Stromausfall: Lehren aus dem Buch Blackout für unsere Gesellschaft

Was im Buch Blackout wortreich beschrieben wurde ist durch einen „Sabotage-Akt“ für tausende Menschen Wirklichkeit geworden.

Kaum jemand hielt es für möglich, dass Ähnliches wie im Buch Blackout von Autor Marc Elsberg ausführlich beschrieben hier in Mitteleuropa passieren kann. Zynisch ausgedrückt hat es „nur“ ca. 25-tauschend Menschen im Süden Berlins getroffen, aber es zeigt deutlich auf, dass ohne Strom nichts mehr geht. Aber es zeigt auch auf, dass man für solche Vorfälle nicht gerüstet ist, denn es dauert ca. eine Woche, um den Schaden zu beheben und den betroffenen Menschen wiederum elektrischen Strom zur Verfügung zu stellen. In diesem Zeitraum müssen viele der davon betroffenen Meschen in Notunterkünften, welche zügig eingerichtet wurden, untergebracht und versorgt werden. Ja, nichts geht mehr ohne Strom. Für Bewohner in Hochhäusern bedeutet es, dass der Weg zum Beispiel in den achten Stock sehr anstrengend ist. Für ältere Menschen nicht machbar. Jedoch die Wohnung nicht zu erreichen ist nicht das größte Problem. Ein Hauptproblem ist, dass egal in welcher Wohnung kein Wasser vorhanden ist, die Toilette nicht mehr funktioniert. Kochen ist unmöglich und was tun mit den Lebensmitteln im Kühlschrank? Vielleicht hat der ein oder andere Bewohner einen Balkon und kann bei dieser Kälte seine Vorräte im Freien deponieren. Was ist mit dem Heizen in den Kalten Jahreszeiten? Kurzum, um es beim Namen zu nennen ohne elektrischen Strom geht heutzutage nichts mehr. Was es aber auch aufzeigt, dass wir als Gesellschaft für solche Störfälle, aus welchem Grund auch immer, nicht gerüstet sind. Daher ist und wird es an der Zeit, dass die Verantwortlichen Stromlieferanten über Notfallpläne und Maßnahmen beraten und Einsatzteams für Notfälle bereitstellen. Außerdem wäre es sinnvoll, das neuralgische Infrastruktur(en) in diesen turbulenten Zeiten aktiv überwacht wird, werden.

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Autor: Kurt Jelinek

Hi, ich bin weit gereist. Habe 10 Jahre auf dem afrikanischen Kontinent verbracht. Mein Beruf als Interim-Manager hat mich geprägt und ich durfte für viele große Unternehmungen als R&D und Interim-Manager bei Projekten im IT Umfeld und autonomen Fahren unterstützen.

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