Vorbereitung auf die große Tour mit Keks und Krümel (15.04.2019 bis 25.04.2019)

Ausritt mit Freunden.Die wunderbaren Osterfeiertage mit den warmen Temperaturen waren eine sehr gute Gelegenheit die beiden Hotties wiederum zu testen. Wir sind im Viereck geritten, waren dreimal draußen im Feld und haben am Osterwochenende ca. 35 km zurückgelegt.                                            

Klar, beide haben geschwitzt, ich gestehe, ich auch. Es hatte ca. 27 Grad im Schatten und kaum einen Luftzug. Neben den Einzelausritten bin ich mit Krümel die Stalltour mit den Leuten vom Stall über 16km mit geritten. Dabei geht es darum, dass die Reitschüler mit den Schulpferden ins Gelände kommen und die Schüler sicher werden im Umgang mit den Tieren. Für Krümel, Keks blieb zuhause, war es ein interessantes Erlebnis in einer Gruppe mit Stuten, Hengsten und Wallachen zu gehen.

Er hat sich sehr gut verhalten, jedoch sind einzelne Stuten ein wenig hysterisch, wenn man denen zu nahekommt. Zusätzlich hat sich herausgestellt, dass Krümel mit den Bummeln im Schritt nicht einverstanden ist. Krümel möchte ausschreiten, gehen und legt dabei eine Geschwindigkeit vor, welche den Pferden in der Gruppe sichtlich zu schnell war. Um aufzuschließen musste die Gruppe antraben. Klar habe ich versucht Krümel in der Gruppe zu halten, was nicht immer funktionierte und er dann mit dem rechten Vorderhuf sichtlich genervt zum Stampfen begann solange bis ich Krümel wiederum sein Tempo gehen ließ. Nach diesem Ritt waren wir, Krümel und „einer meiner“ etwas klüger. Schön war, dass Krümel die anderen Pferde toleriert hat. Er war entspannt und verträglich unterwegs. Nach diesem Ausritt war ich erleichtert, dann Krümel hat sich in allen Lagen als großartiges, verträgliches Pferd erwiesen. Um die Hotties auf die lange Tour vorzubereiten, gehen wir täglich, wenn ich vor Ort bin ca. 15 Minuten auf die Weide und lassen sie Gras fressen. Wir gewöhnen sie langsam an Gras, das erleichtert die Ernährung auf der Tour.

Wie man sieht ist das Gras heiß begehrt, man bringt Beide kaum von den einzelnen Grasbüscheln neben der Koppel weg, wie ist das erst auf der Weide? 

VG Kurt

Keks und Krümel in weiteren Belastungs- und Stresstest (01.04.2019 bis 14.04.2019)

Es geht in die spannende Phase. Am 14.05.2019 möchte ich meine Tour nach Barcelona starten. Zahlreiche Vorbereitungen treffe ich um gut gewappnet den Trail zu starten. Zwischenzeitlich habe ich noch Besorgungen gemacht. Ich habe ein Hufbearbeitungs-Notwerkzeug gekauft, dann noch 3 mal 100 Meter Seil, eine Weidezaungerät batteriebetrieben, zwei Unterhosen mit Einlage damit der Hintern nicht aufscheuert und ganz wichtig zwei große Seesäcke, welche ich nun zu leicht handhabbaren Säcken mit einfacher Befestigung an einem Westernsattel vorbereite. Das WIE zeige ich in einem der nächsten Beiträge. Klar habe ich Wassersäcke faltbar, man kann diese auch als Futtersäcke verwenden und ich habe mich zum Thema Fastfood für Pferde informiert. Glaubt mir, ich bin noch immer verwirrt. Es ist erstaunlich was es alles am Markt gibt, welches Mittelchen oder Futterzusammensetzung für welches Pferd bei welchem vermeintlichen Leiden gibt. Es hat mich beinahe verrückt gemacht. Täglich habe ich die umfangreichen Kommentare gelesen bis Schluss endlich ich mich für folgenden Futterzusatz entschieden habe.

   

St.Hippolyt Super Futter für Top-Leistung! Laut Beschreibung liefert St.Hippolyt Supercondition die Basis für eine ideale Versorgung des kompletten Muskelapparates und einen ideal funktionierenden Muskelstoffwechsel. Das Ergebnis: Fitness, Kondition und auch kurzfristige, effiziente Leistungsabrufung sind der Standard. Ob das stimmt, werde ich erst in einigen Tagen wissen. Angeblich macht dieses Futter die Pferde glücklich und ausgeglichen. Na ja, ich glaube es fürs Erste.

Was passiert und was steht in den nächsten Tagen noch auf dem Programm. Zum eine Fenz bauen, dazu muss ich noch die Baum-Seilschlingen bauen, deren brauche ich mindestens 8 Stück. Dann die Spanngurte vorbereiten und nochmals auf Funktion prüfen sowie 120 Meter Weidezaundraht/Schnur besorgen, denen n ansonsten kann ich mir das Weidezaungerät sparen. Wichtig ist auch der Baumzelt Test, welchen ich seit Wochen vor mir herschiebe.

