KMU´s Teil 2 (25 Februar 2015)

„Wir können zwar effizient, aber nicht innovativ“, eine markante These aus einem interessanten Interview von Detecon Consulting, nachzulesen unter https://www.detecon.com/de/Publikationen/wir-koennen-zwar-effizient-aber-nicht-innovativ%3c mit Thomas Sattelberger.

Dieser spricht in dem Interview über die Zukunft der deutschen Wirtschaft, über die Auswirkung von Globalisierung und Digitalisierung auf Unternehmen. Dieser Aussage kann ich als Interim Manager und Consultant absolut zustimmen. Es fehlt die Innovativkraft. Warum dem so ist, hat viele Gründe. Ein Grund dabei dürfte sein, die Geschäfte laufen gut, warum müssen wir innovativ sein? Ein weiterer Grund könnte sein, dass man im Unternehmen weiß, dass man sich weiter entwickeln muss mit den Produkten, aber es fehlt der Mut. Noch ein Grund könnte auch die unzureichende Kapitaldecke sein, die Entwicklung innovativer Produkte kostet Zeit und Geld, und nicht zu vergessen, sie braucht kluge Köpfe. Hier haben wir ein weiteres Dilemma, zwar fehlen nicht die klugen Köpfe, jedoch fehlt es an der Führungserfahrung, die klugen Köpfe zum Wohle des Unternehmens einzusetzen, zu motivieren, deren Tatendrang und Innovationskraft zu aktivieren und auch ungewöhnliches Denken zuzulassen. So kommen häufig die Phrasen in Meetings durch, wie: „Warum sollen wir das ändern? Es funktioniert doch!“. Man hat sich Jahrelang mit dem Thema Effizienzsteigerung beschäftigt, was nichts anderes ist als die Verbesserung bestehender Prozesse um den Ertrag zu steigern, ohne das Produkt weiterzuentwickeln ohne bestehenden Auftrag von außen. Was passiert, wenn wir nicht innovativ sind? Wir steuern damit auf einen gefährlichen Zustand zu. Die Chinesen setzen zurzeit auf Masse, die USA großenteils auf Innovation. Es generieren die Chinesen, die Koreaner, die Amerikaner und viele andere mittlerweile jede Menge Innovationen und sind auf dem besten Weg, Deutschland als wirtschaftsführende Nation noch weiter in den Hintergrund zu drängen. Ideen, Innovationen sind wichtig, um die Wirtschaft florieren zu lassen, was wiederum mehr Beschäftigung mit sich bringt und zum sozialen Frieden beiträgt.

Bis bald, Ihr Kurt Jelinek

KMUs im Wandel 15 Feb 2015

Der Begriff „Mittelstand“ – von dem im Zusammenhang mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) häufig gesprochen wird – ist ein im deutschen Sprachraum historisch gewachsener Begriff, für den jedoch keine abgestimmte oder gesetzlich vorgeschriebene Definition existiert. Laut Definition zählen in Deutschland alle Unternehmen mit einem jährlichen Umsatzerlös von unter 50 Millionen Euro und mit weniger als 500 Beschäftigten zu den KMU. In der EU spricht man von 250 Beschäftigten und eine Bilanzsumme von maximal 43 Mio. Euro. KMUs sind die tragende Säule für Wachstum und Beschäftigung. Technologischer Wandel und voranschreitende Globalisierung setzen jedoch insbesondere KMU einem wachsenden Druck aus. Die zunehmende Wettbewerbsintensität führt zu steigendem Preisdruck, zu höheren Anforderungen an Flexibilität und Geschwindigkeit und zunehmendem Qualitätsdruck. Bei Forschung und Entwicklung (FuE)-intensiven Gewerben nimmt zudem der Technologiewettbewerb erheblich zu. Verschiedene Studien haben sich in den letzten Jahren mit den Wachstumshemmnissen von KMU beschäftigt und festgestellt, dass der zunehmende Mangel an qualifiziertem Personal, das unflexible deutsche Arbeitsrecht, die in den vergangenen Jahren gestiegene Steuer- und Abgabenlast für den Faktor Arbeit, die starke Regulierung bei Produktzulassungen und die administrativen Belastungen als die häufigsten Hemmnisse für die Fortentwicklung von Unternehmungen identifiziert werden. Hinzu kommen insbesondere für kleinere Unternehmen die schwierigeren Finanzierungs- und Kreditversicherungsbedingungen aufgrund der Finanz- und Bankenkrise seit 2008. Diese Rahmenbedingungen sorgen für einen enormen Handlungsdruck bei den KMU. Wenn diese auch künftig national und international handlungsfähig bleiben wollen, müssen sie sich diesen Veränderungen stellen. Doch welche Möglichkeiten haben KMU, diesen Herausforderungen zu begegnen und welche Folgen haben diese Unternehmensentscheidungen für die Volkswirtschaft?

