMU beschäftigt und festgestellt, dass der zunehmende Mangel an qualifiziertem Personal, das unflexible deutsche Arbeitsrecht, die in den vergangenen Jahren gestiegene Steuer- und Abgabenlast für den Faktor Arbeit, die starke Regulierung bei Produktzulassungen und die administrativen Belastungen als die häufigsten Hemmnisse für die Fortentwicklung von Unternehmungen identifiziert werden. Hinzu kommen insbesondere für kleinere Unternehmen die schwierigeren Finanzierungs- und Kreditversicherungsbedingungen aufgrund der Finanz- und Bankenkrise seit 2008. Diese Rahmenbedingungen sorgen für einen enormen Handlungsdruck bei den KMU. Wenn diese auch künftig national und international handlungsfähig bleiben wollen, müssen sie sich diesen Veränderungen stellen. Doch welche Möglichkeiten haben KMU, diesen Herausforderungen zu begegnen und welche Folgen haben diese Unternehmensentscheidungen für die Volkswirtschaft?

Bis zum nächsten Mal, Ihr KJe

Hallo Welt! Schadet Arbeit? 15.02.2015

Willkommen zu Kurt Jelinek’s Visionen und Gedanken.

Ich stelle mir immer häufiger die Frage: „Schadet Arbeit“?

Warum? Wenn ich so im Auto unterwegs bin, dann höre ich Radio, schon um zu wissen, wo es staut. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass so mancher Radiosender den Mitmenschen am Montag einen schönen Start in die Arbeitswoche wünscht. Das ist nett. Jedoch ändert sich das im Verlaufe der Woche, schon am Mittwoch tönen die Moderatoren: „Die Hälfte der Arbeitswoche ist erreicht“. Donnerstags läutet man das verlängerte Wochenende ein, freitags freut man sich auf den Mittag und mittags kommt die Verlautbarung: „Nur noch drei Stunden bis zum Feierabend und zum Wochenende!“ .

Genau dann stelle ich mir wiederum die Frage: „Schadet Arbeit“?

Bedeutet das, dass Menschen nur noch einen JOB haben und keine Arbeit? Bedeutet das, dass Menschen ihre Arbeit sehr unwillig machen oder mit dem, was sie tun, überfordert sind? Ich weiß es nicht. Nur die Medien suggerieren: „Arbeit schadet und man braucht dringend Freizeit“.

Was ist mit den Menschen, die eine sieben Tage-Woche haben? Wo bleiben die Menschen, die Tag- und Nachtdienste und Wochenendarbeit verrichten?

Was glauben Sie, wie es Menschen geht, die gern arbeiten würden und keine Arbeit finden?

Es wäre schön, wenn die Medien weniger versuchen würden, den vermeintlichen Geist der Zeit zu treffen, nach dem Motto „ARBEIT SCHADET“.

Wie ist Ihre Meinung dazu?

 

 

 

KMU im Wandel 15.02.2015

KMUs im Wandel 15.02.2015

Der Begriff Mittelstand – von dem im Zusammenhang mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) häufig gesprochen wird – ist ein im deutschen Sprachraum historisch gewachsener Begriff, für den jedoch keine abgestimmte oder gesetzlich vorgeschriebene Definition existiert. Laut Definition zählen in Deutschland alle Unternehmen mit einem jährlichen Umsatzerlös von unter 50 Millionen Euro und mit weniger als 500 Beschäftigten zu den KMU. In der EU spricht man von 250 Beschäftigten und eine Bilanzsumme von maximal 43 Mio. Euro. KMUs sind die tragende Säule für Wachstum und Beschäftigung.

Technologischer Wandel und voranschreitende Globalisierung setzen jedoch insbesondere KMU einem wachsenden Druck aus. Die zunehmende Wettbewerbsintensität führt zu steigendem Preisdruck, zu höheren Anforderungen an Flexibilität und Geschwindigkeit und zunehmendem Qualitätsdruck. Bei Forschung und Entwicklung (FuE)-intensiven Gewerben nimmt zudem der Technologiewettbewerb erheblich zu.

Verschiedene Studien haben sich in den letzten Jahren mit den Wachstumshemmnissen von KMU beschäftigt und festgestellt, dass der zunehmende Mangel an qualifiziertem Personal, das unflexible deutsche Arbeitsrecht, die in den vergangenen Jahren gestiegene Steuer- und Abgabenlast für den Faktor Arbeit, die starke Regulierung bei Produktzulassungen und die administrativen Belastungen als die häufigsten Hemmnisse für die Fortentwicklung von Unternehmungen identifiziert werden. Hinzu kommen insbesondere für kleinere Unternehmen die schwierigeren Finanzierungs- und Kreditversicherungsbedingungen aufgrund der Finanz- und Bankenkrise seit 2008.

Diese Rahmenbedingungen sorgen für einen enormen Handlungsdruck bei den KMU. Wenn diese auch künftig national und international handlungsfähig bleiben wollen, müssen sie sich diesen Veränderungen stellen.

Doch welche Möglichkeiten haben KMU, diesen Herausforderungen zu begegnen und welche Folgen haben diese Unternehmensentscheidungen für die Volkswirtschaft?

Bis zum nächsten Mal, Ihr KJe