Training ist die halbe Miete (16.05. bis 21.05.2018)

Hallo Sportsfreunde,

es geht nicht nur um Pferde, es geht um Freiheit, Freizeitvergnügen und gutes Essen. Bei einem Besuch in der Frühstücksbar, die machen eine wunderbare Eierspeise, habe ich das folgende Bild entdeck.

   

Nach dem Frühstück am Hafen von Colonia Sant Jordi geht’s gleich wieder auf die Finca die Pferde trainieren. Ihr könnt mir glauben, ein hartes Stück Arbeit. Gerne würde ich auf der faulen Haut liegen wie dieser Kater, jedoch, da ich in sehr kurzer Zeit meinen Keks (Biskuit) und Krümel auf gesittete, kontrollierte Gangarten einstellen muss, ist beinahe jede Minute kostbar. Glaubt mir, das ist anstrengend. War die Tage abwechselnd mit Krümel und Keks alleine draußen. Es gab mit beiden Pferden an der ein oder anderen Wegstrecke erhöhten Diskussionsbedarf, wenn ihr wisst was ich meine. Krümel diskutiert mit mir ob ich aufsteigen darf, ob wir durch diese „enge Häuserschlucht“, es sind nur zwei Einfamilienhäuser und eine kleine Finca, gehen und kaum ist ein abgeerntetes Stoppelfeld da, dann geht er ohne mein Zutun in den Speed Galopp, nach dem Motto: hallo Reiter bin ich nicht schnell? Es bedarf schon einiges an reiterlichen Fähigkeiten Krümel wieder auf europäisches Reiten einzustellen. Ähnlich geht es auch mit dem Keks. Zwar lässt mich dieser beinahe problemlos in den Sattel, jedoch diskutiert der Keks genauso gerne wie Krümel und ein freies Feld heißt:  hurra ich zeig dir was ich kann, und so standen nach ca. 300 Meter freiem Stoppelfeld mitten im Hafer. Bei den Diskussionen hat Krümel eine besondere Eigenart um zu zeigen, ob etwas missfällt. Krümel schlägt dann mit dem rechten Vorderhuf fünfmal auf den Boden. Immer fünf mal, so als ob er zählen könnte.

Tja, liebe Freunde und Wanderreiter. Auf geht’s in den nächsten Tagen zur nächsten Episode.

Liebe Grüße, Kurt

 

 

Bodenarbeit und Ausreiten mit Überraschungen 27.04. bis 3.05.2018

Hallo liebe Sportsfreunde,

am 27.04.2018 habe ich zum ersten Mal meine Pferde auf der Finca gesehen und zu meiner großen Freude sind die Beiden bereits unzertrennliche Freunde geworden. Was für ein Glück! Bereits Nachmittag den 27.04.2018 habe ich mit Bodenarbeit begonnen. Zuerst Biskuit longieren, dann Torat.

Torat lieferte die große Überraschung, warum? Es war das erste Pferd, welches keinen Fluchtreflext an der Longe hatte. Ob mit Gerte im Rücken, Peitsche in der Hand, Torat blieb stehen und schaute mich nur treuherzig an. Nach dem Motto, was willst du! Was sollte ich nun tun. Die Lösung war einfach, beide wie vor einer Kutsche zusammenspannen und siehe da, es funktionierte prächtig. Die nächsten Tage habe ich die Beiden logiert und geritten.

Beide Pferde reagierten sehr sensitiv auf Schenkeldruck, beide waren der Ansicht, es gibt Schritt und „Speed-Galopp“ und sonst nichts. So war ich täglich mit einem Pferd unterwegs für einige Stunden bin Schritt und  Trab gegangen und mit Biskuit auch galoppiert. Dabei hat mir Biskuit gezeigt was er will und ist nicht unbedingt meinem Willen gefolgt. Es dauerte um ihn zu überzeugen, dass ich der Herr bin. Abschließend kann ich sagen, dank der Hilfe von Nathalie und Jörg und mit ein wenig „Dusel“ habe ich prächtige Pferde gefunden.

Wenn Ihr mit toll ausgebildeten Pferden nach der Saison am Strand entlang galoppieren wollt, dann ruft doch mal bei Nathalie an. 0034635810383. Sattel: Westernsattel Übrigens: bei Nathalie und Jörg kann man gegen Voranmeldung eine tolle Kutschenfahrt machen.

     

Liebe Grüße an alle Wanderreiter, Kurt