Bis zum nächsten Mal, Ihr KJe

Hallo Welt! Schadet Arbeit? 15.02.2015

Willkommen zu Kurt Jelinek’s Visionen und Gedanken.

Ich stelle mir immer häufiger die Frage: „Schadet Arbeit“?

Warum? Wenn ich so im Auto unterwegs bin, dann höre ich Radio, schon um zu wissen, wo es staut. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass so mancher Radiosender den Mitmenschen am Montag einen schönen Start in die Arbeitswoche wünscht. Das ist nett. Jedoch ändert sich das im Verlaufe der Woche, schon am Mittwoch tönen die Moderatoren: „Die Hälfte der Arbeitswoche ist erreicht“. Donnerstags läutet man das verlängerte Wochenende ein, freitags freut man sich auf den Mittag und mittags kommt die Verlautbarung: „Nur noch drei Stunden bis zum Feierabend und zum Wochenende!“ .

Genau dann stelle ich mir wiederum die Frage: „Schadet Arbeit“?

Bedeutet das, dass Menschen nur noch einen JOB haben und keine Arbeit? Bedeutet das, dass Menschen ihre Arbeit sehr unwillig machen oder mit dem, was sie tun, überfordert sind? Ich weiß es nicht. Nur die Medien suggerieren: „Arbeit schadet und man braucht dringend Freizeit“.

Was ist mit den Menschen, die eine sieben Tage-Woche haben? Wo bleiben die Menschen, die Tag- und Nachtdienste und Wochenendarbeit verrichten?

Was glauben Sie, wie es Menschen geht, die gern arbeiten würden und keine Arbeit finden?

Es wäre schön, wenn die Medien weniger versuchen würden, den vermeintlichen Geist der Zeit zu treffen, nach dem Motto „ARBEIT SCHADET“.

Wie ist Ihre Meinung dazu?

 

 

 

KMU im Wandel 15.02.2015

KMUs im Wandel 15.02.2015

Der Begriff Mittelstand – von dem im Zusammenhang mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) häufig gesprochen wird – ist ein im deutschen Sprachraum historisch gewachsener Begriff, für den jedoch keine abgestimmte oder gesetzlich vorgeschriebene Definition existiert. Laut Definition zählen in Deutschland alle Unternehmen mit einem jährlichen Umsatzerlös von unter 50 Millionen Euro und mit weniger als 500 Beschäftigten zu den KMU. In der EU spricht man von 250 Beschäftigten und eine Bilanzsumme von maximal 43 Mio. Euro. KMUs sind die tragende Säule für Wachstum und Beschäftigung.

Technologischer Wandel und voranschreitende Globalisierung setzen jedoch insbesondere KMU einem wachsenden Druck aus. Die zunehmende Wettbewerbsintensität führt zu steigendem Preisdruck, zu höheren Anforderungen an Flexibilität und Geschwindigkeit und zunehmendem Qualitätsdruck. Bei Forschung und Entwicklung (FuE)-intensiven Gewerben nimmt zudem der Technologiewettbewerb erheblich zu.

