
Aktuell arbeite ich täglich mit meinen Pferden. Es ist kalt, die Beiden stehen im Paddock. Sobald sie mich wahrnehmen, kommen Beide zum Tor. Einerseits um die spärlich gegebenen Leckerlie in Empfang zu nehmen, andererseits – so habe ich den Eindruck – mit der Frage, wer kommt heute zur Arbeit. Morgens, ca. 9Uhr30 komme ich zum Pferdehof und hoffe, dass die Reithalle noch frei ist. Warum? Ist die Reithalle nicht belegt hole ich Keks oder Krümel, täglich wechselnd, putze und sattle das Pferd und reite für ca. 30 bis maximal 45 Minuten in der Halle. Dabei ist mir wichtig, dass Keks aber auch Krümel bei den Übungen ganz entspannt gehen und auf die einhändige Zügelführung sowie auf Gewicht die vorgegebene Richtung gehen oder stehen bleiben. Rückwärts gehen war für Keks lange ein Problem, jedoch hat sich das Üben ausgezahlt, denn mittlerweile geht Keks auf Stimme und Gewicht rückwärts. Was noch nicht funktioniert ist aus dem Sattel seitlich über eine Stange gehen. Diese Übung ist u.a. für spätere Ausritte wichtig, um Gatter zu öffnen und zu schließen. Da aktuell die Landschaft rund um die Lunzberge – Nähe Hale-Saale – weiß angemalt ist, die Temperatur sich ständig im Bereich minus 2 bis minus 4 Grad Celsius bewegt, ist an Ausreiten nicht zu denken. Dabei geht es nicht um die Pferde, nein, es geht um mich, denn bei diesen Temperaturen friert es mich in den Zehenspitzen und ich habe noch keine Lösung gefunden, wie ich die Zehen warm halten kann. Keks und Krümel, mit deren Winterfell lieben diese Temperaturen.
Wie haltet ihr die Zehe/Füße warm?
Bis zum nächsten Mal.
Kurt

