Welch Freude. Keks und Krümel kennen uns noch. 4.01.2020 bis 12.01.2020

Nach einem erholsamen Jahreswechsel 2020 in Spanien Tarifa, sind wir zurück und der Alltag hat uns wieder. Am 4.01.2020 gab es einige Geburtstage zu feiern und vor Allem mit den Pferden auf die Koppel gehen.

Begeisterung ist groß auf der Koppel

Ja, die Beiden kennen uns noch. Ich glaube, Keks und Krümel wissen wer ihnen den Pferdeleckerli gibt, wer sie pflegt und krault. Am 9.01.2020 hatte Keks Geburtstag, den zehnten. Ich habe keinen Kuchen gebacken, kein SMS gesendet und auch nicht gratuliert. Ich denke, das ist dem Keks egal. Wichtiger ist, die liebevolle Handhabung, die Ausflüge auf die Koppel, wo die Beiden im vollen Galopp ca. 500 Meter deren Wettrennen bestreiten können. Freitags gehen wir noch immer zum Pferdeflüsterer, das tut unseren Pferden sehr gut.

Toben ist angesagt.

Liegt es daran, dass ich mich entspanne? Christian behauptet das Verhalten von Pferden zeigt das innere Verhalten des Reiters. Ich weiß es nicht, denn ich bin der Meinung, dass ichentspannt bin. Ungeachtet dessen horche ich in mich hinein, um festzustellen ob ich doch unruhig bin und ich weiß es nochimmer nicht, aber ich weiß, dass Keks mittlerweile total entspannt am langen Zügel mit Gewicht und Schenkelhilfe am Platz geht.

Großer Reitplatz hinter dem Stall.

Das gilt auch für Krümel, der sich immer besser reiten lässt. Naja, Krümel hat noch Flausen. Nach ungefähr 45 Minuten ist Krümel der Meinung, es reicht. Das äußert sich dadurch, dass er steht stur wie ein Esel und rückwärts geht. Nach gutem Zureden, sprich lästigen Schenkelklopfen, lässt er sich wieder zum Trainieren bewegen. Es wird aber immer besser.

Krümel entspannt mit Belohnung.

Schön war, dass wir am 11.01.2020 im Feld waren. Ein außergewöhnlich entspannter Ausritt.

Bis demnächst. Kurt

Restliche Feiertage und Jahreswechsel in Spanien, Tarifa Andalusien. 27.12.2019 bis 3.01.2020

Hallo zusammen,

diese Mal geht es nicht ums Reiten, es geht um Feiertage in einer anderen europäischen Kultur. Klar, die Temperaturen sind in Andalusien zum Jahreswechsel zwischen 17 und 20 Grad Celsius. in Tarifa bläst ständig der Wind und die Kit-Surfer verbringen die Feiertage auf dem Wasser. Und wir? Wir waren reiten, aber dieses Mal haben wir den Schwerpunkt auf spanische Kultur und Sehenswürdigkeiten gelegt.

Viele gelb bemalte Pferdekutschen prägen u.a. das Stadtbild.
Sevilla, eine sehenswerte Stadt 80 km vom Meer mit Hochseeschiffe, die hier anlegen

Sevilla war beeindruckend. Diese Stadt hat ein maurisches Flair und besitzt wunderschöne große Plätze, welche allemal eine weitere Reise wert wären. Was fasziniert uns am Jahreswechsel in Andalusien? Es ist der Umstand, dass es keine bzw. ganz wenig „Knallerei“ gibt. Man ballert nicht in die Luft uns schreit oder stöhnt, oh wie schön. Schau, schau. Nein, hier feiert man ein wenig anders. Bei gutem Essen, dann 12 Sekunden vor Mitternach pro Sekunde eine Weinbeere in den Mund stecken, Punktum beim Mitternachts-Gong die Beeren runterschlucken und sich einen Wunsch für neue Jahr geistig wünschen. Danach, „Karneval“.

An den Berghängen kleben Dörfer.

Brücke in Ronda, welche die Altstadt und Neustadt verbindet.

Kirche in Ronda!

Den nächsten Tag ausschlafen und dann die Stadt Ronda besuchen. Die langen Fahrt in das Hinterland, durch eine schöne weite bergige Landschaft mit hochgelegenen weißen spanischen Dörfern, hat uns begeistert. Ronda ist schön. Wir haben auch noch Gibraltar besucht bevor die verrückten Briten die EU verlassen und sind auch noch ausgeritten. Die schwarzen Schweine, der Andalusische Stier alles zusammen hat uns Spaß gemacht. Um alles zu erzählen reicht einfach die Zeit nicht. Am 3.01.2020 sind wir zurück gereist.

Ausritt mit Klaartje.
Mosaik in Sevillia.