Verschiedene Studien haben sich in den letzten Jahren mit den Wachstumshemmnissen von KMU beschäftigt und festgestellt, dass der zunehmende Mangel an qualifiziertem Personal, das unflexible deutsche Arbeitsrecht, die in den vergangenen Jahren gestiegene Steuer- und Abgabenlast für den Faktor Arbeit, die starke Regulierung bei Produktzulassungen und die administrativen Belastungen als die häufigsten Hemmnisse für die Fortentwicklung von Unternehmungen identifiziert werden. Hinzu kommen insbesondere für kleinere Unternehmen die schwierigeren Finanzierungs- und Kreditversicherungsbedingungen aufgrund der Finanz- und Bankenkrise seit 2008.

Diese Rahmenbedingungen sorgen für einen enormen Handlungsdruck bei den KMU. Wenn diese auch künftig national und international handlungsfähig bleiben wollen, müssen sie sich diesen Veränderungen stellen.

Doch welche Möglichkeiten haben KMU, diesen Herausforderungen zu begegnen und welche Folgen haben diese Unternehmensentscheidungen für die Volkswirtschaft?

Bis zum nächsten Mal, Ihr KJe

Mit der Seilbahn zur Arbeit? 14.02.2015

Schatz, staust du heute mit dem Auto oder nimmst du die Seilbahn?

So abwegig das klingt, so realitätsnah könnte das sein. Mit der Seilbahn zur Arbeit und nicht ins Skivergnügen. Seilbahntechnologien einer österreichischen Weltfirma aus Vorarlberg verbinden Städte in Lateinamerika und verkürzen die Wegezeit zur Arbeit, helfen dem täglichen Wahnsinn an Staus zu entrinnen und dämmen die Pollution ein.  Viele Menschen nehmen bereits die Seilbahn und nicht das Auto, was wiederum den Ausstoß von Treibhausgasen verringert.

Seilbahntechnologie ist tausendfach erprobt und in den Alpen stehen hunderte Seilbahnen, welche den Transport der Menschen zum Skivergnügen, in machen Regionen auch zum Wandern in die Berge übernehmen.

Warum sollte eine solche Technologie nicht in Europa als Nahverkehrsmittel eingesetzt werden? Man bedenke, wenn man im Nahbereich von Städten neue S-Bahnen bauen möchte, wohlgemerkt neue S-Bahnen, dann stehen die Planer vor großen Herausforderungen und extremen Kosten. Da ist die Grundstücksablöse, jede Menge Brücken und Unterführungen sind zu bauen, Trassen anzulegen, Signalisierungstechnologie zu installieren. Zudem fahren S-Bahnen nur nach fixen Fahrplänen z.B. alle 20 Minuten und brauchen entsprechendes Personal. In vielen Regionen fahren S-Bahnen auch nicht rund um die Uhr.

Seilbahnen haben dem gegenüber entscheidende Vorteile, kaum Grundstücksbedarfe, keine Brücken und Unterführungen sind notwendig und was heute als Utopie abgetan wird, die Fahrgastzellen fahren auf Wunsch. Das heißt, man geht durch die Zutrittskontrolle, die Gondel wird abgerufen, fährt aus dem Abstellbereich ein, lässt die Fahrgäste einsteigen, startet und klinkt sich automatisch am Förderseil ein. Der Personalbedarf ist gering, die Technologie ist erschwinglich. Und jenen, die sagen eine Seilbahn sei langsam, kann man entgegenhalten, dass die modernen Seilbahnen bereits jetzt 55km/h schnell sind.

Seilbahnen wären eine Alternative zu Zügen als Zubringer. Man kann davon ausgehen, dass viele Mitbewohner gerne zur Arbeit die Seilbahn nehmen würden, da diese zeittaktunabhängig und der Weg zur Arbeit schnell und staufrei ist. Klar, so manches Stadtverkehrskonzept müsste überarbeitet werden.

Bis wir mit „Beamen“ durch die Sphären reisen, dauert es eben noch.

CONCLUSION

Lösungen sind vorhanden, jedoch fehlt es oftmals am politischen Willen der Verantwortlichen.

Einfach zum Nachlesen:

http://www.seilbahn.berlin/de/seilbahn-berlin/seilbahnen-in-der-stadt.html

http://www.zeit.de/video/2014-10/3827475580001/bolivien-seilbahn-gondeln-fuer-den-stadtverkehr