Ich denke, dass die regelmäßigen längeren Ausritte gut sind für die Pferde um diese zu konditionieren. Pro Woche auf drei Tage verteil ca. 35 km. Z.B. 18 km am Stück, dann 9 bis 12 km am Folgetag und am dritten Tag noch einmal 5 bis 8 km. Danach gibt es wieder Ruhezeit. So sieht aktuell das Trainingsprogramm für die Pferde aus.

Bei den letzten Ausritten haben wir wiederum die Fähre benutzt. Man muss die Nutzung einer Fähre regelmäßig üben, genauso wie das Verladen in den Anhänger.

VG

Kurt

Keks und Krümel im Belastungstest, zuerst 18km und tags darauf 9km (28.03.2019 – 31.03.2019)

Frage? Sind Keks und Krümel denn bereit eine Distanz von ca. 24 km pro Tag oder mehr zu laufen?

Ja, lautet die Antwort. Auch wenn Keks und Krümel nicht täglich trainiert werden sind die Beiden in top Zustand. Klar nach ca. 18 km waren die Pferde leicht verschwitzt, jedoch konditionell noch in der Lage weitere Kilometer zu gehen. Problematischer war da schon mein Allerwertester. Am Tag zwei sind wir zum Mittagessen geritten, haben bereits zum zweiten Mal die Fähre benutzt und den Weg über den Fluss toll geschafft. Beide leicht nervös, diese ungewöhnlichen Geräusche und Bewegungen, jedoch handhabbar.


Einige Tage zuvor war ich auf der Insel Mallorca bei Freunden. An einem der Tage haben wir einen 24 km Ritt unternommen mit ca. 2 km Galopp am Sandstrand. Wie immer habe ich Valiente geritten. Valiente geht gerne unter mir, jedoch die letzten 2 km hat er starke konditionelle Schwächen gezeigt. Laut Nathalie war er lange nicht am Strand bzw. wurde geritten, was seiner Fitness geschadet hat. Gut ich habe Valiente mit vielen Verschnaufpausen bis 400 Meter von zuhause geritten, dann bin ich runter und habe den armen Kerl nach Hause geführt.

Hier noch eine nette Story von Nathalie: Eine Woche zu vor hatte Nathalie einen Ausritt mit einer kleinen Gruppe. Eines ihrer Pferde, Korks, war mit von der Partie. Zuhause angekommen war Korks ruhig hat sich umgehend hingelegt und zeigte Anzeichen von Schwäche. Der gerufene Tierarzt konnte keine Krankheits-Symptome feststellen. Was war passiert? Korks hat beim Ausritt über den Zaun geguckt und Pflanzen gefressen, aber welche? Er hat Hanfknospen gefressen und war schlichtweg high für ca. 3 Tage. 🙂 Ja, sowas passiert.

Zurück nach Deutschland. An den kommenden Wochenenden werden wir die Pferde gut auf die große Aufgabe vorbereiten. Täglich 20 km und mehr an drei aufeinander folgenden Tagen. Zugabe von Spezialfutter zum Muskelaufbau. Zusätzlich sollten wir die Tiere an ungewöhnliche Geräusche gewöhnen, ob das gelingt weiß ich nicht.

Ein Themenbereich ist Probepacken und am Sattel befestigen, sowie das Baumzelt testen. Daher, bis zum nächsten mal.

VG

Kurt

 

Wann geht die Reittour los? Stand 25.03.2019; Mitte Mai 2019

Da ich die letzten Wochen mit einer scheußlichen Verletzung an der linken Hand außer Gefecht gesetzt wurde, hat sich der Termin um einige Tage nach hinten geschoben. Geplant 1.Mai 2019, es wird wohl ca. 14 Mai werden. Warum? Nun, so manche Übung ist noch nicht gemacht. Meine Sachen packen, Pferde bepacken, Baum Zelt ausprobieren, Drohne programmieren, Stromversorgung für Mobil-Phone testen, Fenz bauen und mit Elektrozaundraht absichern etc. Noch viel zu tun die nächsten Wochen. Da ich aktuell beinahe vier Wochen verloren habe hinke ich hinterher. Die Bestellungen für den Elektrozaun, sowie die zusätzlichen Seile ist noch nicht erfolgt. An reiten war ebenfalls nicht zu denken, sodass ich für den 29.03.2019 drei Stunden reiten am Reitplatz mit Begleitpferd an der Führleine noch vor mir habe, sowie einen Ausritt über 20 bis 25km. Apropos Ausritt. Ich war bei Freunden auf der Insel Mallorca und wir sind ca. 25 km geritten mit einer kurzen Pause von 1/2 Stunde. Das hat bestens geklappt, jedoch war es ohne Begleitpferd an einer Hand.

Die Übung, reiten lange Distanzen mit Begleitpferd, wird noch spannend, denn mehr als eine Stunde habe ich noch nicht geübt. Interessant wird auch, wie das Bepacken der Pferde funktionieren wird, passt meine Vorstellung. Da ich die Pferde täglich wechseln will, muss ich die original Sattel auflegen. Bilder folgen. Auch muss ich die nächsten Tage meine beiden Hotis beschlagen lassen, denn das Thema Hufschuhe hat sich wohl erledigt oder doch nicht? Mal sehen was sich noch auftut.

VG Kurt