Die schräge Praxis neue Einsteller zu gewinnen 25.03.2024

Hi zusammen.
Neulich sprach ich mit unserer Neuen, welchen Vertrag sie denn mit dem Stallbesitzer abgeschlossen hat. Der Handschlagvertrag kurzgefasst lautet, nur am Wochenende musst du den Stall für dein Pferd selbst abäppeln, Wasser machen, Stroh und Heu geben. Schön, genauso lautet auch meiner.

„Einer meiner“ auf Krümel in den Lunzbergen

Es sind nur einige Tage vergangen, seit die Neue am Hof ist, dass eine alteingesessene Pferdbesitzerin unsere Neue massiv verbal angegangen hat. Warum? Nun besagte Pferdbesitzerin erklärte der Neuen deren Pflichten. Das bedeutet, alle Pferde zweimal pro Woche von der Koppel holen, in den Ställen Wasser machen und dafür sorgen, dass für die Pferde alles gerichtet ist. Unsere Neue war perplex, denn ihr Handschlagvertrag lautet am Wochenende den Stall fürs eigene Pferd selbst betreuen. Schräg war jedenfalls, dass der Stallbesitzer bei der Verbalattacke neben der Neuen saß. Einige Tage später hat die Neue mit mir gesprochen und etwas konsterniert die Methode hinter den Vertrag begriffen. Einsteller einkaufen mit überschaubaren Aufgaben und anschließend zusätzliche Aufgaben verteilen. Der Neuen war besonders ins Auge gefallen, dass die Einsteller 11 Pferde und einen Esel vom Stallbesitzer mitversorgen und betreuen. Was ihr noch aufgefallen ist, verrate ich hier nicht. Ja, so kann man auch Geschäfte machen. Da unsere Neue einen jungen Hengst hat, ist es nicht so einfach einen passenden Stall zu finden. Der  private Arbeitseinsatz sind ca. 8 Tage im Monat. Bei der günstigeren Stallmiete von 40,- Euro ergibt sich € 5,- pro Arbeitseinsatz pro Tag am Wochenende.  Dass sie selbst gehörig handanlegen muss, gefällt ihr nicht wirklich, aber sie hat keine Alternativen.

Welche Handschlagverträge kennt ihr?

LG Kurt

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Wohin mit dem Elektroschrott, titelt jetzt so manche Story in den Medien? 24.03.2024

Bereits am 29.03.2016 habe ich mich kritisch zur Elektromobilität und die fehlende End to End Betrachtung geäußert. https://iysdotat.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=6817&action=edit

Ein Teil meiner Schrott-Sammlung

Hier in Kurzfassung: Elektromobilität „JA“, aber nur dann, wenn das Thema Wiederverwertbarkeit der Batterien geklärt ist.

Ich bin erstaunt darüber, dass erst heute beinahe 9 Jahre später das Thema von den Medien aufgegriffen wird. Klar, der E-Schrott ist um das Vielfache gestiegen, denn Solarpanels, Handys, Computer, Autobatterien, E-Motoren, ist das eine Thema. Die Flügel von den Windgeneratoren, welche stillgelegt werden, sind ein weiteres Umweltproblem, welches nicht gelöst ist. Nun, man könnte mich ja als den ewig „GESTRIGEN“ bezeichnen, jedoch bin ich der Meinung, dass man bei Entwicklungen sich bereits beim Design überlegen soll, ob das Produkt nach Ende der Lebenszeit vernünftig wiederverwertet werden kann.

Wussten sie, dass bereits 1901 der erste serienreifer Lohner-Porsche „Mixte“ auf den Markt kam! Info: Internet.

VG Kurt

Mit dem üblichen E-Schrott habe auch ich mein Problem, wohin damit?

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Ein Spaziergang in die Lunzberge

Der 17.03.2023 war ein wunderschöner Frühlingstag mit ca. 17 Grad Celsius und hat sich angeboten mit den Pferden Keks und Krümel in die Lunzberge zu gehen. Man könnte es auch „ANGRASEN“ nennen, denn das frische Gras lädt natürlich ein sich den Magenvollzuschlagen, vorausgesetzt, dass der Pferdeführer es zulässt und die Zeit lange genug ist.

Keks
Krümel

Es sind nur 500 Meter vom Stall in die Berge, jedoch lieben Keks und Krümel diese Ausflüge, denn aktuell ist deren Koppel ratzeputz leergefressen. Kein Grashalm weit und breit. Oh doch, sichtbar außerhalb der Koppel.
Die Jahreszeit wird nun milder, da wir keine Halle haben bin ich froh, dass die Temperaturen nach oben gehen und ich wieder anfangen kann Keks und Krümel zu trainieren. Zuerst longieren, denn Keks bzw. Krümel für ca. 30 Minuten am Platz reiten, damit sie sich wieder an den Sattel und Reiter gewöhnen.
Was mach man in den Wintermonaten. Nun, man denkt sich Dinge aus und probiert ob das Ausgedachte auch funktioniert. Leider nicht immer. Da geht es um die Wahl der richtigen Lederstärke, auch darum wie das Leder hinterlegt wird, damit es am Nasenrücken nicht scheuert. Da ich den Beruf des Sattlers nicht erlern habe heißte es probieren geht über studieren.

Der Versuch ein Namensschild auf dem Stallhalfter für Krümel. War nach einem Tag mit Regen kaputt.
Dieser hat gehalten, denn die Anbringung an den Ösen hatte ich besser gelöst.

 

 

 

 

 

LG Kurt

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Reiterhöfe, eine besondere Art im Umgang miteinander 8.03.2024

Hi Leute,
wie geht es euch auf eurem Hof mit euren Mitmenschen/Einstellern, mit dem Stallbesitzer und wie funktioniert die Kommunikation untereinander? Dieses Thema interessiert mich brennend. Warum? Wir diskutieren über Klima und Weltfrieden, dabei stelle ich fest, dass auf den Reiterhöfen jede Menge Ressentiments vorherrschen. Kürzlich war ich in Salzburg auf einem Hof und was habe ich erfahren, es gibt CHICKEN-Krieg. Nun, das ist nicht ungewöhnlich. Auch bei den letzten Höfen durfte ich feststellen, dass es die ewigen Besserwisser gibt, die Gruppenbildungen und warum man mit denen ja gar nicht kann. Die Kinder werden bereits zum CHICKEN-Krieg angehalten und wir träumen von Weltfrieden. Dass Stallbesitzer noch dazu beitragen, dass sich der CHICKEN-Krieg verstärkt, erstaunt mich noch immer. Anstelle dafür zu sorgen, dass ein friedliches Miteinander am Hof vorherrscht, wird mit stiller Post die ein oder andere Person noch in den Dreck gezogen. Dass mein Stallbesitzer vergisst welche Abmachungen er mit uns getroffen hat erstaunt mich nicht mehr, denn beim Erstgespräch wird so einiges versprochen und dann still und leise nicht mehr eingehalten. Wie? Habe ich das so zugesagt? Ein Beispiel: meine Abmachung lautet, am Wochenende muss ich meine Pferde Keks und Krümel selbst versorgen. Wohl gemerkt am Wochenende. Ausmisten an Feiertagen unter der Woche wurden vom Personal geleistet und jetzt? Man kann sich nicht mehr erinnern. Gut, dass ich etwas Zeit habe und mir selbst helfen kann. Aber genug vom „Geschreibsel“. Warum geht es eigentlich? Nun, wir träumen von Frieden und schaffen es nicht, dass in einer kleiner Pferdestallgemeinschaft in den wenigsten Ställen ein friedliches Miteinander möglich ist. Schade.
Viele Grüße
Kurt

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