 

 

Klaartjes Pferd. Angebunden in der Pause.
Wunderschöne schwarze Schweine.
Andalusischer Stier. Klein aber kräftig.

Gruß Kurt

Alle Jahre wieder! Es ist Weihnachten und der Jahreswechsel naht. 24.12.2019 bis 26.12.2019

Am Stall.
Blick über die Heide.
Weicher leicht sandiger Boden. Gut für die Hufe.

Hallo zusammen, es ist der 24.12.2019 und wir bekommen Besuch. Yvi, ihres Zeichen eine sehr gute, talentierte Dressur-Reiterin geht mit mir ins Gelände. Welches Pferd möchtest du reiten? Yvi hat sich spontan für Keks entschieden. Da ich die Fähigkeiten von Yvi kenne, sie reitet zuhause fremde Pferde zu, habe ich sofort zugestimmt. Pferde holen, aufsatteln und raus ins Gelände. Dieses mal haben wir auch eine Fotografin mit, damit wir einige schöne Bilder vom Ausritt bekommen.   Wir gingen zuerst ins Viereck um Yvi die Möglichkeit zu geben sich an Keks zu gewöhnen oder vielleicht auch umgekehrt. Danach sind wir beim Haupttor hinaus in die „Prärie“ diese sanfte hügelige Landschaft hinter dem Stall. Nach ca. 90 Minuten sind wir zurück zum Stall. Die Temperaturen waren nicht für einen extra langen Ritt. Bei den Temperaturen um 0 bis 8 Grad Celsius bekomme ich leider Schmerzen im Knie. Ungeachtet dessen war es ein tolles Erlebnis. Keks war tiefen entspannt, nur Krümel hatte das ein oder andere Mal Flausen im Kopf.

Krümel trägt den „blüschigen“.

Yvi und mein Sohn Philipp sind am 25.12.2019 nach ausgiebigen feiern,Geschenke auspacken und gutem Essen wieder nach Hause abgedampft. Ja, wer Tiere hat kann diese nicht ewig anderen Menschen überlassen.

Es waren schöne Feiertage.

LG

Kurt

Der Jahreswechsel naht! 11.12.2019 bis 23.12.2019

Es gibt schon schöne Sachen zu kaufen in Salzburg.

 

Einige Stunden später war die weiße Pracht weg.

 

 

 

 

 

 

Hallo zusammen,

vor einigen Tagen war ich in Salzburg, bin in die Innenstadt gegangen, habe den Weihnachtsmarkt besucht und mich mit Kutschern unterhalten. Thema, Hufbeschlag. Alle Kutschpferde in Salzburg sind mit Eisen beschlagen. Kein Kutscher verwendet Kunststoffbeschläge, laut Aussage eines Angesprochenen. Als  Grund dafür wurde genannt die kurze Lebensdauer und vor allem das Fehlen eines Hufschmieds, welcher sich hervorragend mit den neuen Kunststoffbeschlägen, den DUPLOS, auskennt. Ein Argument ist in Salzburg jedoch nicht von der Hand zu weisen, es ist der Winter, wo den Pferden „Speiks“ / Stollen in die Eisen geschraubt werden, damit diese bei Schnee und Eis die Steigungen besser meistern. Zwischenzeitlich hat es auch am Standort meiner Pferde geschneit und Keks und Krümel genießen die weiße Pracht, welche bereits nach Stunden wieder Geschichte war.

In den letzten Tagen haben wir die Pferde nach der Methode unseres Pferdeflüsterer trainiert. Das ist spannend und interessant wie die Beiden reagieren. Es ist unheimlich zu sehen wie man seine persönliche Gelassenheit auf die Tiere übertragen kann. Keks, der wie ein Zappelphilipp kaum ruhig stehen kann, kann auf einmal am Führstrick gelassen warten. Auch beim Reiten beherrscht er nun den langsamen Schritt und Trab.

Wenn wir ausreiten sind Keks und Krümel schon sehr gelassen. Wir nehmen immer unterschiedliche Wege vom Hof um sicher zu gehen, dass alle Wege problemlos von den Pferden akzeptiert werden.  Um ins Umland zu kommen, müssen wir eine viel befahrene Strasse überqueren. Das bedeutete absteigen. Beim letzten Ausritt bin ich alle Wege mit Keks am Führstrick gelaufen. Meine Partnerin ist mit Krümel dann in der Heide geritten und ich war begeistert wie gut das bereits funktioniert. Warum bin ich gelaufen? Da ich laut meinen Freunden „blüschig“ bin, benötige ich aktuell immer noch eine Aufsteighilfe. Keks findet das Aufsitzen nicht lustig. Er versucht sich ständig zu drücken. So nach dem Motto warum soll ich dich gewichtigen Menschen tragen . Lauf doch selbst.

Liebe Grüße

Kurt