Maremma-Sattel aus Italien

Im April 2023 waren wir in Italien und haben einen sehr interessanten Sattel gekauft. Einen Maremma-Sattel, so wie ihn die Butterie – die italienischen Kuhhirten in der Maremma – reiten. Ein wunderschöner baumloser Sattel, den nur meine Partnerin benutzen darf, denn dieser passt sich dem Pferd und dem Hi…tern an.

>Ihr habt hier Freiheiten auf unserm Hof die gibt’s nirgends. < Aussage eines Familienmitglieds

Ja, das stimmt, denn ich darf…

  • Keks und Krümel auf die Weide stellen, kein MUSS, wird von einer Mitarbeiterin erledigt, jedoch helfe ich gerne
  • Keks und Krümel von der Weide holen, vorausgesetzt es hat nicht jemand gemacht, ohne es mit mir abzustimmen
  • Wasser in die Kanister füllen, damit Wasser verbracht werden kann
  • Wasser auf die Weiden fahren mit meinem Ford Ranger, wenn es wieder einmal niemand geschafft hat, Wasserkanister bereitzustellen auf der Weide
  • Den Reitplatz von Pferdeäpfeln befreien, wenn die Reiter/Innen es verabsäumt haben es zu tun: Wäre ein Akt der Höflichkeit
  • Führleinen unbemerkt aufheben und reparieren, damit diese wieder benutzt werden können
  • Mitmachen beim Graseinholen, jedoch bekommen meine Pferde von mir kein Gras gefüttert
  • Mitmachen beim Luzerneeinholen, jedoch bekommen meine Pferde von mir keine Luzerne gefüttert
  • Täglich das Spezialfutter für Keks und Krümel machen; mache ich gerne. Meine Pferde bekommen weder Rüben noch Hafer vom Hof
  • In die Prärie SCHEISSEN, wenn wieder einmal der Zugang zur Toilette nicht offen bzw. zugesperrt ist
  • Mein eignes Werkzeug verwenden, jedoch verschwindet manchmal ein Werkzeug auf nimmer Wiedersehen.
  • Mit meinem Ford Ranger die Baumabfälle zum Recyclinghof fahren; unentgeltlich
  • Dem Mitarbeiter im Recyclinghof € 10bzw. €5 geben, damit der mit dem Radlader den Anhänger leert; mein Privatvergnügen
  • Etc.

Ich muss …

  • Jedes Wochenende die Ställe von Keks und Krümel ausmisten, bzw. jemanden bezahlen damit ausgemistet wird
  • Beinahe jedes Wochenende Keks und Krümel selbst auf die Weide stellen
  • Immer nachsehen ob genügend Wasser auf der Koppel ist

Ich darf nicht …

  • Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, im Zeitraum 15 bis ca. 18 Uhr den Reitplatz benutzen, denn der Reitplatz wird von der Tochter für Reitunterricht verwendet; Es wäre schön, wenn es einen verbindlichen Zeitplan gäbe.

Was dürfen wir als Gemeinschaft…

  • Wir dürfen die Pferde vom Hofbesitzer versorgen mit Wasser, dürfen Heu geben, dürfen dafür sorgen, dass die Tochter gesunde Pferde für den Reitunterreicht vorfindet
  • Wir dürfen die Herde hereinholen, das sind 7 Pferde vom Besitzer des Hofs (2 Hengste stehen immer im Paddock, ein Hengst wird regelmäßig in sein Freigehege gestellt) und 8 Pferde von Einstellern
  • Wir dürfen im Winter wiederum die Schlechtwetterschuhe tragen, denn es gelingt nicht, dass wir den Wegen mit dem überschüssigen Holz „Gehsteige“ verpassen

VG Kurt

 

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Sammy der Tour Verhinderer.

Seit 2021 haben wir einen Hund namens Sammy. Ursprünglich gedacht für die Enkelin ist er nun Bestandteil unseres Lebens. Schön und auch nicht. Warum? Reittouren über lange Distanzen sind nun passe. Sammy ist ein typischer Straßenköter, welcher sehr lieb ist, jedoch so bald Wild aufspürbar ist, ist er nicht mehr zu bremsen. Da hilft kein Pfeifen, kein Schimpfen, nichts, er ist weg. Da ich jedoch immer mit Keks und Krümel unterwegs bin, daher ein Handpferd je nach Tag, kann ich Sammy nicht zusätzlich an die Leine nehmen, was meinen Wanderreitradius erheblich einschränkt.